Joseph Beuys – Nationalsozialist und Steiner-Verehrer „"[Beuys] hat sich nie von seiner Jugend oder NS-Zeit distanziert". Beuys langjähriger Mäzen, habe “sein Vermögen begründet, indem er von der Enteignung seiner jüdischen Partner profitierte”, “Karl Fastabend, Beuys Sekretär, der in den Siebzigerjahren fast alle politischen Texte für Beuys formulierte, war ein Nazi erster Stunde, SA-Mann, SS-Mann”, “Werner […]

Der Mord an einem Nazi

“Rufmord ist auch Mord. Wer die Berichte zum Waldorflehrer untersucht hat, wird zu dem Schluss kommen, dass die erzwungene Entlassung des Lehrers mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar ist. Der Lehrer hat sich nachweislich im Rahmen des Artikels 5 (Meinungsfreiheit) bewegt und sich in keinem Lebensbereich justiziabel etwas zu Schulden kommen lassen. Im Gegenteil.” (Ralf Koneckis-Bienas)

Quelle: Mindener Tageblatt – Kommentar von Ralf Koneckis-Bienas – “Rufmord ist auch Mord”. Der selbsternannte Archäoastronom Koneckis-Bienas forscht “befreit von wissenschaftsideologischen Korsetten” über Zaubersprüche und Astralsagen. Weiter auch Ralf Koneckis-Bienas über den Mindener Waldorfleher im Mindener Tageblatt: “Mitgefühl und Selbstkritik fehlen

Hintergrund:

Wurzelrassen, Faschisten, Pumpzerstäuber

“Blavatsky hat eine Wurzelrassenlehre aufgestellt, die Rudolf Steiner für
seine Anthroposophie übernommen hat. Daraus haben SS-Zirkel der Nazis
ihre Ariosophie gemacht. Blavatsky postulierte eine „Große Weiße
Bruderschaft“, die den „Ariern“ helfen solle, sich weiter zu
vervollkommnen. Heute findet man die Namen dieser so genannten
„Aufgestiegenen Meister“ in Apothekenaufstellern mit Engeln und
Auraessenzen. Da muss man sich fragen, was da in unseren Apotheken
angekommen ist, wenn da quasi faschistoides Gedankengut auf
Pumpzerstäubern verbreitet wird.” (Johannes Fischler)

Quelle: Der Tiroler Psychologe und Esoterikexperte Johannes Fischler bei Nachrichten.at – “Erfolgsmodell Esoterik: Narzisst sucht Zuneigung“: “Esoterik-Angebote
boomen. Anscheinend ist der Bedarf an Selbstoptimierung und Sinnsuche
noch lange nicht gestillt. Während die Menschen die Kirchen fliehen,
erfreuen sich die Marktplätze für Selbstdesign regen Zulaufs.

Waldorfschulen, Rechtsradikale, Reichsbürger

“Der Bund der Freien Waldorfschulen warnt seine Mitglieder vor einer
Vereinnahmung durch die rechtsradikale Reichsbürger-Bewegung. Das geht
aus einer neuen Broschüre hervor, die der Waldorf-Vorstand laut
Informationen des SPIEGEL bei der Delegiertentagung in Düsseldorf an
diesem Wochenende verteilen lässt.

Die Broschüre hat eine Startauflage von 3000 Stück und soll im
Unterricht verwendet werden. Bei den Reichsbürgern gingen “Esoterische
Vorstellungen und Rechtsradikalismus Hand in Hand”, heißt es in dem
Informationsheft. Sie zielten verstärkt auf “anthroposophisch
inspirierte Initiativen in der Landwirtschaft, Medizin und Pädagogik.

Im Sommer war der Geschäftsführer einer Waldorfschule in Rendsburg
entlassen worden, weil er Kontakte zu den Reichsbürgern hatte.” (Der Spiegel)

Quelle: Der Spiegel, 24.01.2015 – “Reichsbürger-Bewegung: Waldorfschulen fürchten Unterwanderung durch Rechte

Einige Rechtsradikale Vorfälle an Waldorfschulen:

Siehe auch:

Linksammlung:

Menschlich faire Auseinandersetzung mit Nazis

“Die Freie Waldorfschule Minden hatte mitgeteilt, sie sei nach „einer
menschlich fairen Auseinandersetzung und gründlicher Prüfung aller
Details darin übereingekommen, den Arbeitsvertrag mit dem Kollegen
aufzulösen.” (Bund der freien Waldorfschulen)

Quelle: Bund der Freien Waldorfschulen am 10.08.2015 – “BdFWS begrüßt Entscheidung der Mindener Waldorfschule, sich von umstrittenem Lehrer zu trennen.“ über einem Waldorflehrer, der sich jahrzehntelang im extrem rechten politischen Spektrum engagiert hatte. 

Hintergrund: Dass der Pädagoge in Organisationen mit rechtsextremer Ausrichtung aktiv war, steht fest (Westfalen-Blatt). Er soll einige Jahre im rechtsgerichteten Bund deutscher Unitarier mitgearbeitet haben (Netz gegen Nazis). Der polizeibekannte Lehrer ist seit Jahrzehnten tief im rechten Millieu verstrickt und war bereits 2000 als Autor der „Nordischen Zeitung“ einer rassistischen Sekte in Erscheinung getreten. Der BdFWS möchte den Lehrer lieber loswerden (Osnabrücker Zeitung). Von Rechtsradikalen gab es Solidaritätsbekundungen (Mindener Tageblatt). Das 30-köpfige Kollegium an der Freien Waldorfschule Minden sprach ihm nach Bekanntwerden der Vorwürfe einstimmig das Vertrauen aus (WDR). Schon vor 20 Jahren hat er sich mit  einem SS-Kriegsverbrecher fotografieren lassen, vier Monate nach den Vorwürfen hat die Schule noch keine Entlassung beschlossen (taz).

Siehe auch: Rudolf Steiner (Gründer der Waldorfschulen) und seine rassistischen Äußerungen zu “Negern”, “Wilden” und “schwarzer Haut”

Rechter Lehrer an Waldorfschule weiter im Amt

“Er muss als Aktivist innerhalb eines extrem rechten völkischen Netzwerks gesehen werden. (…)

Mittlerweile liegt der taz eine über 20
Jahre alte Aufnahme vom Vorstand der deutschen Schule im argentinischen
San Carlos de Bariloche vor. Das Foto zeigt den späteren Waldorf-Lehrer
zusammen mit dem SS-Kriegsverbrecher Erich Priebke” (taz)

Quelle: taz – die Tageszeitung vom 08.08.2015 – “Rechter Lehrer an Waldorfschule Minden – Noch immer nicht gefeuert

Hintergrund: Dass der Pädagoge in Organisationen mit rechtsextremer Ausrichtung aktiv war, steht fest (Westfalen-Blatt). Er soll einige Jahre im rechtsgerichteten Bund deutscher Unitarier mitgearbeitet haben (Netz gegen Nazis). Der polizeibekannte Lehrer ist seit Jahrzehnten tief im rechten Millieu verstrickt und war bereits 2000 als Autor der „Nordischen Zeitung“ einer rassistischen Sekte in Erscheinung getreten. Der BdFWS möchte den Lehrer lieber loswerden (Osnabrücker Zeitung). Von Rechtsradikalen gab es Solidaritätsbekundungen (Mindener Tageblatt). Das 30-köpfige Kollegium an der Freien Waldorfschule Minden sprach ihm nach Bekanntwerden der Vorwürfe einstimmig das Vertrauen aus (WDR). Schon vor 20 Jahren hat er sich mit  einem SS-Kriegsverbrecher fotografieren lassen, vier Monate nach den Vorwürfen hat die Schule noch keine Entlassung beschlossen (taz).

Schülerinnen enttarnern Waldorflehrer als Neonazi – Kollegium vertraut ihm einstimmig

“2005 [tagte] ganz konspirativ die Neonazi-Sekte „Artgemeinschaft – Germanische Glaubensgemeinschaft“. Die Neonazis möchten ungestört bleiben. Doch der Staatsschutz der Polizei Nordhausen fertigte Listen der
Teilnehmer an. Auf einer solchen wurde auch die Familie des Lehrers
einer Freien Waldorfschule in Minden festgehalten.
(…)

Ende April 2015 war zwei Schülerinnen der Freien Waldorfschule Minden
aufgefallen, dass der Pädogoge seit 2008 den mit Neonazis durchsetzen
Trägerverein der „Ahnenstätte Conneforde“ bei Oldenburg leitet.
(…)

Hinlänglich bekannt ist,  dass insbesondere Freie Schulen und Kindergärten für rechte Eltern interessant sind.” (Blick nach rechts)

Quelle: Blick nach rechts – “Völkischer Pädagoge? In Minden gibt es Streit wegen eines Lehrers mit zahlreichen Rechts-Kontakten.”.

Hintergrund: Dass der Pädagoge in Organisationen mit rechtsextremer Ausrichtung aktiv war, steht fest (Westfalen-Blatt). Er soll einige Jahre im rechtsgerichteten Bund deutscher Unitarier mitgearbeitet haben (Netz gegen Nazis). Der polizeibekannte Lehrer ist seit Jahrzehnten tief im rechten Millieu verstrickt und war bereits 2000 als Autor der „Nordischen Zeitung“ einer rassistischen Sekte in Erscheinung getreten. Der BdFWS möchte den Lehrer lieber loswerden (Osnabrücker Zeitung). Von Rechtsradikalen gab es Solidaritätsbekundungen (Mindener Tageblatt). Das 30-köpfige Kollegium an der Freien Waldorfschule Minden sprach ihm nach Bekanntwerden der Vorwürfe einstimmig das Vertrauen aus (WDR).

Mehr rechtsradikale Vorfälle an Waldorfschulen:

Siehe auch:

Linksammlung:

Rechtsextreme, Reichsbürger, Waldorfianer

„Fristlos gekündigt wurde dem Geschäftsführer der Freien Waldorfschule in Rendsburg-Eckernförde. Vorher hatte er zwölf Jahre lang als Geschäftsführer den Verein der Freien Waldorfschule in Würzburg geleitet. (…)

Er soll auf einem Video von der Krönung der „Reichsbürger“ im Internet zu sehen gewesen sein. Der Film zeigte, wie sich Peter F. am 16. September 2012 vor Hunderten Zuschauern in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) zum „König von Deutschland“ krönen ließ. F. gründete den Verein NeuDeutschland, dessen Ziel es ist, Deutschland in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 wiederherzustellen und eine neue Verfassung zu schaffen. F. wird vom Verfassungsschutz beobachtet. [Er] soll zudem Thesenpapiere der Rechten an Kollegen verteilt und dem von Rechtsextremen gegründeten Deutschen Polizei Hilfswerk (DPHW) im März 2013 einen Versammlungsraum zur Verfügung gestellt haben. (…)

Auf Nachfrage dieser Zeitung wiederholt der Betroffene, er habe von der rechtsradikalen Gesinnung der Gruppierungen nichts gewusst. F.`s Ideen von einer anderen Gestaltung der Gesellschaft hätten ihn interessiert, weil er darin ähnlich wie in der Waldorf-Bewegung das Bemühen um eine gerechtere, andere Gesellschaft erkannt habe.“ (Main Post)

Quelle: Main Post – “Waldorf-Mitarbeiter klagt gegen fristlose Kündigung” vom 11.01.2015. (Video)

Links:

Ruhrbarone – “Die Waldorfschule und Andreas Molau, Aussteiger aus der rechtsextremen Szene”.

Stern – “NPD-Funktionär will Waldorfheim eröffnen”.

Süddeutsche – “Bombenbauen an der Waldorfschule”.

Stern – “Waldorf-Pädagogik – Auf Tuchfühlung mit dem rechten Rand

Wikipedia über den Holocaustleugner und Waldorflehrer Bernhard Schaub.

Biologisch, dynamisch, deutsch

“Die Geschichte des Ortes ist eine seltsame Melange aus SS-Schrecken und biologisch-dynamischem Landbau, aus Esoterik und Ausbeutung, aus Terror und Ökonomie.  Seit 1938 wurde auf dem Gelände unter der Trägerschaft der »Reichsführung SS« von Lagerhäftlingen eine gigantische Heil- und Gewürzkräuteranlage angelegt. (…)

Das ganze Unternehmen stand unter dem Postulat der angestrebten Autarkie des Deutschen Reiches von ausländischen Rohstoffen – es ging um »Deutsche Gewürze«.(…) Angebaut wurde biologisch-dynamisch (…).

Der wirtschaftliche Erfolg beruhte auf der Ausbeutung der KZ-Häftlinge. (…) Dabei wurden jüdische Häftlinge von den SS-Wachmännern aus der Umzäunung gejagt, um dann niedergeschossen zu werden. Bis 1940 starben 429 Häftlinge auf der Plantage.” (Neues Deutschland)

Quelle: Neues Deutschland über biologisch-dynamischen Anbau im Konzentrationslager Dachau – “Im Kräutergarten der SS – Häftlinge mussten eine Plantage beim KZ Dachau bewirtschaften – das Erbe beschäftigt die Stadt.