Lehrplan Waldorfschule: Krankheit als sinnhaftes Schicksal

„Für
eine Schule ergibt sich daher eine weitere wichtige Frage: Wozu soll
die Gesundheit Kinder in ihrem späteren Leben befähigen? Umgekehrt ist
zu bedenken, was eine Krankheit für die Biografie eines Menschen
bedeutet. Es gibt bedeutende Persönlichkeiten, deren Lebenswerk nur
entstehen konnte, weil sie sich mit einer schweren Behinderung oder
Krankheit auseinandersetzen mussten, (…)  Krankheit erscheint
in der Biografie unter Umständen nicht nur als Widerstand, der zu

überwinden
ist, sondern als Schicksalsmotiv, das dem Leben eine Wendung,
vielleicht sogar einen neuen Sinn gibt. (…) Ohne die Krankheit und den
damit verbundenen Kontrollverlust wäre das Werk dieser Künstler so
nicht entstanden.“ (Lehrplan Waldorfschule)

Quelle: Aus dem offiziellen Lehrplan der österreichischen Waldorfschulen, via
http://www.waldorf-schoenau.at/Waldorf/Lehrplan_AUT.pdf

Hintergrund:
Die esoterischen Waldorfschulen und anthroposophischen Ärzte begreifen
Krankheit als ein vom Karma vorgegebenes Schicksal, in das man
nicht eingreifen sollte. Masernepidemien gehen daher oft von
Waldorfschulen aus, die Impfungen mehrheitlich aus Glaubensgründen
ablehnen: http://steinerquotes.tumblr.com/search/Masern

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