Gnomentänze. Engeltänze. Eurythmie.

“[Wir haben versucht] diese Bewegungen, diese Elfen-, Gnomen- und auch sonstigen Engeltänze systematisch herauszubilden zu einer Art von Bewegungssprache.

In einer ganz wunderbaren Weise hat sich herausgestellt, daß man eine intime Sprache, eine Ausdruckssprache – man darf es schon gebrauchen, das Wort – tanzen kann.

Kurz, es ist ein Ausdruckstanzen möglich, gewissermaßen eine Kunst der Bewegung, die wir uns erlaubt haben, die Kunst der Eurythmie zu nennen” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner über Eurythmie in “Die Geheimnisse der Schwelle“, Gesamtausgabe Band 147, S.155.

Eurythmie gegen Hooliganismus

“Unsere Gesten sind Ausdruck unserer Seele. In der Pubertät geht der körperliche Ausdruck oft verloren; wenn Jugendliche an der Bushaltestelle warten, müssen sie sich anlehnen, ihre Arme hängen schlaff herunter. Eurythmie will den Ausdruck fördern. Sie ist ein Ausdruck dessen, was wir seelisch erleben mit dem Körper.

Männliche Jugendliche haben eine natürliche Tendenz zu brutalen Akten. Mit der Eurythmie machen sich die Jungs ihren Körper wieder zu eigen, indem sie die Bewegungen durchdringen. Da kann man sich doch vorstellen, dass Hooliganismus aufgefangen werden kann.” (Wenzel Götte)

Quelle: Ausbilder für Waldorflehrer Wenzel Götte in der Zeit – “Waldorfschule – Das sind Fossilien”.

Siehe auch: Steinerquotes – “Tanzen gegen AIDS”, “Tanzen für Pflanzen”, “Eurythmie hilft gegen Schussverletzungen”, “Eurythmie in die Fussballstadien

Eurythmie hilft gegen Schussverletzungen

“Ich habe ein fünfjähriges Kind als Patient, das bei den Unruhen durch Schußverletzung viel Blut verloren hat; vor zwei Jahren stellte sich eine Deformierung der Gelenke ein.  Wie wäre dem therapeutisch beizukommen?”

Rudolf Steiner: “Da haben Sie Gelenkdeformation. Das ist ein Schon-nach-außen-Wirken der plastischen Kräfte, die nicht mehr im Innern bleiben können, die also schon nach außen strahlen, so daß sie den Menschen verlassen, statt daß sie im Innern wirken würden.

Die werden im eminentesten Sinne zurückgestrahlt gerade durch die Anwendung des konsonantischen Eurythmisierens.”

Quelle: Rudolf Steiner, GA313, Seite 161. (via)