Schmulian Jüd

“Gustav Freytags «Bilder aus der deutschen Vergangenheit» sind ganz gut, aber man darf sich nicht zu sehr beschmieren lassen von dieser Gemütlichkeit einer für Tanten geschriebenen Geschichtsbetrachtung. Wir müssen gerade heute herauskommen aus dem Denk- und Empfindungsstil, der so bei diesen Leuten der Grenzbotenliteratur der Mitte des 19. Jahrhunderts da war, bei Gustav Freytag, Julian Schmidt und so weiter. Lassalle nannte ihn «Schmulian Jüd»; bei Lassalle klang das nicht antisemitisch.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – „Vorträge über Erziehung. Vorträge und Kurse, gehalten für die Lehrer der Freien Waldorfschule in Stuttgart.“ (GA295, S.149)

Wagner war kein Antisemit

“Wagner war nicht Antisemit in dem unsinnigen, gehässigen Sinne, wir man ihn heute erleben kann, aber er fühlte, daß das Judentum seine Rolle als solche ausgespielt hatte, daß die semitischen Einflüsse auf unsere Kultur verglimmen mußten und etwas Neues an deren Stelle treten mußte. Daher sein Ruf nach einer Erneuerung. Dies hängt damit zusammen, wie er unsere gegenwärtige Rasse auffaßte. Er sagte sich: Wir müssen einen Unterschied machen zwischen Rassenentwicklung und Seelenentwicklung. – Diesen Unterschied muß man machen, wenn man überhaupt die Entwicklung begreifen will.

Wir alle waren einst verkörpert in der atlantischen Rasse; während aber die Seelen sich weiterentwickelt haben und aufgestiegen sind, ist die Rasse in Dekadenz gekommen.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen“ (GA92. S.139) über Richard Wagner. Zitat von Wagner: “Die jüdische Rasse [ist der] geborene Feind der Menschheit und alles
Edlen in ihr: daß namentlich wir Deutschen an ihnen zugrunde gehen
werden, ist gewiß
“.

Siehe auch: Rudolf Steiner – “Das Ende des Judentums wäre ein Ideal”, “Juden können keine Bildhauer sein”, “Ich lege keinen Wert auf eine jüdische Abstammung”. Der Bund der freien Waldorfschulen im Brief an Rudolf Hess: “Juden zeigen nur geringes Verständnis für Waldorfschulen“. Rudolf Steiners Ehefrau Marie Steiner: “Die Gegner der Anthroposophie sind die finanzmächtigen Juden“ und andere antisemitische Zitate.

Klimaleugner, Verschwörungstheoretiker, Systemfeind

“Wenn am Montag die dreitägigen Projekttage in der Freien Waldorfschule
Filstal beginnen, ist auch der selbsternannte „Systemfeind“ und
Verschwörungstheoretiker Kilez More aus Wien dabei. Der Rapper leugnet
in seinen Songs den Klimawandel und behauptet, die Menschheit werde
durch sogenannte „Chemtrails“ aus Flugzeugen vergiftet. Zudem seien die
Medien durch und durch manipuliert. In der Waldorfschule spricht er zum
Thema „Pressefreiheit?“.
(…)

Die Fachreferentin Jugend und Politik der Landeszentrale für politische
Bildung, Angelika Barth, ist entsetzt, dass Kilez More in der Schule
seine Thesen verbreiten darf: „Da kann man nur hoffen, dass das sehr
gefestigte Jugendliche sind, die das gleich wieder abhaken.“ (Neue Württembergische Zeitung)

Quelle: Neue Württembergische Zeitung – “Heftige Kritik am Auftritt des Rappers Kilez More in der Waldorfschule“: “Nachdem der Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen von der Faurndauer
Waldorfschule ausgeladen wurde, warnt nun die Landeszentrale für
politische Bildung vor einem weiteren Gast: dem Rapper Kilez More.

Die Waldorfschulen und die abseitigen Ideologien

“Die Anthroposophie war zwischen ‘33 und ‘45 nicht
unumstritten. Einerseits war die Lehre von Steiner für viele
Nationalsozialisten eine konkurrierende Weltanschauung, andererseits gab es,
zum Beispiel mit
Rudolf Heß, auch extrem prominente Fürsprecher

Zu den Mitarbeitern von Heß gehörte Werner
Georg Haverbeck, der 1963 mit seiner zukünftigen Frau Ursula das Collegium
Humanum gründete. Ursula Haverbeck führte nach seinem Tod 1999 sein „Werk"
weiter und ist heute eine der einflussreichsten Holocaustleugnerinnen
Deutschlands und hat gerade letzte Woche
den Zentralrat der Juden wegen
Falschaussage angezeigt
, da es keinen Beweis für den Massenmord an Juden
während der Nazizeit gäbe.

Eine der Referenten an Haverbecks Collegium war Bernhard Schaub, der (langsam
nicht mehr so überraschend) ebenfalls vorher Lehrer an einer Waldorfschule war.
Er musste seine Schule in der Schweiz verlassen, nachdem er ein Buch veröffentlicht
hatte, in dem er in guter Collegium-Humanum-Tradition den Holocaust leugnete.


Offensichtlich hat man in Waldorfschulen ein Problem damit,
sich eindeutig von abseitigen Ideologien abzugrenzen.” (Vice)

Quelle: Vice Magazine – “In der Waldorfschule wird nicht nur Ken Jebsens Name getanzt“.

Gemeinschaftskunde mit Antisemiten

“In
Gemeinschaftskunde wurde uns an der Waldorfschule unkritisch kommentiert
aus “Die Insider” von Garry Allen, einem antisemitischen und
verschwörungstheoretischen Werk über die NWO, vorgelesen. Passt
hervorragend zu Ken Jebsen. In seinen Reden fand ich mehrmals Sätze, wie
ich sie aus dem Unterricht an der Waldorfschule kenne.“

Quelle: Ein ehemaliger Waldorfschüler bei ‘Wissenschaft und Pseudogedöns’ über Garry Allen. Via: Waldorfwatch – “Waldorfschule Filstal: Schüler-Projekttage mit Ken Jebsen abgesagt“ über einen geplanten Auftritt des ehemaligen Waldorfschülers, Verschwörungstheoretikers und Holocaustleugners Ken Jebsen.

Verschwörungstheoretiker erneut an Waldorfschule eingeladen

“Ein von der SMV der Waldorfschule in Faurndau geplanter Auftritt des Verschwörungstheoretikers Ken Jebsen im Rahmen der Projekttage ist am Dienstag abgesagt worden. (…)

Nicht nur über den Anschlag auf das World-Trade-Center am 11. September 2001 behauptet Jebsen, dieser sei von der amerikanischen Regierung inszeniert worden. Jebsen [lässt] auch gerne
andere Verschwörungstheoretiker zu Wort kommen. Bei antiamerikanisch und israelfeindlich geprägten “Mahnwachen für den Frieden” wettert der 48-Jährige gegen Zeitungen und vor allem die öffentlich-rechtlichen Medien, denen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise eine Hetzkampagne gegen Putin und Russland vorgeworfen wird. An den Treffen werden immer wieder auch Rechte und sogenannte “Neurechte” sowie Esoteriker, die an Chemtrails glauben.
(…)

Ende 2011 war Jebsen vom Sender Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) als Moderator entlassen worden. Zuvor hatte man ihm antisemitische Äußerungen vorgeworfen.“ (NWZ / Goppinger Kreisnachrichten)

Quelle: NWZ / Göppinger Kreisnachrichten – “Waldorfschule in Erklärungsnot”. Die Schülermitverwaltung der Freien Waldorfschule Filstal wollte den ehemaligen Waldorfschüler Ken Jebsen (Zitat: “Ich weis wer den Holocaust als PR erfunden hat” [sic]) im Rahmen der Projekttage als Referent u. a. zum Thema “Medien und Ihre Machenschaften” durchsetzen.

Jebsen war im letzten Jahr bereits auf Einladung der Freien Waldorfschule Überlingen zu einem Vortrag (Video) empfangen worden.

Waldorfschulen fielen in Vergangenheit auch durch rechtsradikale- bzw. den “Reichsbürgen” angehörige, bzw. den Holocaust leugnende Waldorflehrer auf.

Die materialistischen Juden und die Mondreligion

“Sie wissen ja, daß man den Juden unterscheidet von der andern irdischen Bevölkerung.

Und dieser Unterschied rührt schon davon, daß durch Jahrhunderte hindurch die Juden in der Mondreligion erzogen worden sind und jeden anderen Einfluß in ihrer Seele abgewiesen haben. Sehen Sie, man muß da schon auf gewisse Eigentümlichkeiten des Judentums eingehen, wenn man diese Dinge verstehen will.

Die Juden haben eine große Begabung für den Materialismus, aber wenig Begabung für die Anerkennung der geistigen Welt, weil sie von der ganzen außerirdischen Welt einzig den Mond verehrt haben.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “VORTRÄGE FÜR DIE ARBEITER AM GOETHEANUMBAU” (GA353, S. 78)

Jüdische Überempfindlichkeiten

“Nicht der wirkliche Antisemitismus ist die Ursache dieser jüdischen Überempfindlichkeit, sondern das falsche Bild, das eine überreizte Phantasie sich von der judenfeindlichen Bewegung bildet. (…)

[Die Juden] vermuten auch bei Menschen, bei denen sie keine Spur von bewußtem Antisemitismus wahrnehmen können, auf dem Grunde der Seele einen unbewußten, instinktiven, geheimen Judenhaß.

Ich rechne es zu den schönsten Früchten, welche menschliche Neigung treiben kann, wenn sie zwischen einem Juden und einem Nichtjuden jede Spur von Argwohn in der oben angedeuteten Richtung auslöscht. Einen Sieg über die menschliche Natur möchte ich fast eine solche Neigung nennen.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte” (Gesamtausgabe Band 31, S. 198f)

Europamüde Juden sind schlimmer als Antisemiten

“Ich
halte die Antisemiten für ungefährliche Leute. Die Besten unter ihnen
sind wie die Kinder. Sie wollen etwas haben, dem sie die Schuld
zuschreiben können an einem Übel, an dem sie leiden. (…)

Viel
schlimmer als die Antisemiten sind die herzlosen Führer der europamüden
Juden, die Herren Herzl und Nordau.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte” (Gesamtausgabe Band 31, S. 198f) über Antisemitismus, Theodor Herzl und Max Nordau.

Arierwahn, Judenhass und Anthroposophie

“Ohne Zweifel aber schöpfte Hitler seinen Arierwahn und Judenhass aus
Schriften aller drei Okkultisten. Die Grundidee der überlegenen “Rasse”
der Arier war Blavatskys Schriften entlehnt. List machte die Germanen
zur Verkörperung der “Herrenrasse”, und Lanz fügte den pathologischen
Judenhass hinzu. Aus diesen wirren Wahnbildern, vor allem in Broschüren
verbreitet, amalgamierte sich die Überzeugung, die Hitler schließlich in
“Mein Kampf” niederlegte. (…)

Jedoch war der “Führer” nicht der einzige Okkultist der NS-Bewegung. Als
noch mehrere Stufen verrückter erwies sich sein früherer Privatsekretär
und späterer Stellvertreter in der Partei, Rudolf Heß. Er glaubte an
Astrologie und hatte Sympathie für Anthroposophen.“ (Die Welt)

Quelle: Die Welt – “Die okkultistische Seite des Dritten Reiches” über Anthroposophie und die Gründerin von Rudolf Steiners “Theosophischer Gesellschaft”, Helena Petrovna Blavatsky.