Joseph Beuys – Nationalsozialist und Steiner-Verehrer

„"[Beuys] hat sich nie von seiner Jugend oder NS-Zeit distanziert".
Beuys langjähriger Mäzen, habe “sein Vermögen begründet, indem er von der Enteignung seiner jüdischen Partner profitierte”, “Karl Fastabend, Beuys Sekretär, der in den Siebzigerjahren fast alle politischen Texte für Beuys formulierte, war ein Nazi erster Stunde, SA-Mann, SS-Mann”,
“Werner Georg Haverbeck, in dessen ‘Collegium Humanum’ diverse Versammlungen der frühen Grünen stattfanden”, sei “schon 1928 NSDAP-Mitglied” gewesen. “Nach dem Krieg wurde er dann Pfarrer der anthroposophischen ‘Christusgemeinschaft’, aber auch Chef der rechtsextremen Lebensschutz-Organisation.”


Denn viele Mythen – wie die “Tataren-Legende”, die der Künstler um sein Werk spann -, seien Phantasmen. Riegel sagt, die “Märchen” dienten vor allem der Ablenkung davon, dass Beuys im Atelier lediglich die Lehren von Rudolf Steiner in plastische Werke übersetzt habe: “Er wäre gescheitert, wenn man erkannt hätte, dass seine Arbeiten den wirren Ideen Steiners gewidmet waren.” (Süddeutsche Zeitung)

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 09.05.2018 – „Die wirren rechten Ideen des Joseph Beuys“ über den Beuys-Biografen Hans Peter Riegel.

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