Sexualkunde macht frühreif

„Der Waldorflehrplan ist bekanntermaßen so aufgebaut, dass er die Entwicklung der Kinder vom eher träumenden Schulanfänger bis zum verantwortlich handelnden jungen Menschen begleitet. Die jeweiligen Themen sind auf die seelisch-geistigen Entwicklungsphasen der Kinder abgestimmt. Ein »Zufrüh« macht die Kinder frühreif, ein »Zuspät« langweilt nicht nur, sondern verhindert auch, dass die Kinder eine Entwicklungsförderung erfahren. (…)

Eine frühe sexuelle Aufklärung wird meist deshalb vertreten, weil man meint, nur aufgeklärte Kinder seien vor Missbrauch geschützt. Dem muss entgegengehalten werden, dass die Behandlung eines Themas erst das Bewusstsein dafür weckt. Genauso verarbeitet ein Kind den Aufklärungsunterricht:

Die Organe und Vorgänge werden benannt. Dadurch sind sie im Bewusstsein der Kinder präsent. Alles, was das Kind von jetzt an erlebt, wird nun auch mit Sexualität in Verbindung gebracht. Liegt nicht gerade eine Gefahr darin, dass das Kind nun eine größere Offenheit zeigt, sich auch auf den Bereich der Sexualität einzulassen?“ (Sibylle Raupach, „Sexualkunde in der Unterstufe?“ in „Erziehungskunst“, 2005)

Quelle: „Sexualkunde in der Unterstufe?“ von Sibylle Raupach, Waldorflehrerin in Hannover, 2005. Abschließend heißt es: „Wenn man lehrplangerecht arbeitet, ist es nicht angebracht, in der Unterstufe das Thema Sexualität explizit zum Unterrichtsinhalt zu machen.

Siehe auch den Lehrplan der österreichischen Waldorfschulen: Waldorfpädagogik soll der „Frühsexualisierung“ entgegenwirken.

Der Gründer der Waldorfschulen und Hellseher Rudolf Steiner sah vorraus: Durch die Höherentwicklung der Menschheit werden die niederen Geschlechtsorgane von Körper abfallen. Danach werde der Kehlkopf das neue Zeugungsorgan.

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 2)

Eine alte Waldorf-Tradition: Fernsehverbot

„Jeder weiß es: Fernsehen macht dumm – besonders Kinder.“ (Waldorferzieher Philipp Gelitz, „Medien und kleine Kinder“ in „Erziehungskunst“, 2012)

Neben dem Namentanzen („Eurythmie“) ist das bekannteste Merkmal der Waldorfschulen die Ablehnung von Fernsehgeräten. Der heimische Fernseher sollte möglichst mit einem Tuch abgedeckt werden, besser aber gar nicht erst vorhanden sein. Die Argumentation ist dabei in den letzten 70 Jahren weitgehend die gleiche: Fernsehen schadet der Entwicklung und der Seele, führt zu schrecklichen Krankheiten und ebensolchem Verhalten, sogar in die Drogensucht. Fernsehende Kinder können weder lesen, schreiben noch zuhören oder gar stillsitzen.

Die Fünfziger Jahre: Verbrechen, geistige Erblindung und die innere Atombombe

Schon in den 1950er Jahren sparten die Anthroposophen nicht mit Superlativen („Innere Atombombe!! Fernseh-Opfer! Seelenmord!“), um die vermeintlichen Gefahren des Fernsehens maximal zu überhöhen. Zeitgleich ist man voll auf Steiners übersinnlicher Linie – Fernsehen „zerstöre die geistige Sehkraft“, gegen die bösen „elektrischen Illusionen“ helfe nur die Entwicklung eines „übersinnlichen Auges“:

„Täglich erhält die Welt neue Beweise dieser Irreleitung des Menschen, die besonders die Jugendlichen betrifft, deren Phantasiebegabung durch unverantwortliche Darstellungen in Film, Funk und Pseudoliteratur auf den Weg des Verbrechens geleitet wird. (…) Fernsehen will die Menschheit blind erhalten durch die räumliche elektrische Illusion einer raumüberwindenden, leibfreien Wahrnehmungsfähigkeit, es verschafft die geistige Amaurose (Erblindung); Fernsehen ordnet sich etwa bestehenden Bedürfnissen in Technik und Nachrichtendienst unter, wenn der Mensch das übersinnliche Auge aufgetan hat.“ (Bruno Endlich, „Fernsehen zerstört Familienleben, Phantasie und geistige Sehkraft“, Erziehungskunst, Heft 6, Jahrgang 1955)

Der Fernseher ist nicht weniger als eine Hypnosemaschine, eine innere Atombombe:

„Lehrer berichten auch schon aus Deutschland, daß die dem Fernsehen „verfallenen“ Schüler weder zuhören noch lernen können. (…) Ohne diese Fessel sind sie haltlos und willenlos, sie kleben an einer Scheinwelt. (…) Eine Ausrottung jeder Eigenaktivität. Die „Atombombe nach innen“ hinterläßt eine Leere. (…) Ist diese zwanghafte Entrückung nicht wie eine Hypnose…?“ (Prof. Scholz über „Atombedrohung„, Erziehungskunst, Heft 6, Jahrgang 1955).

Die Siebziger Jahre: Psychosen, Realitätsverlust und Waldorfs Fernseh-Stasi

In den Folgejahren schoss das Waldorfschulen-Hausmagazin „Erziehungskunst“ weiter gegen das Fernsehen – und immer mit ganz großem Kaliber. Das „Seelenleben“ entwickele sich nicht, das Kind liefe Gefahr, ein „ausgehöhltes Wesen“ zu werden (vgl. Michaela Glöckler: „Medien machen hohl und fremd im eigenen Körper„). Zwanzig Jahre später, mit der Einführung des Farbfernsehens, wurde es dann nur noch schlimmer, die Kinder noch brutaler. Der „Menschenseele wird Schaden angerichtet“, die „gesunde Entwicklung wird zerstört“:

„Ein Farbfernseh-Kriminalstück rege, laut Statistik, Kinder unmittelbar zu Brutalitäten an. „Wenn im Farbfernsehen Blut fließt, fließt es rot“, erklärte Hinzy. „Wenn sich das Gesicht zur Grimasse eines Bösewichts verzieht, geschieht das mit Farbuntermalung um so brutaler.“ („Erziehungskunst“, 1970)

Auch ist den Kindern der Realitätssinn abhandengekommen:

„Die Farben der Landschaft, der Atmosphäre erscheinen den Kindern plötzlich „fad und langweilig“. Sie fragen: „Warum ist das nicht so bunt wie im Fernsehen, Vater?““ („Erziehungskunst“, 1970)

Nichts Geringeres als Psychosen und Psychopathien („Psychopathologie“) würde das Fernsehen auslösen:

„Wenn man sich auf die Tatsache konzentriert, daß sich die Kinder dabei bis in ihren Willen und den Leib mit wesenlosen, rein technisch-maschinell erzeugten Bildern durchsetzen (…), wird man darauf aufmerksam, daß hier der Mensch in eine bisher nicht vorhandene Abhängigkeit von den Produkten seiner technischen Entwicklung gerät.
Ein Resultat (…) kennen wir aus dem Verhalten nicht weniger Kinder. Es tritt einem immer häufiger eine eigentümliche Reaktion der Kinder entgegen. Wenn man sie. anspricht, antworten sie mit motorischen Reaktionen. Was man sagt, trifft nicht so, wie man das vermuten würde auf den kindlichen Menschen, auf sein Zuhören und Verstehen; es wirkt nur noch als Auslöser von Reaktionen, die in keinem inneren Verhältnis zu dem stehen, was geäußert wurde. Das sind Extremfälle, die aber zeigen, wie der Televisionismus in die Psychopathologie einmündet.“ (Ernst-Michael Kranich in „Erziehungskunst„, 1973).

In Waldorfschulen und Kindergärten wurden Kinder mit Fangfragen ausgehorcht, ob sie ferngesehen hätten. Familien, die beim Fernsehen ertappt wurden, bekamen gerne mal einen Kontrollbesuch von Waldorfschule oder -Kindergarten. Inklusive einer Gardinenpredigt:

„Oft wird [das Kind] befragt, was es gestern gemacht oder geträumt hat – und wenn es ein ‚Problemkind‘ ist, wird es Schwierigkeiten haben, das zu beantworten. Immerhin sind die vielen Gebote nicht dazu da, übergangen zu werden. Und könnte das gestrige Fernsehen zum Beispiel zu einem längst anstehenden Hausbesuch führen.“ (Charlotte Rudolph, „Waldorf-Erziehung“, 1987).

Die 2000er Jahre: Frühvergreisung, Drogensucht und Dämonen

Die Verdammung von Fernseher und Co. zieht sich dabei bis weit in die heutige Zeit:

“Der bis heute seltsame Ruf der Schulen rührt aus einigen Verrücktheiten, die Fundamentalisten der Bewegung durchzusetzen versuchten. Jahrzehntelang wollten sie das Böse aus den Herzen und Haushalten exorzieren. Fernsehen, Video, CD, Computer, Lego-Steine, Barbie-Puppen und Comics: alles schädlich für sensible Kinderseelen. Weg damit.“ (Der Spiegel, „Das Ende des Exorzismus“, 2004)

Der Anthroposoph und langjährige Ausbilder für Waldorf-Lehrer, Wenzel Götte, befürchtete 2007, bei fernsehenden Kindern entstünden „Frühvergreisung“ und „Altersdiabetes“. Auch er bestätigt:

„Es gibt bisweilen Kollegen, die einen gewissen Dogmatismus pflegen. Lehrer, die bei einem Hausbesuch sagen: Aha, Sie haben also einen Fernseher!“ (Wenzel Götte, Die Zeit, 2007)

Die führende anthroposophische „Medizinerin“ Michaela Glöckler dichtet dem Fernseher gar an, er führe in die Alkohol- und Drogensucht:

“Lasst eure Kinder so weit wie irgend möglich medienfrei ihre Kindheit erleben! Lasst nicht zu, dass Maschinen die liebsten Freunde und Begleiter eurer Kinder werden.  (…) Die Neigung zu Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit wird gefördert.” (Aus dem Buch „Kindersprechstunde“, Kapitel „Warum fernsehen nichts für Kinder ist“, 2013).

Auch heute noch müssen viele Waldorfschüler auf Computer und TV verzichten – all das ist dämonisch. In Elternblogs liest man, dass noch im Jahre 2019 der Fernseher ein Tabu ist – natürlich auch für die Waldorfeltern selbst. Der „Independent“ berichtet über „bizarre Theorien“ an einer Waldorfschule in San Francisco:

„Computer und alle Medienformen verkörpern ‚‘‘einen materialistischen Geist namens Ahriman, der den Menschen aus seinen geistigen Wurzeln entfremdet.‘‘” (The Independent, 2016)

Dass moderne Technik „schädliche Elemente hervorruft“, findet sich schon im Jahr 1907 bei Steiner. Diese selbst erschaffenen „dämonischen Gewalten“ kommen über uns, nachdem die Erde als Planet „Vulkan“ reinkarniert, also wiedergeboren wurde:

„Unsere Maschinen und unsere Fabriken aber, alles, was wir nur machen, um der äußeren Nützlichkeit zu dienen, dem Utilitätsprinzip, wird in der nächsten Verkörperung unserer Erde ein schädliches Element sein. (…) Wir formen uns also selbst unsere guten Kräfte und ebenso die dämonischen Gewalten für das nächste Zeitalter der Menschheit.“ (Rudolf Steiner, „Mythen und Sagen, Okkulte Zeichen und Symbole„, 1907)

Heute lässt sich das Fernsehverbot bei der Elternschaft nur noch bedingt durchsetzen, da es vielen zu antiquiert wirkt. Das Fernsehen gehört heute zum Alltag – und die Gefahren sind ausgeblieben.

„Unter Schmerzen beobachten Erz-Anthroposophen nun, wie diese Dogmen zerfallen. “TV-Konsum etwa ist bei der Anmeldung kein K.-o.-Kriterium mehr”, sagt Friedrich Ohlendorf, Waldorf-Geschäftsführer in Berlin.“ (Der Spiegel, „Das Ende des Exorzismus“, 2004)

Der Kampf gegen „Technik“ geht aber trotzdem weiter. Die Argumente sind die selben wie vor 100 Jahren – und wortgetreu werden die hellseherischen Erkenntnisse Rudolf Steiners wiederholt. Der Fokus hat sich jedoch weitgehend verlagert:

Abgelehnt werden jetzt Computer und neuen Medien, Smartphones und das Internet.


Siehe auch:

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 1) – Telefgrafie, elektrisches Licht, Grammophone und Schreibmaschinen

Technikfeindlichkeit bei Waldor und Co. (Teil 2) – Der Fernseher

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 3) – Computer, Smartphone, Internet und WLAN

Waldorfschule International – Großbritannien: Vertuschung, Drohbriefe – und ein pädophiler Lehrer?

„Ein Aushängeschild unter den Steiner-Schulen soll aus Angst um die Sicherheit der Kinder geschlossen werden, nachdem herauskam, dass Eltern, die Alarm schlagen wollten, mit Drohbriefen zum Schweigen gebracht werden sollten. (…) Eltern beschuldigen die Schule, das volle Ausmaß der Missstände zu „vertuschen“ und diejenigen einzuschüchtern, die über die Vorgänge in der Schule sprechen wollten.

Als Eltern versuchten, Bedenken über das Verhalten von Denis McCarthy, einem Lehrer an der Schule, zu äußern, erhielten sie Drohbriefe. In einem Schreiben von Anwälten im Jahr 2014 wurde den Eltern mitgeteilt, dass sie sich verpflichten müssen, eine Reihe von Bedingungen zu akzeptieren, und wenn sie dies nicht tun, wird ihr Kind von der Schule genommen.

Die Eltern wurden gewarnt, keine weiteren „unbegründeten Behauptungen“ über Herrn McCarthy aufzustellen, und Anwälte fügten hinzu, dass ihr Kind, wenn sie es täten, aufgefordert würde, zu gehen. Anonyme Drohbriefe wurden auch per Post an Eltern geschickt, die Bedenken über das Verhalten des Lehrers äußerten. Diese besagten: „Wir wissen, wo du wohnst. Wir kennen deine Kinder und wissen, wo sie hingehen“. 

Ein Elternteil erzählte The Daily Telegraph, dass das Management der Schule einer „Kultur der Geheimhaltung“ vorstehe, die „bis ins Mark verfault“ sei. „Die Schule hat gerade versucht, die vorherige Vertuschung zu vertuschen und zu verteidigen“ (The Daily Telegraph)

Quelle: The Daily Telegraph vom 12. Juni 2018 – „Bis ins Mark verfaulte Vorzeige-Steinerschule soll schließen, da sich zeigt, dass besorgte Eltern Drohbriefe erhielten.

Der Lehrer, der seit Jahren im Verdacht steht, pädophil zu sein, wurde erst 2017 wegen „grobem Fehlverhaltens“ entlassen – die Eltern wurden dazu nicht informiert. Auch nach seiner Entlassung traf er sich weiterhin mit Kindern der Schule. 2019 wurde der Lehrer von der Regulierungsagentur für das Bildungswesen für 3 Jahre vom Schuldienst suspendiert. Eine „sexuelle Motivation“ des Lehrers konnte jedoch nicht bewiesen werden.

„In einer Zeugenaussage sagte die Mutter des Mädchens, dass ihre Tochter auf seinem Schoß saß: „Ich dachte mir nichts dabei und hielt es für in Ordnung. Es erschien mir normal.“ (…)  Die schwerste Behauptung gegen Mr. McCarthy in Bezug auf das Mädchen war, dass er sie allein in einem Klassenzimmer gegen eine Wand drückte, ihre Leggings und Unterwäsche herunterzog und ihr sagte, sie solle niemandem von dem Vorfall erzählen.“ (The Watford Observer)

Quelle: Watford Observer vom 07.03.2019 über die Rudolf-Steiner-Schule in Kings Langley – „Rudolf Steiner-Lehrer vom Verhaltensausschuss entlassen

Die Schulbehörde Ofstedt hatte bei mehreren Untersuchungen der Schule zahlreiche Missstände gefunden. Die Schulführung wurde als unzureichend angesehen und die Qualität des Unterrichts wurde bemängelt.

Obwohl die Eltern, die mehr als 11.500€ jährlich pro Kind an Schulgeld bezahlen angeboten hatten, der in finanzielle Schieflage geratenen Schule weitere 866.000€ zu leihen, wurde die Schule jetzt durch die Schulbehörde geschlossen.

Siehe auch: „Masterpost: Waldorfschule International

Masterpost: Waldorfschule International

Die Waldorfschulen in Deutschland sind bekannt für ihre wirre Esoterik und dem Hang zu Pseudowissenschaften, für übergriffige Lehrer mit
antiquierten Erziehungsmethoden und für Ihr magisch-okkultes Gehabe. Alles unter dem Deckmantel einer weit verbreiteten Geheimniskrämerei.

Der Bund der freien Waldorfschulen spricht von Einzelfällen. Hier sind einige davon dokumentiert.

Doch das Problem dieser Schulen, gegründet vom Hellseher und Okkultisten Rudolf Steiner, ist grundlegend. Daher sind auch die Vorfälle von Gewalt und Missbrauch, Esoterik und Geheimhaltung weltweit immer gleich gleich:

Alle Posts zum Thema findet ihr hier:

Anthroposophie.blog zu „Waldorfschule International

Waldorflehrer entscheiden, wie viel Mobbing das Kind verträgt

„Im Jahr 2010 sollen Lehrer an Waldorfschulen in Uppsala und Norrköping Schüler misshandelt haben. In verschiedenen Kritikforen sprechen ehemalige Schüler darüber, wie die Leitung das Mobbing, dem sie während der Schulzeit ausgesetzt waren, übersehen hat. Ein internes Dokument über Mobbing für das College der Alan Howard Waldorfschule in Toronto gibt einen Einblick in die Sicht der Anthroposophen auf Schülerkonflikte.

Das Dokument diskutiert die Risiken, denen die Lehrer in solchen Situationen ausgesetzt sind. Wenn das Karma des gemobbten Kindes nun das Kind leitet, dann ist Einzugreifen nicht immer die beste Option – das Kind muss sein Inkarnationsziel erfüllen. Die Aufgabe der Lehrer ist es stattdessen festzustellen, wie viel Mobbing ein Kind durch die Erfahrung erleiden kann.“ (Fritanke.se)

Quelle: Fritanke („Freies Denken“), Online-Zeitung der Human-ethischen Föderation Schwedens, in „Die okkulte Agenda der Waldorfschule

Link: „Bullying Presentation to Faculty – Handout“ der Alan Howard Waldorf School, 1999. Darin heißt es: „Kann das Karma oder die Bestimmung eines Kindes das eines Opfers oder Tyrannen sein? (…) Für ein Kind, das Opfer wird, muss es die Rolle und Verantwortung des Lehrers sein, festzustellen, wie viel Opferhilfe gesund ist, damit das Kind durch die Erfahrung gestärkt werden kann

Waldorfschule International – Schweden: Schläge und Verhöre, Sektierertum und Geheimhaltung

„Inmitten des politischen Sturms gegen unabhängige Schulen gibt es eine Schulgruppe, die unter dem Radar geflogen ist. Doch hinter der freundlichen Fassade der Waldorfschulen entdecken viele Eltern und Schüler Mobbing, Missbrauch und Sektierertum in den Schulen der Anthroposophen. Und Schulleiter, die alles tun, um Kritik an der religiös gefärbten Waldorfpädagogik zum Schweigen zu bringen.

Alle sichtbaren Werte der Waldorfschulen sind in den Großstädten mit einer umweltbewussten Mittelschicht „in“. Die meisten Waldorfschulen befinden sich in Stockholm und in Järna, wo die anthroposophische „anti-wissenschaftliche“ Bewegung ihren Mittelpunkt hat. Es ist wie eine Gehirnwäsche, wenn man so will. Hinter der starken Schönheit steht immer etwas sehr Unangenehmes. 

Ylva Dybeck: „Schreiender Klassenleiter, Gewalt, Schreien und Weinen im Klassenzimmer… Es gab starke Mobbing-Trends und meine Kinder waren betroffen.“. In einer Mitteilung von 2013 an die Schulaufsichtsbehörde bezüglich der Waldorfschule in Örebro schreibt der Autor: „Die Schule wird als eine Sekte geführt, Ein Ausdruck, der in vielen Mitteilungen und Interviews vorkommt, ist „unter den Teppich gekehrt“.

Die Waldorfschule Uppsala ist mit ganzen 18 Mitteilungen an die Schulaufsichtsbehörde in nur fünf Jahren in der Kritik. Vier der Berichte an die Waldorfschule von Uppsala betreffen Lehrer, die Schüler verletzen. Im Jahr 2011 erhielt die Schulaufsichtsbehörde folgende Mitteilung: „Jetzt ist es passiert, dass ein Lehrer der Waldorfschule Uppsala einen Schüler geschlagen hat. Es war während einer Holzschnitt-Stunde, dass der Lehrer einen Schüler korrigierte, indem er den Schüler auf seinen Kopf schlug. […] Wir werden BEO (die Schüler- und Studenten-Beschwerdestelle) kontaktieren, weil die Schule trotz wiederholter Berichte weiterhin ihre Schüler schlägt.“

Eine Untersuchung zeigte, dass die betroffenen Schüler Verhör-artigen Gesprächen unterzogen wurden, die auch aufgezeichnet wurden. Die Schulaufsicht stellt fest, dass es unangemessen ist, Schüler aufzunehmen, zumal die Schule nicht die Zustimmung der Erziehungsberechtigten hatte.“ (Faktum.se)

Quelle: Faktum.se – „Hinter der Fassade der Waldorfpuppen“ (stark gekürzt)

Waldorfschule International – Norwegen: Schläge und Tritte, Mobbing und Verhöre

„Sie dachten, die Steinerschule sei der Mittelpunkt für Ihren Sohn. Jetzt haben sie eine ganz andere Meinung. Sie denken, dass die Schullaufbahn des Sohnes eine lange, schlechte Erfahrung von Mobbing, Schlägen, Tritten und unzureichenden Schulangeboten war. Jetzt wollen die Eltern, dass die Steinerschulen einer größeren, unabhängigen Untersuchung unterzogen werden.

Ihr Sohn ging zunächst zur Steinerschule in Hovseter in Oslo und wurde dann auf die Steinerschule in Bærum geschickt. An beiden Orten stellten sie fest, dass der Sohn grob belästigt wurde.

Der Klassenlehrer, vor dem er viel Respekt hatte, versuchte, ihm hart am Ohr zu ziehen. Sie haben wahrgenommen, dass dieser Klassenleiter ihre Jungs für eine lange Zeit schikaniert hat. Der Lehrer verschwand schließlich aus der Steinerschule bei Hovseter in Oslo.

Frage: „Hast du in Erwägung gezogen, deinen Sohn aus der Steinerschule herauszuholen?“

Antwort: „Ein Wechsel in eine öffentliche Schule kann für einen Schüler, der nicht gelernt hat, was er bisher gelernt haben sollte, noch größere Probleme verursachen“.

Trotz der Tatsache, dass der Schuldienst bei mehreren Gelegenheiten klare Beurteilungen vornahm, dass der Schüler spezielle Maßnahmen und einen separaten Trainingsplan benötigte, wurde dies nicht weiterverfolgt.

Nachdem sie die Angelegenheit zur Sprache gebracht hatten, erlebten die Eltern, dass sie zu etwas einberufen wurden, was sie als einen Verhör-Prozess des so genannten Verwaltungsorgans der Schule erlebt hatten. Aber ohne dass der jetzige Lehrer anwesend war. „Das haben wir absolut absurd erlebt. Der Lehrer, der der Ursprung meiner Nachfragen war, war nicht anwesend. (…) Es ist völlig unvernünftig, dass die Steinerschule fast unabhängig davon weitermachen können, wie viele Diskrepanzen die Behörden auch feststellen.“ (VG.no)

Quelle: VG.no – „Eltern sind alarmiert: „Unser Sohn wurde auf der Steiner-Schule getreten und geschlagen

Siehe auch bei Anthroposophie.blog: Waldorfschule International

Waldorfschule Norwegen – Lügen, Leugnen, Desinformieren

Der esoterisch-okkulte Hintergrund der Waldorfschulen wird von den Schulen gerne geleugnet. Obskure anthroposophische Konzepte von Karma und Reinkarnation bis hin zur Jahrsiebtlehre werden verschwiegen, bewusst verharmlost oder einfach umgedichtet („Wir berücksichtigen die Entwicklungsstufen der Kinder“). Spricht man Waldorfianer direkt auf die abseitigen Bereiche der Waldorf-Pädagogik an, wird abgewiegelt oder schlicht gelogen. Die Vorsitzende der norwegischen Waldorfschulen treibt das Lügen, Leugnen und Desinformieren jedoch auf die Spitze.

Auszüge aus einem Interview von Fritanke („Freies Denken“), der Online-Zeitung der Human-ethischen Föderation Norwegens, mit der Waldorflehrerin und Vorsitzenden des Bundes der norwegischen Steiner-Schulen, Gry Veronica Alsos:

Fritanke: „Man sagt, dass Sie Rudolf Steiner als einen Propheten sehen – einen, der nicht falsch liegen kann. Ihr Kommentar?“

Alsos: „Das ist wieder nur Schwachsinn. Wir betrachten Steiner als eine gewöhnliche professionelle Autorität, so wie Jürgen Habermas, Charles Darwin oder Albert Einstein akademische Autoritäten an der Universität sind.

ANMERKUNG: Das ist gelogen. Der Hellseher Steiner gilt bei seinen Anhängern als unfehlbare Autorität; auch seine absurdesten Prophezeiungen werden von seinen Anhängern nicht in Frage gestellt. Führende Anthroposophen bezeichnen Steiner daher öffentlich als „Propheten“. Charles Darwin und seine Evolutionstheorie werden hingegen explizit abgelehnt.

Fritanke: „Wie steht es etwa mit Steiner’s Einteilung verschiedener Menschen und deren physischen Erscheinung, dass Kinder mit breiten Schultern andere Merkmale als welche mit schmalen Schultern und dergleichen haben?“

Alsos: „Eine solche Klassifizierung basiert auf physikalischen Eigenschaften, die wir nicht anwenden. Absolut nicht.“

ANMERKUNG: Das ist gelogen. Physikalische Eigenschaften wie der Stand der Zähne oder die Körperform und Haltung werden in den Lehrplänen der Waldorfschulen sogar wörtlich als Grundlage für die Einschulung genannt. Auch anhand des „festen Auftretens“ mit den Fersen oder der Ausprägung der Ohrläppchen wird von einigen anthroposophischen Ärzten vor der Einschulung die Schulreife und damit der Stand der „Reinkarnation“ des Kindes gemessen.

Fritanke: „Hätten Sie Steiner’s vorgeschriebene Eurythmie (rhythmischen Formationstanz) beendet, wenn diese sich als wirkungslos erwiesen hätte?“

Alsos: „Wir haben keine spezielle Vorstellung davon, welchen „Effekt“ die Eurythmie haben sollte.“ 

ANMERKUNG: Das ist gelogen. Laut Lehrplan der Waldorfschulen erfüllt die Eurythmie vielfältige Zwecke, zum Beispiel den „Atem-Puls-Rhythmus zu etablieren“ oder Kindern beim besseren Zuhören zu helfen. In der anthroposophischen Medizin werden Krankheiten mit „Heil-Eurythmie“ behandelt. Waldorfausbilder geben an, dass der „Engelstanz“ bei Kindern Neigungen zu Gewalt verhindern würde. „Laut- und Ton-Eurythmie“ sind seit jeher Pflichtfach an Waldorfschulen.

Fritanke: „Mit anderen Worten, Steiners Lehren über Reinkarnation, die sieben Wurzelrassen, Karma, Temperamente und die Akasha-Chronik sind für die Steiner-Bildung nicht relevant?“

Alsos: „Absolut nicht. Ich weiß nicht mal, was das alles ist.

ANMERKUNG: Das ist gelogen. Reinkarnation und Karma sind das Kernthema und die Grundlage der Waldorfpädagogik. Die Temperamentenlehre bestimmt weite Teile der Pädagogik, so auch die Sitzordnung in Waldorfschulen. Die Atlantis-Sage aus der von Steiner hellseherisch empfangenen „Akasha-Chronik“ wird im Geschichtsunterricht der 5. Klasse als alternative Evolutionstheorie gelehrt. Steiners rassistische Wurzelrassen-Theorie ist seit Jahrzehnten in der Kritik. 

Es ist ausgeschlossen dass eine Anthroposophin, Waldorflehrerin und Vorsitzende aller Waldorfschulen davon keine Kenntnis hat.

Quelle: Fritanke („Freies Denken“), Online-Zeitung der Humanethischen Föderation Norwegens, im Interview mit den Vorsitzenden des Bundes der norwegischen Steiner-Schulen.

Gottgesandte Engels-Heilerin auf Waldorf-Tournee

Die Hellseherin Jana Haas ist ein Engels-Medium. Frau Haas kann die Aura von Menschen erblicken und empfängt „Engelsbotschaften“ direkt von den Erzengeln. Sie channelt außerdem zahlreiche Naturwesen und sogar Gott höchstselbst. In Ihren „Cosmogetic„-Kursen bildet sie „Cosmogetische Heiler und Berater“ aus, die für einen dreitägigen Lehrgang rund 4.000 Euro pro Kopf zahlen. Dort lernt man nicht nur, seine „Zellen zu Verjüngen“ – man bekommt auch die Botschaft seines individuellen Schutzengels mitgeteilt. Als Buchautorin, unter anderem für den rechts-esoterischen Kopp-Verlag, schreibt sie, zusammen mit Waldorflehrer und -Ausbilder Dr. Christian Schott, über ihre „Gespräche mit Engeln„.

Jana Haas spricht aber nicht nur mit Gott persönlich, nein: Sie ist auch eine gefragte Vortragsrednerin an deutschen Waldorfschulen. So sprach Haas über „Die Verbindung zwischen Lebenden und Verstorbenen“ an der Waldorfschule Achberg, über „Den Seelenplan“ an der Waldorfschule Offenburg, über das „Heilen mit göttlicher Kraft“ an der Waldorfschule Überlingen, über „Jenseitige Welten“ an der Waldorfschule Wangen, über „Spiritualität in der Erziehung“ an der Waldorfschule Rottweil, über das „Wirken der Engel“ an der Waldorfschule Bodensee und über das „Mysterium der Bäume“ an der Waldorfschule in Offenburg. Weitere Stationen ihrer ausgedehnten Waldorf-Tournee findet man in ihrem Newsletter. Zusammen mit dem Verein „WIR – Waldorfschulen in Russland“ sammelt sie Geld für den Aufbau von weiteren Steiner-Schulen.

Bei den Anthroposophen ist sie also ein gern gesehener Gast und wurde auch im Jahresheft 2013 der Schweizer Anthroposophen interviewt, genauer: „Jana Haas befragt die Engel„.

Zwar gibt es viele Parallelen zum Hellseher Rudolf Steiner, der auch aura-sichtig war und Botschaften von Engeln erhielt – doch es gibt auch kritische Stimmen aus der Waldorf-Welt. So sei Haas laut den Autoren von Anthrowiki.at zwar ein „reines Engel-Medium“, sie könne aber im Gegensatz zum Gründer der Waldorfschulen die „jenseitige Welt nicht richtig beurteilen„. Der Grund dafür ist, dass bei Ihr – anders als Steiner – „keine Spur davon zu finden ist, dass sie den „Hüter der Schwelle“ getroffen hätte“. Und das ist bekanntlich laut Rudolf Steiners aus höheren Welten empfangener „Akasha-Chronik“ nicht weniger als die finale Schwelle, die ein okkulter Geheimschüler erst überschreiten muss.

Waldorfschüler vom Lehrer verprügelt: Schulwechel – und auch noch eine Klasse heruntergestuft

„Ein Lehrer der Waldorfschule in Gera in Thüringen hat einen zu spät kommenden Schüler derart angegriffen, dass der Junge im Krankenhaus behandelt werden musste. (…)

Der 13-Jährige sei nach dem Schlag noch vom Lehrer aufgefordert worden, eine Arbeit mitzuschreiben. Als ihm schlecht geworden sei, sei der Junge von sich aus zum Arzt gegangen, der ihn sofort in die Klinik überwiesen habe.

Schulleiter Schmidt sagte, dass der Schüler die Schule gewechselt habe. Dem Bericht zufolge hat er nun aber doppelt Pech, weil er wegen des anderen Schulkonzepts an der staatlichen Schule eine Schulklasse heruntergestuft wird.“ (Welt)

https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13941858/Lehrer-schlaegt-unpuenktlichen-Schueler-gegen-Wand.html