VerSteinerte Erziehung – Über Risiken und Nebenwirkungen der Waldorfpädagogik

Vortrag und Diskussion mit Andrè Sebastiani und Oliver Rautenberg am 07. September 2019, zum 100. Jahrestag der deutschen Waldorfschulen. Danke an die Giordano-Bruno-Stiftung, Regionalgruppe Stuttgart.

Ein Gedanke zu “VerSteinerte Erziehung – Über Risiken und Nebenwirkungen der Waldorfpädagogik

  1. Die Klassengemeinschaft mit dem Klassenlehrer ist an Waldorfschulen auf acht Jahre angelegt. In diesen acht Jahren sind die Schuler stark vom Klassenlehrer abhangig, seiner Autoritat mussen sie sich unterordnen. Oft scheint dieses Prinzip auf der Beziehungsebene auch gut zu funktionieren, wie viele Beispiele belegen. Funktioniert es jedoch nicht, sind acht Jahre fur einen Schuler ein kaum zu uberblickender Zeitraum. Der Klassenlehrer unterrichtet wahrend dieser acht Jahre fast alle Facher. Eine riesige Herausforderung fur Waldorflehrer – fur viele sicher auch eine Uberforderung. Wahrend der Grundschulzeit ist das auch in der Staatsschule ublich, in der Sekundarstufe hingegen kaum vorstellbar. Es ist fraglich, ob ein Klassenlehrer an einer Waldorfschule tatsachlich in der Lage sein kann, den Unterrichtsstoff von Deutsch, uber Mathe und Sachkunde, bis hin zu den Gesellschafts- und Naturwissenschaften (sofern diese bis Klasse 8 erteilt werden) zu beherrschen. Zumal die Waldorfschulen als Gesamtschulen ja auch den Anspruch haben, Schuler auf das Abitur vorzubereiten.

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