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Von Holocaustleugnern und Wichtelmännern

“Mit ihren Verharmlosungen schaffen die Anthroposophen seit Jahrzehnten ein Biotop für Rassisten, die sich auf Rudolf Steiner beziehen und in einigen Fällen an den Schulen sogar als Lehrer arbeiteten. Der Schweizer Holocaust-Leugner Bernhard Schaub unterrichtete jahrelang an einer Aargauer Steiner-Schule die Fächer Geschichte und Deutsch. Und verschiedene anthroposophische Buchverlage publizieren bis heute Schriften von Holocaust-Verharmlosern, die den Massenmord als «karmische Notwendigkeit» erklären.

Dabei lässt sich spätestens an Steiners Rassenbeobachtungen erkennen, wie skurril und abwegig seine wissenschaftlichen Theorien waren. Wer vor kochenden Merkurkräften im Drüsensystem der äthiopischen Rasse warnt und im Gegenzug Wichtelmänner zu Vorbildern an Wachsamkeit erklärt, sollte als Namensgeber einer selbsternannten Reformpädagogik ausgedient haben.” (Die Weltwoche)

Quelle: Die Weltwoche, “Von Elfen, Gnomen und Rassisten” (2008).

Weleda „Frostschutzcreme“ im KZ Dachau

“Der im Bericht 4.IV. geschilderte Versuch wurde bereits 4mal wiederholt, und zwar jedes Mal mit den gleichen Resultaten. Die letzte VP Wagner liess ich nach Atemstillstand durch Druckerhöhung wieder ins Leben kommen. Das die VP W. für einen terminalen Versuch bestimmt, durch einen neuerlichen Versuch kein neues Resultat in Aussicht stand, ausserdem ihr Brief damals noch nicht in meinen Händen war, setzte ich anschliessend einen neuen Versuch an, den die VP W. nicht überstand. Die Resultate der Herzstromabschreibung waren auch in diesem Fall ausserordentliche.” (Dr. med. Sigmund Rascher, KZ – Arzt in Dachau)

Quelle: Aktion Kinder des Holocaust aus: Dachauer Hefte 4, Wolfgang Benz, über Dr. med. Sigmund Rascher – Eine Karriere, S 202, Verlag DTV. Foto “Medizinische Experimente der Nazis; ein Gefangener wird in einen Tank mit kaltem Wasser getaucht” von Telepolis.

AKdH: “Rascher “erprobte” im KZ Dachau (Unterkühlungsversuche) die von der Firma WELEDA gelieferte “naturheilkundliche Frostschutzcreme”. WELEDA bestritt, trotz gegenteiliger Beweise, direkte Kontakte zur SS gehabt zu haben” (siehe: Flensburger Hefte Nr. 32, S. 51f)”

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