Waldorf-Rechtsaussen hetzt gegen „Gender-Rassismus“

„Die Politsekte des Genderismus, die angetreten ist, das Individuum von der Identifikation mit seinen biologischen Geschlechtseigenschaften – also seiner Rassifizierung – zu befreien, zerstört nicht nur die Sprache, indem sie sie in ein byzantinisches Gestrüpp sinnwidriger Formeln zu pressen versucht, sie sperrt auch die Gesellschaft immer mehr in die Zwangsjacke des Geschlechts-Rassismus.“ (Lorenzo Ravagli)

Quelle: Der umstrittene rechte Anthroposoph Lorenzo Ravagli auf seinem Blog über „Genderismus und Geschlechter-Apartheid„. Selbstredend wird in seinem Post auch Rudolf Steiner zitiert. Auf die Verlinkung von Rassismus wird verzichtet, Quelle auf Nachfrage.

Hintergrund: Der Schweizer Esoteriker Lorenzo Ravagli ist Redakteur für das Waldorf-Hausmagazin „Erziehungskunst„. Sein Buchprojekt zusammen mit dem ehemaligen NPD-Spitzenfunktionär und Waldorflehrer Andreas Molau (Zitat: „Es gibt keinen Widerspruch zwischen der Waldorfpädagogik und der NPD„) musst er einstellen. Ravaglis neues Buch und seine Webseite werden vom Bund der freien Waldorfschulen im Internet beworben.

Anthroposophenverfolgung

“Das Etikett “Anthroposoph” ist der intellektuelle Judenstern, den Herr
Lichte mir versucht anzuheften, wohl wissend, dass dadurch viele Leser
sofort sämtliche gesellschaftlich vermittelten Vorurteile über
Anthroposophen auf mich übertragen und mich als irrationalen
Steiner-Apologeten ansehen werden, bevor sie je eine Zeile von mir
gelesen haben.” (Christian Clement)

Quelle: Humanistischer Pressedienst – “Christian Clements ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners – Des Steiners neue Kleider’ ”, Zitat: “Was Clement nun als ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners
(SKA)’ abliefert, ist der Versuch, der Öffentlichkeit eine rein
anthroposophische Sicht auf Rudolf Steiner als unabhängige Wissenschaft
zu verkaufen.

Zeitlebens Steiner gelesen

“Ich habe mich zeitlebens mit den Büchern und Vorträgen von Rudolf
Steiner beschäftigt und verdanke dieser Lektüre sehr viele Anregungen.

Aus der Anthroposophie sind viele positive Dinge hervorgegangen, vor
allem in der Medizin, in der Landwirtschaft und in der Pädagogik.

Ich
war selbst kein Waldorfschüler, aber ich finde den Ansatz sehr
überzeugend, dass es in der Erziehung in erster Linie darauf ankommt,
Fähigkeiten auszubilden und nicht nur Wissen anzusammeln.

Ich bin aber
kein Anthroposoph.“ (Otto Schily)

Quelle: Die Zeit: “Otto Schily: Ich bin nichts ganz.” über den ehem. Bundesinnenminister und Mitbegründer der Grünen, Otto Schily. Schily entstammt einer anthroposophischen Familie und möchte aktuell die Vorratsdatenspeicherung ausweiten und die Strafen für das Leugnen des Holocausts senken. 2005 erhielt er den “Big Brother Lifetime Award“.

Steiner, der Prophet der Zukunft

“Rudolfs Steiners Visionen auf unser Zeitalter. Er hat sich ja einige Male sehr dezidiert geäußert, wie das Leben in 100 bis 400 Jahren aussehen wird.

Und ich bin immer wieder neu berührt wie unendlich präzise diese Voraussagen sind. Und wünsche mir immer, dass sich mal eine Gruppe von Menschen findet, die mal Rudolf Steiner als Propheten beschreibt.

Das Buch fehlt uns.” (Michaela Glöckler)

Quelle: Michaela Glöckler, Anthroposophin und Autorin des esoterischen Bestsellers “Kindersprechstunde”, Kolloquium am Goetheanum, 2. Dezember 2012 – Vortrag “Ich im Netz – Ansätze zum Verständnis des Subjekts im Internet“ über den Okkultisten und Hellseher Rudolf Steiner.

Geheimschüler werden durch okkulten Unterricht

“Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben kann. Man nennt solche Schulung Geheimschulung; und der Unterricht, welcher da empfangen wird, heißt geheimwissenschaftlicher oder okkulter Unterricht.

Die Wege, die den Menschen reif zum Empfange eines Geheimnisses machen, sind genau bestimmte. Eine gewisse Grundstimmung der Seele muß den Anfang bilden. Der Geheimforscher nennt diese Grundstimmung den Pfad der Verehrung, der Devotion gegenüber der Wahrheit und Erkenntnis. Nur wer diese Grundstimmung hat, kann Geheimschüler werden.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “ Wie erlangt man Kenntnisse der höheren Welten?”, GA010, Seite 14

Mit der Anthroposophie überraschen!

“Verständnis (kann) für die Geisteswissenschaft nur dadurch erzielt werden, daß man ganz unverhohlen vom spirituellen Standpunkt aus auch vor einem unvorbereiteten Publikum spricht.

Dann wird es eine große Anzahl von solchen geben, welche sagen: Das ist ja alles nur Torheit, Phantasterei, nur ausgeklügeltes dummes Zeug, was da vorgebracht wird! –

Einige aber wird es immer geben, die durch die innersten Bedürfnisse ihrer Seele zuerst eine Ahnung davon bekommen, daß doch etwas dahintersteckt, und die werden weitergehen und sich nach und nach einleben.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “Geisteswissenschaftliche Menschenkunde” 1908 – 1909, GA 107, Seite 26

Weleda „Frostschutzcreme“ im KZ Dachau

“Der im Bericht 4.IV. geschilderte Versuch wurde bereits 4mal wiederholt, und zwar jedes Mal mit den gleichen Resultaten. Die letzte VP Wagner liess ich nach Atemstillstand durch Druckerhöhung wieder ins Leben kommen. Das die VP W. für einen terminalen Versuch bestimmt, durch einen neuerlichen Versuch kein neues Resultat in Aussicht stand, ausserdem ihr Brief damals noch nicht in meinen Händen war, setzte ich anschliessend einen neuen Versuch an, den die VP W. nicht überstand. Die Resultate der Herzstromabschreibung waren auch in diesem Fall ausserordentliche.” (Dr. med. Sigmund Rascher, KZ – Arzt in Dachau)

Quelle: Aktion Kinder des Holocaust aus: Dachauer Hefte 4, Wolfgang Benz, über Dr. med. Sigmund Rascher – Eine Karriere, S 202, Verlag DTV. Foto “Medizinische Experimente der Nazis; ein Gefangener wird in einen Tank mit kaltem Wasser getaucht” von Telepolis.

AKdH: “Rascher “erprobte” im KZ Dachau (Unterkühlungsversuche) die von der Firma WELEDA gelieferte “naturheilkundliche Frostschutzcreme”. WELEDA bestritt, trotz gegenteiliger Beweise, direkte Kontakte zur SS gehabt zu haben” (siehe: Flensburger Hefte Nr. 32, S. 51f)”

Anthroposophen mögen keinen Journalismus

“Journalisten sind Hunde, schnüffelnd von Duftmarke zu Duftmarke und jeweils ihre eigene hinterlassend. Sie folgen einer Spur, sie riechen Urin und Kot; Rosenduft und Veilchen interessieren sie nicht. Es besteht da ein inniger Zusammenhang zwischen dem Erschnüffeln und der eigenen Ausscheidung” (Stefan Leber)

Quelle: Der Anthroposoph Stefan Leber, Vorstandsmitglied im Bund Freier Waldorfschulen und Dozent für Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart in den Flensburger Heften (63/IV/98), laut VELKD.

Anthroposophen oder Scientologen?

 "Schon vor der Ausstrahlung waren Gremien wie etwa der Rundfunkrat involviert, es gab Briefe an Fernsehdirektoren vom Westdeutschen bis zum Saarländischen Rundfunk. Die Dreharbeiten habe ich fortgesetzt, aber keinen O-Ton mehr von Anthroposophen bekommen. Stattdessen dutzende von Briefen und Beschimpfungen.

So was erlebt man normalerweise nur, wenn man sich mit Scientology anlegt" (Arnold Seul)

Quelle: Arnold Seul, heute in der Fernsehredaktion des MDR tätig, hatte für das Magazin “Fakt” (vom 9.9.1996: “Mythos Waldorfpädagogik”) über ungewöhnliche Disziplinierungsmaßnahmen" an einer Waldorfschule recherchiert. Aus: taz Nr. 6210 vom 4.8.2000, Seite 3, Themen des Tages, © Contrapress media GmbH (via Berliner Dialog)

Die farbenarme Aura der Wilden

“Die Seele, die Aura erscheint so, dass wir diese einfache Aura, diese undifferenzierte, farbenarme Aura des Wilden in bezug auf ihre Vollkommenheit zu der komplizierten Aura eines europäischen Kulturmenschen in den selben Gegensatz bringen können wie eine unvollkommene Schnecke oder Amöbe zu einem vollkommenen Löwen.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “Reinkarnation und Karma”, GA053, Seite 75