Gedankenkontrolle mit Kaffee. Und Tee.

“In diesem Instinkt geht [der Journalist] dann ins Kaffeehaus und trinkt da schwarzen Kaffee. (…) Donnerwetter, da geht die Geschichte, da können sie wieder schreiben, wenn sie schwarzen Kaffee getrunken haben.

Dann braucht er nicht mehr am Federstiel zu knabbern, sondern kann mit der Feder schreiben, weil seine Gedanken sich wieder mehr aneinanderschließen.

Wer aber seine Gedanken nicht zu stark zusammenhalten will, sondern sie brillieren, glänzen lassen will, der trinkt dann Tee. Das hat den entgegengesetzten Einfluß. Das treibt die Gedanken auseinander.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “VORTRÄGE FÜR DIE ARBEITER AM GOETHEANUMBAU”, (GA347 Bd. 3, S. 60f). 

Reichlicher Kaffeegenuss führt zu Hysterie

“Nun kämen wir zu den Genussmitteln: Kaffe und Tee. Kaffeegenuss unterstützt das logische Denken; aber von Kaffeegenuss allein werden wir noch keine logisch denkenden Menschen. (…)

Bei Menschen, bei denen nicht das denkerische Prinzip vorherrscht, wie das häufig bei Frauen geschieht, da führt der zu reichliche Kaffeegenuss zu Hysterie.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “AUS DEN INHALTEN DER ESOTERISCHEN STUNDEN 1904 – 1909”, Seite 559f, GA266a