Luftströmungsbuchstaben auf herausfordernde Kinder malen

”Chirophonetik ist eine anthroposophische Therapie und Sprachtherapie, bei der mit Sprache und Berührung behandelt wird.

(…)


Jeder Laut hat eine charakteristische Luftströmungsgestalt. Diese Form
überträgt der Therapeut mit seinen Händen auf den Rücken oder Arme und
Beine des Patienten. Gleichzeitig spricht er den Laut.
(…)


Die für die jeweilige Behandlung passenden Laute wählt der Therapeut
aufgrund der medizinischen, heilpädagogischen oder
sprachheilpädagogischen Diagnostik aus.” (Chirophonetik.de)

Quelle: Chirophonetik.de – Therapie durch Sprache und Berührung.
Die Chirophonetik als anthroposophische Therapie wird angewandt bei
[Aufzählung, u.a.]
verzögerter oder fehlender Sprachentwicklung

,
Entwicklungsverzögerungen, herausforderndem Verhalten

Chirophonetiker übertragen “den Weg der Luftströmung im Mundraum auf die
Haut
“. Die dreijährige, rund 4.000€ teure Ausbildung zum
Luftströmungs-Buchstabenmaler wendet sich u. a. an Heilpraktiker und
Eurythmisten und basiert auf den Lehren des Hellsehers und Okkultisten
Rudolf Steiner.

Atlantis: Sprache

„Die
atlantische Zeit ist daher auch diejenige, in welcher die Sprache ihre
Entwickelung fand.
(…) Sie benannten nicht bloß die Dinge, sondern in
ihren Worten lag
eine Macht über die Dinge und auch über ihre Mitmenschen. Das Wort der
Rmoahals [Atlantier] hatte nicht bloß Bedeutung, sondern auch Kraft.
Wenn man von einer Zaubermacht der Worte spricht, so deutet man etwas
an, was für diese Menschen weit wirklicher war
als für die  Gegenwart. Wenn der Rmoahalsmensch ein Wort aussprach, so
entwickelte dieses Wort eine ähnliche Macht wie der Gegenstand selbst,
den es bezeichnete. Darauf beruht es, dass Worte in dieser Zeit
heilkräftig waren, daß sie das Wachstum der Pflanzen
fördern, die Wut der Tiere zähmen konnten, und was ähnliche Wirkungen
mehr sind.
(…)

Und
der Mißbrauch gewisser Laute, denen eine bedeutende Kraft innewohnte,
ist etwas Unmögliches gewesen. Jeder Mensch fühlte, daß solcher
Mißbrauch ihm einen gewaltigen
Schaden bringen müßte. Der Zauber derartiger Worte hätte in sein
Gegenteil umgeschlagen; was, in richtiger Art gebraucht, Segen gestiftet
hätte, wäre, frevelhaft angewendet, dem Urheber zum Verderben
geworden.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – „Aus der Akasha-Chronik“ (GA011, S.34f)

Konsonantisches Nachahmen in Atlantis

“In den atlantischen Zeiten empfanden die Menschen alle äußeren Eindrücke so, daß die Seele, wenn sie etwas Äußeres ausdrücken wollte mit einem Laut, gedrängt wurde zu einem Konsonanten. Was also im Räume vorhanden war, drängte dazu, konsonantisch nachgeahmt zu werden. Das Wehen des Windes, das Rauschen der Wellen, das Geschütztsein durch ein Haus empfand man und ahmte es nach durch Konsonanten.

Was man dagegen innerlich erlebte an Schmerz oder Freude, oder auch, was ein anderes Wesen empfinden konnte, das ahmte man nach im Vokal. Daraus kann man sehen, daß die Seele im Sprechen zusammenwuchs mit den äußeren Vorgängen oder Wesenheiten.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “Die Geistige Führung der Menschen und der Menschheit”, Zweiter Vortrag, Juni 1911. GA15, Seite 45