Schulministerin: Karma, Ätherleib und Atlantis-Lehre sind eine „Bereicherung“

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, war Ehrengast beim Festakt der Waldorfschule Aachen. Gefeiert wurde „Waldorf 100“, der hundertste Geburtstag der esoterischen Waldorfschulen. Die Schulen arbeiten auf der Grundlage von Karma sowie Äther- und Astralleiben, Im Geschichtsunterricht wird die Abstammung der Menschheit aus Atlantis gelehrt.

Direkt nach einer Darbietung von eurythmischen Elfen-, Gnomen- und Engelstänzen sprach die Ministerin wohlwollendes – auch über den Gründer der Waldorfschulen, den Hellseher und Okkultisten Rudolf Steiner:

Schulministerin Yvonne Gebauer ist Ehrengast in Aachen bei der Feierstunde der lokalen Waldorfschulen und Kindergärten. In der Aula Carolina feiern sie gemeinsam die Gründung der ersten Waldorfschule vonr 100 Jahren in Stuttgart (…)

„Ich bin nicht bange um die Zukunft der Waldorfschulen in NRW“. Sie seien eine Bereicherung für die Schullandschaft und ergänzten diese mit einem Angebot, das vielen Eltern wichtig sei, sagte sie am Samstagnachmittag.

Gebauer freut sich, dass es 57 gut laufende Schulen im Bundesland gibt, die nach dem Reformpädagogen Rudolf Steiner arbeiten. Die Ministerin führt sich sichtlich wohl und plaudert unbefangen (…).

Die Ministerin lobt den selbstbewussten Auftritt der Schüler. Waldorf helfe, die eigene Persönlichkeit auszubilden.“ (Aachener Zeitung)

Quelle: Aachener Zeitung vom 31. März 2019 – „Aachener Schule gut für die Zukunft aufgestellt„. Im Artikel kommt weiter Waldorf-Lehrer von Wernsdorff zu Wort: Waldorfschüler würden den „Zugang zur eigenen Mitte“ finden, was „gegen den Anstieg von psychischen Krankheiten in der Gesellschaft“ helfe.

Wie „gut“ die Waldorf-Bewegung in Nordrhein-Westfalen „läuft“, kann man hier an einigen Beispielen nachlesen:

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 1)

„Die Technik wird der Erde den Tod bringen! Und Technik hat sehr viel mit Zerstörung, mit Umwälzung zu tun. Technik ist nicht nur ein totes Produkt, sozusagen, sondern es ist auch todbringend.“ (Michaela Glöckler, Vortrag „Ich im Netz – Ansätze zum Verständnis des Subjekts im Internet“, 2012)

Das Zitat der führenden anthroposophischen Medizinerin Michaela Glöckler ist ein Musterbeispiel für die traditionelle Technikfeindlichkeit der Anthroposophen. Frau Glöckler war rund 30 Jahre lang die Leiterin der „Medizinischen Sektion“ an Rudolf Steiners „Goetheanum“, der Schweizer Anthroposophen-Zentrale. Heute kämpft sie als Lobbyistin an vorderster Front gegen alles Digitale.

Die „Technik“, die „Medien“, die „Bildschirme“ – all das ist für die esoterische Glaubensgemeinschaft überaus schädlich: Es leidet der „Ätherleib“, die Spiritualität nimmt Schaden, die Seele wird zerstört und die Wirklichkeit der Welt zerbricht bis in ihre Atomstruktur hinein. Moderne Technik macht krank und führt in die Kriminalität, mindestens aber in die Drogensucht.

In anthroposophischen Waldorfschulen sind Fernseher, Handys und Computer zumeist verpönt oder gar verboten. Den anthroposophischen Demeter-Höfen ist die Nutzung von Mikrowellen-Geräten verboten, und in anthroposophischen Krankenhäusern suchen Patienten vergebens nach Fernsehern oder Radios.

Die Grundlagen für diese Technikfeindlichkeit sind natürlich die übersinnlichen Erkenntnisse des Sektengründers und Hellsehers Rudolf Steiner: Der lehnte bereits vor einhundert Jahren moderne Technik wie Telegrafie, Grammofone oder elektrisches Licht ab. Als Konsequenz daraus sahen die Anthroposophen seit Jahrzehnten ihren größten Feind im Fernseher, der diese Techniken ja quasi in sich vereint. Und je rasanter die technische Entwicklung in den letzten Jahren voranschreitet, desto hysterischer attackiert man die neumodische Informations- und Computertechnik.

Besonders krude wird es da, wo der Technikhass in Verschwörungstheorien und Antiamerikanismus abdriftet: Mächtige amerikanische IT-Konzerne diktierten heute die Lehrpläne der Schulen und die Gesundheit unserer Kinder würde dem schnöden Mammon, also dem bei Anthroposophen so verhassten Materialismus geopfert.

Funkwellen stören den Empfang „geistiger Mitteilungen“ aus „höheren Welten

Woher genau kommt die traditionelle Technikfeindlichkeit der Anthroposophen? Der Hellseher Rudolf Steiner war der Erfinder der Anthroposophie und der Gründer der ersten Waldorfschule. Im Jahre 1923 sorgte er sich in einem Vortrag, dass die damals neue Technik der drahtlosen Telegrafie den Empfang von „geistigen Mitteilungen“ aus „höheren Welten“ stören würde:

„Aber, meine sehr verehrten Anwesenden, die Verständigung unter Menschen, die aus höheren Welten etwas zu sagen haben, war leichter in der Zeit, in der gesprochen wurde von geheiligten Stätten aus, wie sie hier die Druidenzirkel bergen, und in der dasjenige, was von solchen Stätten an Gedankenwellen durch die Welt ging, nicht den Wellen der drahtlosen Telegrafie begegnete.“ (Rudolf Steiner, „Initiations-Erkenntnis“, 1923)

Als Gegenmittel gegen die gefährliche Strahlung helfe es, „mit kräftiger Intensität das Spirituelle sich ins Herz einzuschreiben“. Das Hellsehen, also die „Erkenntnis höherer Welten“, so Steiner, erreiche man unter anderem durch eine intensive, meditative Betrachtung der Natur, von Pflanzen und Steinen. Bereits vorgefertigte, künstliche Bilder dagegen, so fürchten die Anthroposophen, töten die Seele.

Krank durch WLAN

Was früher die drahtlose Telegrafie und später das Fernsehen war, sind heute das drahtlose Internet und der Mobilfunk. So fühlen sich die Karma-gläubigen Anthroposophen vom WLAN nicht nur bei der Reinkarnation gestört – Waldorflehrer werden durch eine Art durchgeknallten Nocebo-Effekt sogar „krank durch WLAN“. Dazu die Haus-Postille der deutschen Waldorfschulen, das Magazin „Erziehungskunst“ – welches übrigens alle Waldorf-Eltern kostenlos ins Haus bekommen:

 „Verlockungen eines vielversprechenden technischen Zugewinns verdecken, wie sehr die flächendeckende Funktechnik die Inkarnation stört. (…) Fehlzeiten von Lehrern stiegen an, nachdem ein WLAN-Sender im Lehrerzimmer eingeschaltet worden war.“ (Helmut Breunig, „Erziehungskunst“, 2018)

Beim Neubau von Waldorfschulen achtet man daher heutzutage auf den „Schutz gegen Strahlen“. So werden Gebäude technisch gegen Mobilfunkstrahlen abgeschirmt, und „selbstverständlich“ dürfen auch Handys oder gar das „gefährliche“ WLAN nicht genutzt werden. Die „höheren Welten“ scheinen glücklicherweise auf anderen Frequenzen zu funken.

Es bleibt aber nicht bei den schädlichen Funkwellen. Nicht nur die Telegrafie war Steiner suspekt. Auch die Schreibmaschine („schadet der Spiritualität“), das Grammofon („zwingt das Mechanische in die Kunst hinein“) oder elektrisches Licht sind laut Rudolf Steiner gefährlich:

Elektrisches Licht zieht dämonische Geister an

 „Im Physikunterricht der Oberstufe lernt der Schüler … die Unterschiede der Lichtquellen kennen. Gleichzeitig lernt er, … daß die Qualität des Lichtes einer Kerze, einer Glühfadenbirne und einer Neonröhre sehr unterschiedlich sind, nämlich darin, daß in der Kerze gute Wesenheiten zu Hause sind, und in der Neonröhre der menschlichen Seele sehr schadende dämonische Geister sich wohlfühlen und daß man darauf achten soll, in wessen Lichtreichweite man sich befindet.“ (Dr. Meyer-Bendrat, EFH Hannover, zitiert in Charlotte Rudolph: „Waldorf-Erziehung“, 1987)

Medienkompetenz auf Grundlage des leminskatisch arbeitenden Ätherleibes

Die Rückwärtsgewandtheit ist bei Waldorf und Co. durchaus gewollt, sie ist ein Grundprinzip. Waldorfschüler lernen Feldmessen, Ackerbau, Schafhaltung, Wollbearbeitung und Sticken. „Medienkompetenz“ jedoch wird in der Regel durch strikten „Medienverzicht“ ersetzt. Wie die Anthroposophen sich Medienkompetenz vorstellen, beschreibt die esoterische Vorkämpferin gegen „Medien“, Michaela Glöckler:

“Um jetzt diesen Freiheitsbegriff, und den Todesbegriff, und alles was ich bisher angedeutet habe auf den Punkt zu bringen, und eben auch den menschenkundlichen Hintergrund für eine Medienkompetenzentwicklung zu beschreiben, hier das Zeichen des Merkurstabs! Es ist die Form, die dem Ätherleib entspricht, der Ätherleib arbeitet lemniskatisch.“ (Michaela Glöckler, 2012)

Lichtbilder schaden dem Ätherleib

Laut Rudolf Steiner ist es nämlich genau dieser Ätherleib, der an „Lichtbildern“ Schaden nimmt:

„Viele Erscheinungen des heutigen Kulturlebens wirken zerstörend, zum Beispiel insbesondere auch die Lichtbilder, die den Ätherleib durchaus schädigen.“ (Rudolf Steiner, Gesamtausgabe Band 130, S.326, 1911)

Der Hellseher Rudolf Steiner erfand den Laptop

Gegen die aktuelle technische Entwicklung hilft auch nicht, dass der Prophet Steiner schon vor 100 Jahren den Laptop und die Computer-Maus voraussah. Michaela Glöckler über Rudolf Steiner:

‘‘In einer nicht sehr fernen Zukunft (…) wird [es] eine Art der mechanischen Stenographie geben.‘‘ Da sieht er den Laptop voraus!

Man hat förmlich vor Augen, wie er das vor sich sieht. Ich kenne auch eine andere Vortragsstelle wo er sagt, man wird dann einen Ballen von Baumwolle von Liverpool nach Rom verschieben. Und bringt das Wort ‘schieben’ immer wieder. Wie man auf dem Computer eben schiebt. Und dann klickt.“ (Michaela Glöckler, Vortrag „Ich im Netz“)

Dummerweise war zum Zeitpunkt von Steiners großer Vision das „mechanische Schreiben“ nicht mehr ganz so neu – die mechanische Schreibmaschine war da bereits seit 200 Jahren erfunden.G

Auch die Schweizer Waldorfschulen sind von den hellseherischen Fähigkeiten ihres Gurus überzeugt. Katinka Penert, Waldorflehrerin und Leiterin „Prävention im Bereich Bildschirmmedien“ der Schweizer Waldorfschulen, meint:

„Rudolf Steiner sagte die Entwicklung der Technologie voraus.“ (Katinka Penert, „Digital Natives“, 2015)

Digitale Bilder werden im Blut gespeichert

Die großen Digital-Experten der Waldorfschulen bekennen sich hier also offen zur Hellseherei. Folgerichtig argumentiert man gegen Bildschirmmedien mit „Ätherleib“, „Astralleib“ und „arteriellem Blut“:

»Wie stark die konsumierten Bilder in die menschliche Wesenheit eingreifen, beschreibt Rudolf Steiner: Die aus dem Wachbewusstsein aufgenommenen Bilder und Vorstellungen werden durch Aktivität des Astralleibes in den Ätherleib des Menschen eingeschrieben. Die ordnende und strukturierende Kraft des Ätherleibes bewirkt, dass die Vorstellungsbilder als Chiffren im arteriellen Blut bewahrt bleiben und beim Erinnerungsvorgang vom Astralleib «gelesen» werden können.“ (Katinka Penert, „Digital Natives“, 2015)

Auch hier ist die Antwort auf „Medien“ also die „Abstinenz“. Zwar soll vorgeblich die „Lehrperson frei sein von Sympathie und Antipathie für oder gegen Bildschirmmedien“, doch schon im nächsten Absatz heißt es: „In Elternabenden könnte dafür gesorgt werden, dass die Eltern einer Klasse ein Bündnis für die gesunde (weil bildschirmfreie) Entwicklung der Kinder schliessen“.

Wer hinter der Digitalisierung von Schulen und Kinderzimmern steckt, scheint bei Waldorf bekannt zu sein: „Der Druck aus Politik und Wirtschaft“ fordert den „frühen Umgang mit der Technik“ – und zwar „aus Verkaufsinteresse“.

Warum aber Waldorf und Co. gegen die Digitalisierung sind, ist hingegen weitgehend unbekannt: Sie fürchten eine Art Störfunk bei ihrem Kontakt zu „höheren Welten“ und dass die Seelen und Ätherleiber zwischen all den herumfliegenden SMS nicht mehr in den richtigen Körper finden. Sie fürchten Geister und Dämonen, die durch die neue Technik geweckt werden. Und sie fürchten, dass alles künstlich hergestellte, materialistische sich am Ende gegen sie wendet.

So erklärt sich auch der uralte Kampf der Anthroposophen gegen eine andere Weltzerstörungsmaschine:

Den Fernseher.


Siehe auch:

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 1) – Telefgrafie, elektrisches Licht, Grammophone und Schreibmaschinen

Technikfeindlichkeit bei Waldor und Co. (Teil 2) – Der Fernseher

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 3) – Computer, Smartphone, Internet und WLAN

Die einflussreichste esoterische Sekte Deutschlands

„Die Anthroposophen stellen heute die mit Abstand einflussreichste esoterische Gruppierung des deutschsprachigen Raumes dar. Es ist ein Skandal, dass eine autoritär strukturierte Sekte, die an Reinkarnation und Karma, an „Äther“-, „Astral“- und andere Leiber glaubt, öffentlich anerkannte Schulen betreiben darf.“ (Colin Goldner)

Quelle: Colin Goldner im Gespräch mit der Badischen Zeitung (25.3.99) (via agpf.de / Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V.)

Lieber Rudi, was ist ein Dreieck?

„Das Dreieck ist ein Symbolum im Kultus der Freimaurer. (…) Die Symbolik ist im Weltall begründet, sie ist irgendwo da. (…)

Alle Teile unseres physischen Leibes sind aus den höheren Kräften heraus gestaltet. Einer der wunderbarsten Teile ist das menschliche Auge. Atma, Budhi, Manas haben daran gewirkt. Wir
müssen wissen, daß deren Kräfte verbor­gen liegen in dem Auge (Diese drei Kräfte werden wiedergegeben in dem Dreieck.).

Aber worauf fällt es? Auf den Schleier, den Ahriman über alles gebreitet hat, wiederzugeben in den Wolkenlinien. Auf dem Monde haben wir den Astralleib eingegliedert bekommen, dahinter wirkt Ahriman. So bedeuten diese Wolkenlinien den Astralleib.(…) So wie diese Zeichnung sieht das menschliche Auge eigentlich aus.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner Gesamtausgabe Band 265, S.330f.

tl;dr: Rudolf Steiner soll das Dreieck erklären und faselt daraufhin weitumfassend von Freimaurern, Atma, Budhi und Manas, dem Weltall und dem Mond, dem Dämon Ahriman sowie Astral- und Ätherleiben. Man kann davon ausgehen, dass Rudolf Steiner schizophren war.

Bild: Gemeinfrei: https://de.wikipedia.org/wiki/Auge_der_Vorsehung#/media/File:MasonicEyeOfProvidence.gif

Tierätherisch gestört

„In
der Pflanze wird die physische Tätigkeit von der ätherischen durchsetzt. Man
lernt an ihr kennen, was durch die ätherische Tätigkeit erreicht werden kann.
Im tierischastralischen Organismus wird diese Tätigkeit in die astralische
übergeführt. Ist sie als ätherische zu schwach, so kann sie durch Hinzufügung
der von einem eingeführten Pflanzenprodukt herrührenden verstärkt werden. Dem
menschlichen Organismus liegt das Tierische zugrunde. Für dasjenige, was sich
zwischen dem menschlichen ätherischen und astralischen Leibe abspielt, gilt
innerhalb gewisser Grenzen dasselbe wie im Tierischen. Man wird mit Heilmitteln
aus dem Pflanzenreiche das zwischen der ätherischen und der astralischen
Tätigkeit gestörte Verhältnis herstellen können.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner Gesamtausgabe Band 27, S. 92: “Dr.
RUDOLF STEINER / Dr. ITA WEGMAN: GRUNDLEGENDES FÜR EINE ERWEITERUNG DER HEILKUNST
NACH GEISTESWISSENSCHAFTLICHEN ERKENNTNISSEN”

http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA027.pdf#page=120&zoom=100,0,0

Pharmazeuten lernen positive, homöopathische Schwingungen

“Ich
habe angefangen Pharmazie zu studieren und im ersten Semester habe ich sehr
schnell in meinem Lehrplan Homöopathie entdeckt. Zuerst mal im Fach
Terminologie (…) und dann ging es weiter mit Arzneimitteltechnologie.

Und da
musste dann tatsächlich für die Prüfung gelernt werden: Was ist der Ätherleib,
was ist der Geistleib und so weiter, wie sehen homöopathische Zubereitungen
aus, wie berechnet man, welche Verdünnung man haben möchte, das waren im
sogenannten "Fachrechnen” tatsächlich Aufgaben, die man berechnen
musste. Wie genau wird das hergestellt, wo stehen dafür die Rezepturen, und wo
kommen die Regelungen her. Dann später in Chemie musste ich zum Stoff Kupfer,
zum Element Kupfer, lernen, dass es auch eine Anwendung in der Homöopathie hat
und so weiter. Im Gegenstandskatalog für das erste Staatsexamen des
pharmazeutischen Studiums steht “Homöopathische Zubereitungen” (…).

Es
gab andere, die vorher schon eine Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen
Assistenten oder zur -Assistentin gemacht haben, die das während ihrer
Ausbildung machen mussten: Irgendwelche Verreibungen erstellen mit Milchzucker,
wo sie dann wirklich eine Stunde lang in einem Mörser das Zeug verreiben müssen
und dabei angehalten wurden, positiv zu denken. Damit die Schwingungen auf das
Mittel übergehen.“ (Claudia Graneis)

Quelle: Die Pharmazeutin Claudia Graneis im Skeptischen Podcast „Hoaxilla“, Episode 126 – "Anthroposophie Undercover” (ab Minute
24:00)

Mistelmedizin und Mond-Äther

„Rudolf
Steiner, der Begründer der anthroposophischen Lehre, hat gegen Ende des
Ersten Weltkriegs „aus unmittelbarer geistiger Forschungsanschauung“
geschlossen,
dass Mistelextrakte sich zur Behandlung von Krebserkrankungen eignen
müssten.
(…)


Evidenzbasierte
Medizin ist das nicht. Man muss schon fest daran glauben, dass beim
Auftreten von Tumoren fiese ahrimanische Geister am Werk sind, die das
Zusammenspiel von Äther- und Astralleib durcheinanderbringen. Nach
aktueller Deutung hausen sie in unterirdischen Festungen und traktieren
die Menschen Nacht für Nacht mit ungutem Mond-Äther.“ (Frankfurter
Allgemeine)

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung – „Das Geheimnis der Mistel“ –

http://www.faz.net/aktuell/wissen/alles-im-gruenen-bereich/alles-im-gruenen-bereich-das-geheimnis-der-mistel-15344484.html

Siehe auch bei Steinerquotes: Anthroposophische Misteltherapie

25920

Die Luft ist um uns
herum. Wir atmen sie ein und atmen sie aus. Sie ist zahlenmäßig so geregelt,
daß sie, indem sie 25 920 mal geatmet wird, unseren Lebenstag abgibt. Was ist
denn aber eigentlich dasjenige, was nun ein Lebenstag ist?

Ein Lebenstag
besteht ja darin, daß unser Ich und Astralleib aus unserem physischen Leib und
Ätherleib herausgehen und wieder hineingehen.
“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Bausteine zu einer Erkenntnis des Mysteriums von Golgatha. Kosmische und menschliche  Metamorphose”, Gesamtausgabe Band 175, Seiten 44ff.

Hintergrund: “Das Platonische Weltenjahr mit seiner Dauer von
etwa 25 920 Jahren – das ist die Zeit, die die Sonne als
Folge der Präzessionsbewegung der
Erdachse braucht, um rückläufig durch alle 12 Zeichen des Tierkreises
wieder zu ihrem Ausgangspunkt (Frühlingspunkt)
zurückzugelangen – ist von grundlegender Bedeutung für die menschheitliche
Entwicklung.
” (Anthrowiki.at)

Blei fördert den Astralleib

“Unser Ich und unser astralischer Leib wirken von außen mit den spirituellen Kräften des Kosmos auf uns zurück im Schlafzustande. (…)

Zum Beispiel ist es eigentümlich, daß, wenn wir nun wiederum eine Substanz, die nicht in dem gewöhnlichen Nahrungsmittelsystem darinnen ist, das Blei, in irgendeiner Weise in uns aufnehmen, dieses Blei immer die Wirkung hat, daß es sozusagen zuerst den Menschen dazu drängt, seinen astralischen Leib nach außen zu fördern, geradeso wie es im Schlaf geschieht.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Anthroposophische Menschenerkenntnis
und Medizin – Vorträge über Medizin
“ [PDF], Gesamtausgabe Band 319, Seite 237. Steiner gibt an, dass in Nahrungsmitteln gewöhnlich kein Blei sei (Blei kommt in Fischen, Muscheln, Milch oder Pilzen u. a. vor). Blei spielt in sogenannten anthroposophischen “Medizin” eine wichtige Rolle.

Siehe auch bei Steinerquotes: Anthroposophische Medizin

Fettige Haut und hängende Astralleiber

Es  wird gefragt wegen P.  Z. im Turnunterricht.

Dr. Steiner: Er bringt die Hauptkörperrichtung nicht in die Lage der Schwerkraft. Man versuche, ihn Hängeübungen machen zu lassen, wobei er im Reck angehängt ist.

Durch diese Übungen wird der Astralleib strammer mit dem Ich verbunden.  Bei solchen Kindern werden Sie auch meist bemerken, daß sie durch dieses Hängen des astralischen Leibes etwas haben wie eine schmierige, fettige Haut. In irgendeiner Weise wird es schon so sein. Auch verfallene, runzelige Haut könnte es sein.“ (Rudolf Steiner)

Quelle – Rudolf Steiner – “Konferenzen mit den Lehrern der freien Waldorfschule”, Gesamtausgabe Band 300c, Seite 107.