Grüne Gesundheitsexpertin ist gegen Impfpflicht – und für Pseudomedizin

Die Grüne Gesundheitsexpertin Kordula Schulz-Asche ist Mitglied des ständigen Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages und Sprecherin der Fraktion für Gesundheitswirtschaft. Seit Jahren spricht sie sich gegen eine Impfpflicht aus – Homöopathie und Anthroposophie findet sie hingegen gut:

„Die Grünen im Bundestag stehen einer Impfpflicht sehr skeptisch gegenüber. Statt auf Zwang und Sanktionen zu setzen müsse man das Vertrauen in eine gute Beratung stärken und auf herrschende Verunsicherungen eingehen, sagte die Grünen-Gesundheitsexpertin Kordula Schulz-Asche.“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 2019)

Laut Schulz-Asche ist eine Impfpflicht wegen der damit verbundenen „Risiken“ abzulehnen. Und: Flüchtlinge seien der Grund gewesen für die letzte große Masern-Welle in Berlin, 2015:

„Deutschlandfunk: Warum gibt es keine Impfpflicht?

Schulz-Asche: Weil natürlich mit Impfungen auch Risiken verbunden sind. (…) Der Ausbruch in Berlin ist ja zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass durch Flüchtlinge aus Ländern, in denen nicht ausreichend geimpft wurde, die Infektion hierher getragen wurde.“ (Schulz-Asche im Deutschlandfunk, 2015)

Die Theorie vom „Masern-Flüchtling“ gilt jedoch als widerlegt:

„Asylsuchende sind nicht Schuld am Berliner Masernausbruch (…) Nicht selten stehen Waldorfschulen im Fokus der Epidemien. Dort kam es 2010 in Essen und Berlin, 2011 in Offenburg oder 2013 in Erftstadt bei Köln zu Ausbrüchen. An den Schulen sind deutlich weniger Kinder immunisiert, die Rate liegt oft deutlich unter 80 Prozent.“ (Die Zeit, 2015)

Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann, bringt die Masernepidemie 2015 mit anthroposophischen Waldorf-Einrichtungen in Zusammenhang:

„Hermann will die Impfgegner nicht mit der pharmakritischen Tradition des grün-alternativen Wählerklientels in Zusammenhang bringen. Eher schon mit der relativ hohen Zahl von Waldorf-Kindergärten und -Schulen im Bezirk.“ (Der Tagesspiegel, 2015)

Auch im Berliner Landesamt für Gesundheit sieht man die Masern als Waldorf-Problem:

„Silvia Kostner, Sprecherin im Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin, nennt Menschen, die ihre Kinder nicht immunisieren lassen, als wichtigen Grund für die Ausbreitung von Masern. Exemplarisch zählt sie Fälle von Ansteckung an Berliner Waldorfschulen auf.“ (Morgenpost, 2015)

Beim Robert-Koch-Institut sieht man es genauso:

„Die beim staatlichen Robert-Koch-Institut für Impfungen zuständige Sabine Reiter erklärte die Impfskepsis bei Masern, Mumps und Röteln jüngst im Deutschlandfunk so: „In den deutschsprachigen Ländern, also auch in der Schweiz und Österreich, ist die Skepsis in weiten Teilen der Bevölkerung sehr verbreitet. Das kommt vor allen Dingen daher, dass viele denken, das sei eine harmlose Kinderkrankheit und das Durchmachen würde das Immunsystem stärken.“ Ferner wies Reiter auf den starken Einfluss von Anthroposophen in dieser Frage hin: „In den letzten Jahren, wenn wir Masernausbrüche in Schulen und Kindergärten hatten, waren die oft in Waldorf-Kindergärten oder anthroposophischen Schulen.“ (Deutschlandfunk, 2015)

Kordula Schulz-Asche hält große Stücke auf Homöopathie und anthroposophische Medizin. „Komplementärmedizin“ sei besser, als „jede Beeinträchtigung mit Chemie oder einer Operation anzugehen“. Auch wenn sie einschränkt: „Bei Homöopathie wissen wir nicht, wie sie wirkt“. Frau Asche ist offenbar eine Freundin der esoterischen „anthroposophischen Medizin“, wie sie nach einem Besuch der anthroposophischen Gemeinschaftsklinik Havelhöhe in Berlin feststellt:

„Es war einer jener Besuche, die mich als gelernte Krankenschwester besonders interessieren. Insbesondere die ganzheitliche, auf die Patienten ausgerichtete Medizin und die ganzheitliche, auch therapeutische Maßnahmen umfassende Pflege empfand ich als spannend.“ (Schulz-Asche.de, 2014)

tl;dr: Die Grüne Gesundheitsexpertin ist gegen eine Impfpflicht gegen Masern, weil Impfungen „Risiken“ haben. Masern seien ein durch Flüchtlinge eingeschlepptes Problem. Homöopathie könne heilen, man kenne nur den Wirkungsmechanismus noch nicht. Anthroposophische Pseudomedizin findet sie „spannend“ und „ganzheitlich“.

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 2)

Eine alte Waldorf-Tradition: Fernsehverbot

„Jeder weiß es: Fernsehen macht dumm – besonders Kinder.“ (Waldorferzieher Philipp Gelitz, „Medien und kleine Kinder“ in „Erziehungskunst“, 2012)

Neben dem Namentanzen („Eurythmie“) ist das bekannteste Merkmal der Waldorfschulen die Ablehnung von Fernsehgeräten. Der heimische Fernseher sollte möglichst mit einem Tuch abgedeckt werden, besser aber gar nicht erst vorhanden sein. Die Argumentation ist dabei in den letzten 70 Jahren weitgehend die gleiche: Fernsehen schadet der Entwicklung und der Seele, führt zu schrecklichen Krankheiten und ebensolchem Verhalten, sogar in die Drogensucht. Fernsehende Kinder können weder lesen, schreiben noch zuhören oder gar stillsitzen.

Die Fünfziger Jahre: Verbrechen, geistige Erblindung und die innere Atombombe

Schon in den 1950er Jahren sparten die Anthroposophen nicht mit Superlativen („Innere Atombombe!! Fernseh-Opfer! Seelenmord!“), um die vermeintlichen Gefahren des Fernsehens maximal zu überhöhen. Zeitgleich ist man voll auf Steiners übersinnlicher Linie – Fernsehen „zerstöre die geistige Sehkraft“, gegen die bösen „elektrischen Illusionen“ helfe nur die Entwicklung eines „übersinnlichen Auges“:

„Täglich erhält die Welt neue Beweise dieser Irreleitung des Menschen, die besonders die Jugendlichen betrifft, deren Phantasiebegabung durch unverantwortliche Darstellungen in Film, Funk und Pseudoliteratur auf den Weg des Verbrechens geleitet wird. (…) Fernsehen will die Menschheit blind erhalten durch die räumliche elektrische Illusion einer raumüberwindenden, leibfreien Wahrnehmungsfähigkeit, es verschafft die geistige Amaurose (Erblindung); Fernsehen ordnet sich etwa bestehenden Bedürfnissen in Technik und Nachrichtendienst unter, wenn der Mensch das übersinnliche Auge aufgetan hat.“ (Bruno Endlich, „Fernsehen zerstört Familienleben, Phantasie und geistige Sehkraft“, Erziehungskunst, Heft 6, Jahrgang 1955)

Der Fernseher ist nicht weniger als eine Hypnosemaschine, eine innere Atombombe:

„Lehrer berichten auch schon aus Deutschland, daß die dem Fernsehen „verfallenen“ Schüler weder zuhören noch lernen können. (…) Ohne diese Fessel sind sie haltlos und willenlos, sie kleben an einer Scheinwelt. (…) Eine Ausrottung jeder Eigenaktivität. Die „Atombombe nach innen“ hinterläßt eine Leere. (…) Ist diese zwanghafte Entrückung nicht wie eine Hypnose…?“ (Prof. Scholz über „Atombedrohung„, Erziehungskunst, Heft 6, Jahrgang 1955).

Die Siebziger Jahre: Psychosen, Realitätsverlust und Waldorfs Fernseh-Stasi

In den Folgejahren schoss das Waldorfschulen-Hausmagazin „Erziehungskunst“ weiter gegen das Fernsehen – und immer mit ganz großem Kaliber. Das „Seelenleben“ entwickele sich nicht, das Kind liefe Gefahr, ein „ausgehöhltes Wesen“ zu werden (vgl. Michaela Glöckler: „Medien machen hohl und fremd im eigenen Körper„). Zwanzig Jahre später, mit der Einführung des Farbfernsehens, wurde es dann nur noch schlimmer, die Kinder noch brutaler. Der „Menschenseele wird Schaden angerichtet“, die „gesunde Entwicklung wird zerstört“:

„Ein Farbfernseh-Kriminalstück rege, laut Statistik, Kinder unmittelbar zu Brutalitäten an. „Wenn im Farbfernsehen Blut fließt, fließt es rot“, erklärte Hinzy. „Wenn sich das Gesicht zur Grimasse eines Bösewichts verzieht, geschieht das mit Farbuntermalung um so brutaler.“ („Erziehungskunst“, 1970)

Auch ist den Kindern der Realitätssinn abhandengekommen:

„Die Farben der Landschaft, der Atmosphäre erscheinen den Kindern plötzlich „fad und langweilig“. Sie fragen: „Warum ist das nicht so bunt wie im Fernsehen, Vater?““ („Erziehungskunst“, 1970)

Nichts Geringeres als Psychosen und Psychopathien („Psychopathologie“) würde das Fernsehen auslösen:

„Wenn man sich auf die Tatsache konzentriert, daß sich die Kinder dabei bis in ihren Willen und den Leib mit wesenlosen, rein technisch-maschinell erzeugten Bildern durchsetzen (…), wird man darauf aufmerksam, daß hier der Mensch in eine bisher nicht vorhandene Abhängigkeit von den Produkten seiner technischen Entwicklung gerät.
Ein Resultat (…) kennen wir aus dem Verhalten nicht weniger Kinder. Es tritt einem immer häufiger eine eigentümliche Reaktion der Kinder entgegen. Wenn man sie. anspricht, antworten sie mit motorischen Reaktionen. Was man sagt, trifft nicht so, wie man das vermuten würde auf den kindlichen Menschen, auf sein Zuhören und Verstehen; es wirkt nur noch als Auslöser von Reaktionen, die in keinem inneren Verhältnis zu dem stehen, was geäußert wurde. Das sind Extremfälle, die aber zeigen, wie der Televisionismus in die Psychopathologie einmündet.“ (Ernst-Michael Kranich in „Erziehungskunst„, 1973).

In Waldorfschulen und Kindergärten wurden Kinder mit Fangfragen ausgehorcht, ob sie ferngesehen hätten. Familien, die beim Fernsehen ertappt wurden, bekamen gerne mal einen Kontrollbesuch von Waldorfschule oder -Kindergarten. Inklusive einer Gardinenpredigt:

„Oft wird [das Kind] befragt, was es gestern gemacht oder geträumt hat – und wenn es ein ‚Problemkind‘ ist, wird es Schwierigkeiten haben, das zu beantworten. Immerhin sind die vielen Gebote nicht dazu da, übergangen zu werden. Und könnte das gestrige Fernsehen zum Beispiel zu einem längst anstehenden Hausbesuch führen.“ (Charlotte Rudolph, „Waldorf-Erziehung“, 1987).

Die 2000er Jahre: Frühvergreisung, Drogensucht und Dämonen

Die Verdammung von Fernseher und Co. zieht sich dabei bis weit in die heutige Zeit:

“Der bis heute seltsame Ruf der Schulen rührt aus einigen Verrücktheiten, die Fundamentalisten der Bewegung durchzusetzen versuchten. Jahrzehntelang wollten sie das Böse aus den Herzen und Haushalten exorzieren. Fernsehen, Video, CD, Computer, Lego-Steine, Barbie-Puppen und Comics: alles schädlich für sensible Kinderseelen. Weg damit.“ (Der Spiegel, „Das Ende des Exorzismus“, 2004)

Der Anthroposoph und langjährige Ausbilder für Waldorf-Lehrer, Wenzel Götte, befürchtete 2007, bei fernsehenden Kindern entstünden „Frühvergreisung“ und „Altersdiabetes“. Auch er bestätigt:

„Es gibt bisweilen Kollegen, die einen gewissen Dogmatismus pflegen. Lehrer, die bei einem Hausbesuch sagen: Aha, Sie haben also einen Fernseher!“ (Wenzel Götte, Die Zeit, 2007)

Die führende anthroposophische „Medizinerin“ Michaela Glöckler dichtet dem Fernseher gar an, er führe in die Alkohol- und Drogensucht:

“Lasst eure Kinder so weit wie irgend möglich medienfrei ihre Kindheit erleben! Lasst nicht zu, dass Maschinen die liebsten Freunde und Begleiter eurer Kinder werden.  (…) Die Neigung zu Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit wird gefördert.” (Aus dem Buch „Kindersprechstunde“, Kapitel „Warum fernsehen nichts für Kinder ist“, 2013).

Auch heute noch müssen viele Waldorfschüler auf Computer und TV verzichten – all das ist dämonisch. In Elternblogs liest man, dass noch im Jahre 2019 der Fernseher ein Tabu ist – natürlich auch für die Waldorfeltern selbst. Der „Independent“ berichtet über „bizarre Theorien“ an einer Waldorfschule in San Francisco:

„Computer und alle Medienformen verkörpern ‚‘‘einen materialistischen Geist namens Ahriman, der den Menschen aus seinen geistigen Wurzeln entfremdet.‘‘” (The Independent, 2016)

Dass moderne Technik „schädliche Elemente hervorruft“, findet sich schon im Jahr 1907 bei Steiner. Diese selbst erschaffenen „dämonischen Gewalten“ kommen über uns, nachdem die Erde als Planet „Vulkan“ reinkarniert, also wiedergeboren wurde:

„Unsere Maschinen und unsere Fabriken aber, alles, was wir nur machen, um der äußeren Nützlichkeit zu dienen, dem Utilitätsprinzip, wird in der nächsten Verkörperung unserer Erde ein schädliches Element sein. (…) Wir formen uns also selbst unsere guten Kräfte und ebenso die dämonischen Gewalten für das nächste Zeitalter der Menschheit.“ (Rudolf Steiner, „Mythen und Sagen, Okkulte Zeichen und Symbole„, 1907)

Heute lässt sich das Fernsehverbot bei der Elternschaft nur noch bedingt durchsetzen, da es vielen zu antiquiert wirkt. Das Fernsehen gehört heute zum Alltag – und die Gefahren sind ausgeblieben.

„Unter Schmerzen beobachten Erz-Anthroposophen nun, wie diese Dogmen zerfallen. “TV-Konsum etwa ist bei der Anmeldung kein K.-o.-Kriterium mehr”, sagt Friedrich Ohlendorf, Waldorf-Geschäftsführer in Berlin.“ (Der Spiegel, „Das Ende des Exorzismus“, 2004)

Der Kampf gegen „Technik“ geht aber trotzdem weiter. Die Argumente sind die selben wie vor 100 Jahren – und wortgetreu werden die hellseherischen Erkenntnisse Rudolf Steiners wiederholt. Der Fokus hat sich jedoch weitgehend verlagert:

Abgelehnt werden jetzt Computer und neuen Medien, Smartphones und das Internet.


Siehe auch:

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 1) – Telefgrafie, elektrisches Licht, Grammophone und Schreibmaschinen

Technikfeindlichkeit bei Waldor und Co. (Teil 2) – Der Fernseher

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 3) – Computer, Smartphone, Internet und WLAN

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 1)

„Die Technik wird der Erde den Tod bringen! Und Technik hat sehr viel mit Zerstörung, mit Umwälzung zu tun. Technik ist nicht nur ein totes Produkt, sozusagen, sondern es ist auch todbringend.“ (Michaela Glöckler, Vortrag „Ich im Netz – Ansätze zum Verständnis des Subjekts im Internet“, 2012)

Das Zitat der führenden anthroposophischen Medizinerin Michaela Glöckler ist ein Musterbeispiel für die traditionelle Technikfeindlichkeit der Anthroposophen. Frau Glöckler war rund 30 Jahre lang die Leiterin der „Medizinischen Sektion“ an Rudolf Steiners „Goetheanum“, der Schweizer Anthroposophen-Zentrale. Heute kämpft sie als Lobbyistin an vorderster Front gegen alles Digitale.

Die „Technik“, die „Medien“, die „Bildschirme“ – all das ist für die esoterische Glaubensgemeinschaft überaus schädlich: Es leidet der „Ätherleib“, die Spiritualität nimmt Schaden, die Seele wird zerstört und die Wirklichkeit der Welt zerbricht bis in ihre Atomstruktur hinein. Moderne Technik macht krank und führt in die Kriminalität, mindestens aber in die Drogensucht.

In anthroposophischen Waldorfschulen sind Fernseher, Handys und Computer zumeist verpönt oder gar verboten. Den anthroposophischen Demeter-Höfen ist die Nutzung von Mikrowellen-Geräten verboten, und in anthroposophischen Krankenhäusern suchen Patienten vergebens nach Fernsehern oder Radios.

Die Grundlagen für diese Technikfeindlichkeit sind natürlich die übersinnlichen Erkenntnisse des Sektengründers und Hellsehers Rudolf Steiner: Der lehnte bereits vor einhundert Jahren moderne Technik wie Telegrafie, Grammofone oder elektrisches Licht ab. Als Konsequenz daraus sahen die Anthroposophen seit Jahrzehnten ihren größten Feind im Fernseher, der diese Techniken ja quasi in sich vereint. Und je rasanter die technische Entwicklung in den letzten Jahren voranschreitet, desto hysterischer attackiert man die neumodische Informations- und Computertechnik.

Besonders krude wird es da, wo der Technikhass in Verschwörungstheorien und Antiamerikanismus abdriftet: Mächtige amerikanische IT-Konzerne diktierten heute die Lehrpläne der Schulen und die Gesundheit unserer Kinder würde dem schnöden Mammon, also dem bei Anthroposophen so verhassten Materialismus geopfert.

Funkwellen stören den Empfang „geistiger Mitteilungen“ aus „höheren Welten

Woher genau kommt die traditionelle Technikfeindlichkeit der Anthroposophen? Der Hellseher Rudolf Steiner war der Erfinder der Anthroposophie und der Gründer der ersten Waldorfschule. Im Jahre 1923 sorgte er sich in einem Vortrag, dass die damals neue Technik der drahtlosen Telegrafie den Empfang von „geistigen Mitteilungen“ aus „höheren Welten“ stören würde:

„Aber, meine sehr verehrten Anwesenden, die Verständigung unter Menschen, die aus höheren Welten etwas zu sagen haben, war leichter in der Zeit, in der gesprochen wurde von geheiligten Stätten aus, wie sie hier die Druidenzirkel bergen, und in der dasjenige, was von solchen Stätten an Gedankenwellen durch die Welt ging, nicht den Wellen der drahtlosen Telegrafie begegnete.“ (Rudolf Steiner, „Initiations-Erkenntnis“, 1923)

Als Gegenmittel gegen die gefährliche Strahlung helfe es, „mit kräftiger Intensität das Spirituelle sich ins Herz einzuschreiben“. Das Hellsehen, also die „Erkenntnis höherer Welten“, so Steiner, erreiche man unter anderem durch eine intensive, meditative Betrachtung der Natur, von Pflanzen und Steinen. Bereits vorgefertigte, künstliche Bilder dagegen, so fürchten die Anthroposophen, töten die Seele.

Krank durch WLAN

Was früher die drahtlose Telegrafie und später das Fernsehen war, sind heute das drahtlose Internet und der Mobilfunk. So fühlen sich die Karma-gläubigen Anthroposophen vom WLAN nicht nur bei der Reinkarnation gestört – Waldorflehrer werden durch eine Art durchgeknallten Nocebo-Effekt sogar „krank durch WLAN“. Dazu die Haus-Postille der deutschen Waldorfschulen, das Magazin „Erziehungskunst“ – welches übrigens alle Waldorf-Eltern kostenlos ins Haus bekommen:

 „Verlockungen eines vielversprechenden technischen Zugewinns verdecken, wie sehr die flächendeckende Funktechnik die Inkarnation stört. (…) Fehlzeiten von Lehrern stiegen an, nachdem ein WLAN-Sender im Lehrerzimmer eingeschaltet worden war.“ (Helmut Breunig, „Erziehungskunst“, 2018)

Beim Neubau von Waldorfschulen achtet man daher heutzutage auf den „Schutz gegen Strahlen“. So werden Gebäude technisch gegen Mobilfunkstrahlen abgeschirmt, und „selbstverständlich“ dürfen auch Handys oder gar das „gefährliche“ WLAN nicht genutzt werden. Die „höheren Welten“ scheinen glücklicherweise auf anderen Frequenzen zu funken.

Es bleibt aber nicht bei den schädlichen Funkwellen. Nicht nur die Telegrafie war Steiner suspekt. Auch die Schreibmaschine („schadet der Spiritualität“), das Grammofon („zwingt das Mechanische in die Kunst hinein“) oder elektrisches Licht sind laut Rudolf Steiner gefährlich:

Elektrisches Licht zieht dämonische Geister an

 „Im Physikunterricht der Oberstufe lernt der Schüler … die Unterschiede der Lichtquellen kennen. Gleichzeitig lernt er, … daß die Qualität des Lichtes einer Kerze, einer Glühfadenbirne und einer Neonröhre sehr unterschiedlich sind, nämlich darin, daß in der Kerze gute Wesenheiten zu Hause sind, und in der Neonröhre der menschlichen Seele sehr schadende dämonische Geister sich wohlfühlen und daß man darauf achten soll, in wessen Lichtreichweite man sich befindet.“ (Dr. Meyer-Bendrat, EFH Hannover, zitiert in Charlotte Rudolph: „Waldorf-Erziehung“, 1987)

Medienkompetenz auf Grundlage des leminskatisch arbeitenden Ätherleibes

Die Rückwärtsgewandtheit ist bei Waldorf und Co. durchaus gewollt, sie ist ein Grundprinzip. Waldorfschüler lernen Feldmessen, Ackerbau, Schafhaltung, Wollbearbeitung und Sticken. „Medienkompetenz“ jedoch wird in der Regel durch strikten „Medienverzicht“ ersetzt. Wie die Anthroposophen sich Medienkompetenz vorstellen, beschreibt die esoterische Vorkämpferin gegen „Medien“, Michaela Glöckler:

“Um jetzt diesen Freiheitsbegriff, und den Todesbegriff, und alles was ich bisher angedeutet habe auf den Punkt zu bringen, und eben auch den menschenkundlichen Hintergrund für eine Medienkompetenzentwicklung zu beschreiben, hier das Zeichen des Merkurstabs! Es ist die Form, die dem Ätherleib entspricht, der Ätherleib arbeitet lemniskatisch.“ (Michaela Glöckler, 2012)

Lichtbilder schaden dem Ätherleib

Laut Rudolf Steiner ist es nämlich genau dieser Ätherleib, der an „Lichtbildern“ Schaden nimmt:

„Viele Erscheinungen des heutigen Kulturlebens wirken zerstörend, zum Beispiel insbesondere auch die Lichtbilder, die den Ätherleib durchaus schädigen.“ (Rudolf Steiner, Gesamtausgabe Band 130, S.326, 1911)

Der Hellseher Rudolf Steiner erfand den Laptop

Gegen die aktuelle technische Entwicklung hilft auch nicht, dass der Prophet Steiner schon vor 100 Jahren den Laptop und die Computer-Maus voraussah. Michaela Glöckler über Rudolf Steiner:

‘‘In einer nicht sehr fernen Zukunft (…) wird [es] eine Art der mechanischen Stenographie geben.‘‘ Da sieht er den Laptop voraus!

Man hat förmlich vor Augen, wie er das vor sich sieht. Ich kenne auch eine andere Vortragsstelle wo er sagt, man wird dann einen Ballen von Baumwolle von Liverpool nach Rom verschieben. Und bringt das Wort ‘schieben’ immer wieder. Wie man auf dem Computer eben schiebt. Und dann klickt.“ (Michaela Glöckler, Vortrag „Ich im Netz“)

Dummerweise war zum Zeitpunkt von Steiners großer Vision das „mechanische Schreiben“ nicht mehr ganz so neu – die mechanische Schreibmaschine war da bereits seit 200 Jahren erfunden.G

Auch die Schweizer Waldorfschulen sind von den hellseherischen Fähigkeiten ihres Gurus überzeugt. Katinka Penert, Waldorflehrerin und Leiterin „Prävention im Bereich Bildschirmmedien“ der Schweizer Waldorfschulen, meint:

„Rudolf Steiner sagte die Entwicklung der Technologie voraus.“ (Katinka Penert, „Digital Natives“, 2015)

Digitale Bilder werden im Blut gespeichert

Die großen Digital-Experten der Waldorfschulen bekennen sich hier also offen zur Hellseherei. Folgerichtig argumentiert man gegen Bildschirmmedien mit „Ätherleib“, „Astralleib“ und „arteriellem Blut“:

»Wie stark die konsumierten Bilder in die menschliche Wesenheit eingreifen, beschreibt Rudolf Steiner: Die aus dem Wachbewusstsein aufgenommenen Bilder und Vorstellungen werden durch Aktivität des Astralleibes in den Ätherleib des Menschen eingeschrieben. Die ordnende und strukturierende Kraft des Ätherleibes bewirkt, dass die Vorstellungsbilder als Chiffren im arteriellen Blut bewahrt bleiben und beim Erinnerungsvorgang vom Astralleib «gelesen» werden können.“ (Katinka Penert, „Digital Natives“, 2015)

Auch hier ist die Antwort auf „Medien“ also die „Abstinenz“. Zwar soll vorgeblich die „Lehrperson frei sein von Sympathie und Antipathie für oder gegen Bildschirmmedien“, doch schon im nächsten Absatz heißt es: „In Elternabenden könnte dafür gesorgt werden, dass die Eltern einer Klasse ein Bündnis für die gesunde (weil bildschirmfreie) Entwicklung der Kinder schliessen“.

Wer hinter der Digitalisierung von Schulen und Kinderzimmern steckt, scheint bei Waldorf bekannt zu sein: „Der Druck aus Politik und Wirtschaft“ fordert den „frühen Umgang mit der Technik“ – und zwar „aus Verkaufsinteresse“.

Warum aber Waldorf und Co. gegen die Digitalisierung sind, ist hingegen weitgehend unbekannt: Sie fürchten eine Art Störfunk bei ihrem Kontakt zu „höheren Welten“ und dass die Seelen und Ätherleiber zwischen all den herumfliegenden SMS nicht mehr in den richtigen Körper finden. Sie fürchten Geister und Dämonen, die durch die neue Technik geweckt werden. Und sie fürchten, dass alles künstlich hergestellte, materialistische sich am Ende gegen sie wendet.

So erklärt sich auch der uralte Kampf der Anthroposophen gegen eine andere Weltzerstörungsmaschine:

Den Fernseher.


Siehe auch:

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 1) – Telefgrafie, elektrisches Licht, Grammophone und Schreibmaschinen

Technikfeindlichkeit bei Waldor und Co. (Teil 2) – Der Fernseher

Technikfeindlichkeit bei Waldorf und Co. (Teil 3) – Computer, Smartphone, Internet und WLAN

Rettet die Reinkarnation: Tannenzapfen statt Barbiepuppen!

„Etwas
Besonderes ist die Puppe. Kinder sollten stets eine zur Hand haben. Je
freilassender ihre Gestaltung ist, desto mehr Möglichkeiten hat die Puppe: sie
kann schlafen, wachen, lachen oder weinen. Reichen hier in den ersten drei
Jahren meist einfache Knotenpuppen, so spricht die größeren Kindergartenkinder
mit ihrem erwachenden Realitätssinn eine voll ausgestattete »Waldorfpuppe« mit
Augen, Mund, Haaren und Puppenbekleidung mehr an. Da mit der Puppe ein
bestimmtes Bild vom Menschen repräsentiert wird, sollten wir uns darüber klar
werden, dass harte Plastikpuppen mit besonderen »Funktionen«, Roboter und
Barbies zu Zerrbildern des Menschseins gehören, die das spielende Begreifen der
echten Welt behindern.

Für die gesamte Vorschulzeit gilt: Der Wert der
Geschenke der Natur wie Tannenzapfen oder Kastanien sowie der »natürlichen«
Spielmaterialien aus Wolle oder Holz liegt darin, dass das Kind zunächst die
echte Welt kennenlernt, verinnerlicht und erprobt. Es lernt etwas Organisches
kennen. Das macht gesund, weil etwas gespürt werden kann. An Plastik gleitet
man ab. Und das ist kein schönes Ankommen auf der Erde.“ (Philipp Gelitz)

Philipp
Gelitz, Kindergärtner im Waldorfkindergarten des Bildungshauses Freie
Waldorfschule Kassel über so genannte „Waldorfpuppen“. Im Unterton wird behauptet, Plastik wäre schlecht für die Reinkarnation (”kein schönes Ankommen auf der Erde”).

Quelle:
Erziehungskunst – Waldorfpädagogik heute. Sonderheft „Frühe Kindheit“ – https://www.erziehungskunst.de/fileadmin/downloads/fruehe_kindheit/2016_EK_KiGa_Winter.pdf

Wie bei jeder anderen anständigen Sekte auch

“Da hub [die Gattin] an zu sprechen und sagte: "Sag mal, wie wär’ denn, wenn wir mal bei Waldorfs krabbeln würden?”

Da hab ich in meiner ruhigen, westfälischen Art geantwortet: Sag mal Weib, bist Du von Sinnen?

Soll ich jetzt mit einem Mottek die rechten Winkel aus der Bude kloppen oder watt?

Ein Leben in Pastellfarben, das macht mich agressiv! (…)

Jetzt kann man ja nicht einfach zu Waldorfs gehen und da krabbeln. Das ist bei denen wie bei jeder anderen anständigen Sekte auch, man muss einen Initiationsritus über sich ergehen lassen. (…) Man muss sechs (in Worten sechs, in Zahlen auch) Elternabende besuchen.

Aber… wenn einer 100.000 eng bedruckte Seiten braucht um mir mitzuteilen, dass er rechte Winkel scheisse findet, dann muss man schon mal Abstriche machen.“ (Jochen Malmsheimer)

Jochen Malmsheimer – Lesung ”Halt mal, Schatz!“ (via Youtube) über Krabbelgruppen in Waldorfkindergärten und Rudolf Steiner.

Wie man Kleinkindern die Flötentöne beibringt

“Es hat auch keinen Sinn, die Tür zu schließen, wenn das Kind sie alleine aufmachen kann. Man muss mit Bedacht zuschließen oder einen Besenstiel für die Türklinke bereithalten. (…)

Kinder, die das Licht selber anmachen, hindert man durch das Abschalten der Sicherung daran. (…)

Die Behandlung (…): Bei Kerzenschein wird ein Lied gesungen oder ein Stück auf der Kinderharfe oder Kantele gespielt oder auf der Flöte geblasen.” (Michaela Glöckler)

Quelle:
Die führende “anthroposophischen Ärztin” Michaela Glöckler über Kinder von 18 Monaten, die beim Einschlafen “Theater machen”. Aus: “Kindersprechstunde” von Michaela Glöckler und Wolfgang Goebel, Seiten 508-509.

Plastikpuppen sind ein Zerrbild des Menschen

„Etwas Besonderes ist die Puppe. Kinder sollten stets eine zur Hand haben. Je freilassender ihre Gestaltung ist, desto mehr Möglichkeiten hat die Puppe: sie kann schlafen, wachen, lachen oder weinen. Reichen hier in den ersten drei Jahren meist einfache Knotenpuppen, so spricht die größeren Kindergartenkinder mit ihrem erwachenden Realitätssinn eine voll ausgestattete »Waldorfpuppe« mit Augen, Mund, Haaren und Puppenbekleidung mehr an.

Da mit der Puppe ein bestimmtes Bild vom Menschen repräsentiert wird, sollten wir uns darüber klar werden, dass harte Plastikpuppen mit besonderen »Funktionen«, Roboter und Barbies zu Zerrbildern des Menschseins gehören, die das spielende Begreifen der echten Welt behindern. Für die gesamte Vorschulzeit gilt: Der Wert der Geschenke der Natur wie Tannenzapfen oder Kastanien sowie der »natürlichen« Spielmaterialien aus Wolle oder Holz liegt darin, dass das Kind zunächst die echte Welt kennenlernt, verinnerlicht und erprobt. Es lernt etwas Organisches kennen. Das macht gesund, weil etwas gespürt werden kann.

An Plastik gleitet man ab. Und das ist kein schönes Ankommen auf der Erde.“ (Philipp Gelitz)

Philipp Gelitz, Kindergärtner im Waldorfkindergarten des Bildungshauses Freie Waldorfschule Kassel über so genannte „Waldorfpuppen“ und deren Auswirkungen auf die Reinkarnation von Kindern.

Quelle: Erziehungskunst – Waldorfpädagogik heute. Sonderheft „Frühe Kindheit“ –https://www.erziehungskunst.de/fileadmin/downloads/fruehe_kindheit/2016_EK_KiGa_Winter.pdf

„Digitale Medien machen dick, dumm, aggressiv, einsam, krank und unglücklich.“ (Prof. Manfred Spitzer) http://www.sueddeutsche.de/leben/buchautor-manfred-spitzer-ueber-einen-der-aus-aengsten-geld-macht-1.3965193 Kritik an Spitzers abstrusen Thesen gibt es schon lange. Nun hat sich die Süddeutsche Zeitung dem Schaffen des Medienverdammers gewidmet. Titel: „Über einen, der aus Ängsten Geld macht“ „Spitzers Thesen sind wissenschaftlich mindestens umstritten, oft interpretiert er Zahlen einfach so, wie […]

Waldorf International – Schweiz: Gewalt, Zensur und Geheimhaltung

„Gleich mehrere Eltern zeigen sich besorgt über die
Entwicklung an der Rudolf-Steiner-Schule Aargau in Schafisheim. Ihre Vorwürfe
sind massiv: Mobbing, verbale und körperliche Gewalt, Unterdrückung. Sie
beklagen sich, dass die Schule unqualifizierte Lehrer beschäftige und die
Qualität der Schule schlechter werde.
(…) Eine Mutter erzählt, die
Kindergärtnerin und die Praktikantin hätten die Kinder grob angepackt – aus
Sicht der Mutter grundlos.

Die Kindergärtler würden zu Boden gestossen, und
einmal, als ihr Sohn geflucht habe, habe ihn die damalige Praktikantin in die Toilette
gesperrt. Sie soll gesagt haben, dass er erst wieder raus dürfe, wenn er seinen
Mund mit Seife ausgewaschen habe. «In einem späteren Konfliktgespräch stritt
die Lehrperson alles ab», sagt die Mutter.
(…)

Eine andere Mutter berichtet, wie ihr Sohn durch einen
Englischlehrer mit aller Wucht über die Schulbank gezogen worden sei, weil er
vor die Tür hätte gehen müssen und nicht gehorcht habe. Anschliessend wurde er
draussen in der Garderobe auf die Sitzbank geworfen, «wie ein Stück Dreck».
Sein Kopf sei dabei an die Wand geprallt, sagt die Mutter. Der betroffene
Englischlehrer sei sich keiner Schuld bewusst gewesen, erzählt die Mutter
weiter. Er habe bloss gesagt, «er dürfe das».

Probleme mit der Ideologie

Einerseits empfinden die Eltern es als negativ, wenn
die Schule sich nicht nach der Philosophie des Gründers Rudolf Steiner
ausrichtet. Andererseits machen sie der Schule gerade ihre Ideologie zum
Vorwurf: Sie stören sich daran, dass es ungern gesehen werde, wenn ein Kind ein
Spiderman-T-Shirt trage (…) Es würden keine Ärzte oder Therapieformen geduldet,
die nicht der Ideologie der Schule entsprechen. Eine dritte Mutter erzählt,
dass die Schule ihr mit dem Rausschmiss ihres Kindes gedroht habe, würde sie
keinen anthroposophischen Arzt konsultieren. (…)

Nach einem Gespräch mit dem Vertrauenskreis hätten die
Eltern lang auf das Protokoll gewartet. Als dieses dann endlich kam, stellten
die Eltern fest, dass das Gespräch nicht wahrheitsgemäss wiedergegeben, sondern
im Interesse der Schule zensuriert worden sei. Andere Eltern sagen, dass sie
unlesbare Protokolle erhalten hätten, zu denen sie gleich nach dem Gespräch zum
Unterschreiben angehalten worden seien.

Aus Angst vor einer Kündigung seitens der Schule
duckten sich viele Eltern und verzichteten auf eine Anzeige. «Sobald sich
jemand zur Wehr setzt, droht die Schulleitung mit dem Rausschmiss», sagen die
Eltern.“ (Aargauer Zeitung)

Quelle: Aargauer Zeitung – „Rudolf-Steiner-Schule
unter Beschuss: «Probleme werden mit Gewalt gelöst
»“