Schließen

Eine ekelhafte Verleumdung der Dinge

“Ich mache Sie da zum Beispiel aufmerksam,
wie gemein, widerlich gemein die moderne Zeit so etwas auffaßt wie das
Verhältnis des Sokrates zu seinen Schülern. Man redet da von einer Art
Homosexualität, während das auf eine Seite der Seelenkräfte hinweist, wo
nicht nur durch das Wort, sondern durch das Beisammensein des Sokrates
mit seinen Schülern etwas bewirkt wurde. Die Anwesenheit des Menschen
bedeutete ihnen etwas. Es ist eine ekelhafte Verleumdung der Dinge, wenn
heute auf diese Sachen im Griechentum die Begriffe der Homosexualität
angewendet werden.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “VORTRÄGE UND KURSE ÜBER CHRISTLICH-RELIGIÖSES WIRKEN“ (GA342, S.140)

Pubertät, Homosexualität und Perversion

„Man hat überall durch
den Schein durchzusehen auf das wahre Sein. Es ist doch in dieser
Beziehung nichtig, was Moriz Benedikt, der Kriminalpsychologe und sonst
übrigens ausgezeichnete Arzt,
einmal gesagt hat mit Bezug auf alle Redereien über jugendliche
Perversitäten, auch mit Bezug auf Homosexualität, überhaupt in Bezug auf
alles dasjenige, was geredet wird und so geredet wird, als ob es
wiederum beobachtet werden soll.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner
– „Erziehung und Unterricht aus Menschenerkenntnis“ (GA302a, S.86).
Zweiter Vortrag, Stuttgart, 22. Juni 1922

Skip to content