BPjM: Steiners Rassendiskriminierung (Teil 2)

“Nach Auffassung des Gremiums finden sich im Achtzehnten Vortrag vom 3.5.1909 (S. 277-294) Textpassagen, die aus
heutiger Sicht als Rassen diskriminierend einzustufen sind, weil der
Autor darin Menschen
verschiedener ethnischer Herkunft aufgrund körperlicher Merkmale in
unterschiedliche Wertungsstufen einteilt.
Dort wird u.a. ausgeführt:

Diejenigen, die nach dem Osten hinüberwanderten und die schwarze
Bevölkerung wurden, waren stark beeinflussbar durch die Außenwelt,
besonders für die Sonnenwirkung, gerade weil sie ein geringes Ich-Gefühl
hatten.

Nun aber wanderten in dieselben Gegenden, wenigstens in dieser
Richtung, Völkerschaften, die ein starkes Ich-Gefühl hatten. Das ist
eine Bevölkerung, die sozusagen die östliche Richtung der westlichen
vorgezogen hat. Diese hat gemildert die kupferrote Farbe, welche sie
bekommen hätte, wenn sie nach Westen gezogen wäre.

Und aus ihr entsprang
jene Bevölkerung, die ein starkes Ich-Gefühl hatte, das sich die
Waagschale hielt mit dem Hingegebensein an die Außenwelt. Das ist die
Bevölkerung Europas, von der wir im letzten öffentlichen Vortrag sagen
konnten, dass das starke Persönlichkeitsgefühl von Anfang an bei ihr das
Wesentliche war.

Sehen Sie sich diese Farben an, von den Negern angefangen bis zu der
gelben Bevölkerung hin, die in Asien zu finden ist. Daher haben Sie dort
Leiber, die wiederum Hüllen der verschiedensten Seelen sind, von der
ganz passiven Negerseele angefangen, die völlig der Umgebung, der
äußeren Physis hingegeben ist, bis zu den anderen Stufen der passiven
Seelen in den verschiedensten Gegenden Asiens. (…)

So dass wir im Grunde
genommen zwei Gruppen von Bevölkerungen haben, welche die verschiedenen
Mischungsverhältnisse darstellen: auf europäischem Boden die einen,
welche den Grundstock der weißen Bevölkerung bildeten, die das
Persönlichkeitsgefühl am stärksten ausgebildet hatten, aber sich nicht
dort hinwandten, wo das Persönlichkeitsgefühl den ganzen Leib
durchdrang, sondern wo das Ich-Gefühl sich mehr verinnerlichte.

Daher
haben Sie in Westasien, zum Teil auch in den älteren Zeiten in
Nordafrika und in den europäischen Gegenden eine Bevölkerung, die
innerlich ein starkes Ich-Gefühl hat, aber äußerlich im Grunde genommen
wenig sich verliert an die Umgebung, die innerlich starke und gefestigte
Naturen sind, aber diesen inneren Charakter nicht der äußeren
Leiblichkeit aufgeprägt haben. Dagegen haben wir in Asien Bevölkerungen,
die passive, hingebende Naturen sind, bei denen gerade das Passive im
höheren Grade zum Ausdruck kommt. “ (Rudolf Steiner)

Quelle: Aus der „Entscheidung Nr. 5506 vom 6.9.2007“ der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zu
Geisteswissenschaftliche Menschenkunde“ (S. 286f) von Rudolf Steiner, vertrieben
vom Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz, Zitat Seite 6f. Via Ruhrbarone: “3 Jahre: Rudolf Steiner ist „zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen

2 Gedanken zu “BPjM: Steiners Rassendiskriminierung (Teil 2)

  1. […] Und nicht erst im Nationalsozialismus wollte man die Zugehörigkeit zu einer „Herrenrasse“ an Merkmalen wie der Kopfform festmachen: Schon Rudolf Steiner hatte eine eigene rassistische Evolutionserzählung erfunden. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften bezeichnete 2007 einige der Thesen Steiners als „Rassendiskriminierung“, da „der Autor Menschen verschiedener ethnischer Herkunft aufgrund körperlicher Merkmale in unterschiedl…“ […]

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