Augenkrankheiten entstehen durch Geschlechtskrankheiten

“Sehen Sie, wenn die Eltern zum Beispiel irgendwie geschlechtskrank sind, so können die Kinder eine Augenkrankheit zeigen. Das ist nicht zu verwundern. Wie soll man sich denn nicht verwundern, wenn die Eltern geschlechtskrank sind, und das Kind den Kopf ausgebildet hat – die Augen sind ja am meisten ausgesetzt dem, was die Eltern haben; sie sind ja in einer geschlechtskranken Umgebung! Über diese Sache braucht man sich also gar nicht zu verwundern.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Über Gesundheit und Krankheit. Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre“ (GA348, S.40)

Geisteskrank durch Arterienverkalkung

Sehen Sie,
meine Herren, die Leute wundern sich darüber, dass Geisteskrankheiten, wie man
sie nennt, durch Vererbung entstehen. Geisteskrankheiten sind aber immer
körperliche Krankheiten, die sich dadurch ausdrücken, daß der Körper seine
Funktionen nicht ordentlich ausführt. Der Geist wird nicht krank, die Seele
auch nicht; Geisteskrankheit ist immer etwas Körperliches.
(…)

Wenn also die Eltern leiden an Schwindsucht, an
Tuberkulose, an Arterienverkalkung, so werden die Kinder nicht durchaus wieder
an Schwindsucht, an Tuberkulose, an Arterienverkalkung leiden, sondern sie
können geisteskrank werden. Da wundern sich die Leute.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “VORTRÄGE FÜR DIE ARBEITER AM GOETHEANUMBAU“ (GA348, S.39f)

Mythos Vererbung

“Wenn einer eine schiefe Nase hat, so hat er ganz sicher seine schiefe Nase davon, daß die Mutter einmal durch einen Menschen irgendwie erschreckt worden ist, der nach der andern Seite eine schiefe Nase hatte!

Die materialistische Wissenschaft redet immer bei allem, von dem sie nicht weiß, woher es kommt, vom Vererben. (…) Aber so liegen die Dinge eben nicht. Es kommt eben von solchen Dingen, wie ich sie Ihnen erzählt habe.

Der Begriff der Vererbung ist einer der allerunklarsten, den die moderne Wissenschaft hat.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “Über Gesundheit und Krankheit, Zehnter Vortrag” (GA348, Seite 190f). Siehe auch Steinerquotes: “Rudolf Steiner – Erbkrankheiten gibt es nicht.

Erbkrankheiten gibt es nicht

“Man braucht sich gar nicht darüber zu verwundern, daß dasjenige, was vererbt wird, ganz anders Krankheiten sind als diejenigen, die die Eltern hatten, die sie vererbten.

Wenn die Eltern zum Beispiel irgendwie geschlechtskrank sind, so können die Kinder eine Augenkrankheit zeigen. Das ist nicht zu verwundern.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “Über Gesundheit und Krankheit”, Zweiter Vortrag, Dornach, 24. Oktober 1922, GA348, Seite 39

Schiefe Nasen

“Wenn zum Beispiel die Mutter noch nie einen Menschen mit einer auffallend schiefen Nase gesehen hat und sie begegnet einem solchen gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft, so wird in den meisten Fällen, wenn nicht eine Regulierung eintritt, das Kind eine schiefe Nase bekommen.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, Zehnter Vortrag, 30.12.1922, GA348, S. 189.