Antidemokratisches, unmenschliches Regiment

„Zwei Jahre
ist es her, dass die Waldorfschule in Rendsburg wegen eines Mitarbeiters mit
angeblichen Kontakten zur rechten Szene Schlagzeilen machte. Sogar das Magazin
„Der Spiegel“ berichtete 2014 über eine mögliche Unterwanderung der
Waldorfschulen durch die als verfassungswidrig geltenden „Reichsbürger“.
(…)

Das
Misstrauen im Kollegium und unter den Eltern sei längst passé. Einige sind da
allerdings anderer Meinung.
(…) „Es ist haarsträubend antidemokratisch und
unmenschlich, wie dort miteinander umgegangen wird“, sagen sie zu den
Kündigungen einiger Lehrer. Die Eltern würden sich jetzt mit ihrer Kritik an
die Öffentlichkeit wenden, um eine Besserung zu bewirken. Namentlich genannt
werden, möchten sie allerdings nicht. Zu groß sei die Angst, dass sie dann zum
Sündenbock an der Schule gemacht würden.

Nach Meinung
der Eltern sei nach dem Reichsbürger-Skandal vieles noch schlimmer geworden.
Mit dem Eingriff des Bundes und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien
Waldorfschulen (LAG) herrsche ein strenges Regiment.“
(Schleswig-Holsteinische Zeitung)

Quelle:
Schleswig-Holsteinische Zeitung – „Neuanfang reißt Wunden – Zwei Jahre nach dem
„Reichsbürger“-Skandal sieht sich der Vorstand der Waldorfschule wieder auf
gutem Weg. Elternkritik am Führungsstil.

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