Pharmazeuten lernen positive, homöopathische Schwingungen

“Ich
habe angefangen Pharmazie zu studieren und im ersten Semester habe ich sehr
schnell in meinem Lehrplan Homöopathie entdeckt. Zuerst mal im Fach
Terminologie (…) und dann ging es weiter mit Arzneimitteltechnologie.

Und da
musste dann tatsächlich für die Prüfung gelernt werden: Was ist der Ätherleib,
was ist der Geistleib und so weiter, wie sehen homöopathische Zubereitungen
aus, wie berechnet man, welche Verdünnung man haben möchte, das waren im
sogenannten "Fachrechnen” tatsächlich Aufgaben, die man berechnen
musste. Wie genau wird das hergestellt, wo stehen dafür die Rezepturen, und wo
kommen die Regelungen her. Dann später in Chemie musste ich zum Stoff Kupfer,
zum Element Kupfer, lernen, dass es auch eine Anwendung in der Homöopathie hat
und so weiter. Im Gegenstandskatalog für das erste Staatsexamen des
pharmazeutischen Studiums steht “Homöopathische Zubereitungen” (…).

Es
gab andere, die vorher schon eine Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen
Assistenten oder zur -Assistentin gemacht haben, die das während ihrer
Ausbildung machen mussten: Irgendwelche Verreibungen erstellen mit Milchzucker,
wo sie dann wirklich eine Stunde lang in einem Mörser das Zeug verreiben müssen
und dabei angehalten wurden, positiv zu denken. Damit die Schwingungen auf das
Mittel übergehen.“ (Claudia Graneis)

Quelle: Die Pharmazeutin Claudia Graneis im Skeptischen Podcast „Hoaxilla“, Episode 126 – "Anthroposophie Undercover” (ab Minute
24:00)

Pharmalobby engagiert Anthroposophische Apothekerin

“Mit Meike Criswell hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) nicht nur eine neue Geschäftsfeldleiterin, sondern auch ein Aufgabengebiet verstärkt. Ab dem 1. Juli ist die Pharmazeutin für “Homöopathie und Anthroposophie” zuständig. (…)

Davor leitete die 44jährige eine Filial-Apotheke mit dem Schwerpunkt Komplementärmedizin. Ihre neuen Aufgaben beim BPI sieht Meike Criswell als Herausforderung und Chance, sich für die besonderen Therapierichtungen und den in diesem Bereich tätigen Mitgliedsunternehmen als wichtigen Teil im Medizinpluralismus stark zu machen.

Der BPI bekennt sich mit der Verstärkung des Aufgabengebietes “Homöopathie und Anthroposophie” einmal mehr zur Vielfalt der therapeutischen Möglichkeiten und der therapeutischen Freiheit in der Gesundheitsversorgung. Fahrenkamp: “Die Vielfalt der therapeutischen Möglichkeiten soll für die Versorgung genutzt werden. Welche Therapie im Einzelfall die passende ist, entscheidet der Mediziner gemeinsam mit seinem Patienten. Dafür setzt sich der BPI ein.” (Presseportal.de)

Quelle: Presseportal.de -” Meike Criswell übernimmt Geschäftsfeld “Homöopathie und Anthroposophie” beim BPI” (https://www.presseportal.de/pm/21085/3336037)

Mistelmedizin und Mond-Äther

„Rudolf
Steiner, der Begründer der anthroposophischen Lehre, hat gegen Ende des
Ersten Weltkriegs „aus unmittelbarer geistiger Forschungsanschauung“
geschlossen,
dass Mistelextrakte sich zur Behandlung von Krebserkrankungen eignen
müssten.
(…)


Evidenzbasierte
Medizin ist das nicht. Man muss schon fest daran glauben, dass beim
Auftreten von Tumoren fiese ahrimanische Geister am Werk sind, die das
Zusammenspiel von Äther- und Astralleib durcheinanderbringen. Nach
aktueller Deutung hausen sie in unterirdischen Festungen und traktieren
die Menschen Nacht für Nacht mit ungutem Mond-Äther.“ (Frankfurter
Allgemeine)

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung – „Das Geheimnis der Mistel“ –

http://www.faz.net/aktuell/wissen/alles-im-gruenen-bereich/alles-im-gruenen-bereich-das-geheimnis-der-mistel-15344484.html

Siehe auch bei Steinerquotes: Anthroposophische Misteltherapie

Chinesische Energiewurzeln speichern den Licht-Äther

„Von
der aus Asien stammenden und in der Traditionellen Chinesischen Medizin
(TCM) seit langem eingesetzten Pflanze vermarktet der Hof mittlerweile
sieben Tonnen pro Jahr bis in die USA. Der Name “Lichtyam” ist
inzwischen auch als registriertes Warenzeichen der Überlinger Erzeuger
eingetragen und geschützt. Bereits 1924 hatte Rudolf Steiner, der
Begründer der Anthroposophie, die Behauptung aufgestellt,
dass die Pflanze – die chinesisches Yams (Dioscorea batatas) – in
besonderem Maße “Licht speichern” und diese “Energie” über die Ernährung
dem menschlichen Organismus wieder zuführen können soll.“ (Südkurier)

Quelle:

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/Kontroverse-um-Lichtyam-Kultur-auf-dem-UEberlinger-Andreashof;art372495,9761232

Hintergrund:
Der Demeter-Hof „Überlinger Andreashof“ hatte die Yam-Wurzel – zunächst
illegal – in einem Landschaftsschutzgebiet angebaut, und vermarktet
diese nun als „Licht-Yam“. Die Wurzel aus der Traditionellen
Chinesischen Medizin sei ein „Träger des Lichtäthers“. (https://www.lichtyam.de/die-lichtyam/)

10 Millionen Packungen geistig-mystischer Zucker

“Absatz im Apothekenmarkt an Anthroposophika in 2015: 10,2 Millionen Packungen (plus 6,25%).” (BPI)

Quelle: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie – “Pharmadaten 2016″.

Siehe auch bei Wikipedia – “Anthroposophische Medizin”, Zitat: “Der Begründer der
Anthroposophie wird gläubig verehrt. Für einen Nicht-Anthroposophen ist die auf
Glaubensinhalten basierende Konzeption dieser anthroposophischen Arzneimittel kaum nachvollziehbar. Man hat es dabei
mit einem geistig-mystischen, im Prinzip quasi religiösen Ideensystem zu
tun.

Schlangenöl in neuen Schläuchen

„Die
Präparate werden nach anthroposophischer Menschen- und Naturkenntnis zur
Anregung von Form- und Integrationskräften zur Auflösung und
Wiedereingliederung verselbständigter Wachstumsprozesse von zum Beispiel gut-
oder bösartigen Geschwulsterkrankungen und deren Rezidivprophylaxe sowie
Präkanzerosen bei Erwachsenen eingesetzt.
(…)


Laut Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD) ist
Mistel das am weitesten verbreitete komplementärmedizinische
Arzneimittel in der Krebstherapie.“ (Apotheke AdHoc)

Quelle: Apotheke Adhoc – “Mistel von Mundipharma“. Die Mistel wird nach den Erkenntnissen des Hellsehers Rudolf Steiner – heftig umstritten – in der Krebstherapie eingesetzt, da Steiner die “Aura der Mistel, dem Pflanzentier des Mondes“ sah und in der Pflanze einen dem Krebs verwandten “Schmarotzer”. Als Nachfolger von Steiners Firma “Weleda” wird das anthroposophische Präparat nun von Mundipharma produziert.

Zitat
Deutsches Krebsforschungszentrum: “Für die Misteltherapie fehlen bis heute wissenschaftliche Beweise der Wirksamkeit.

Siehe auch bei Steinerquotes: Die Mistel

Millionenschwere Anthroposophika

„Ob die Globuli, Tropfen und Tabletten
wirken, ist dabei längst zur Glaubensfrage geworden. Klare wissenschaftliche
Belege, dass sie mehr hervorrufen können als einen Placebo-Effekt, gibt es
nicht.

Kann es auch gar nicht, sind ihre
Gegner überzeugt, schließlich sind die Wirkstoffe so stark verdünnt, dass sie
oft gar nicht mehr nachweisbar sind. Die Anhänger der 200 Jahre alten Lehre des
Arztes und Apothekers Samuel Hahnemann hingegen verweisen auf ihre
Alltagserfahrungen: Dass nach all den Jahren der Heuschnupfen endlich weg ist,
die Kinder viel seltener krank werden als ihre Mitschüler, sie die lästige
Erkältung sonst immer noch nicht los wären.

So kommt es, dass die Umsätze mit
homöopathischen Mitteln seit Jahren steigen, 2016 auf 622 Millionen Euro.
[…]

Zwei
Drittel der 118 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland haben sich trotzdem
dafür entschieden, ihren Versicherten die Kosten zu erstatten.

Kritiker
monieren, es handle sich dabei um reines Marketing, um neue Mitglieder zu gewinnen.
Eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse verweist hingegen darauf, dass der
Gesetzgeber den besonderen Therapierichtungen – neben der Homöopathie sind das
die Pflanzenheilkunde und die Anthroposophie – ausdrücklich einen Platz in der
gesetzlichen Krankenversicherung einräume.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom März 2017 – „Glaubenskrieg um die Globuli – Millionen Deutsche vertrauen auf
Homöopathie, obwohl deren Wirkung nicht wissenschaftlich belegt ist.

Zu wenig Mondkraft erzeugt Sumpfgas im Kopf

“Weil im Winter die Sonnenkraft geringer ist, die Mondenkraft dadurch die Oberhand bekommt und die Elektrizität weniger bei uns ausgelöscht wird, wird der Schnee in so schöne Kristalle hineingestaltet. Das ist Mond und Elektrizität zusammen, was die schönen Kristalle bildet, was die Eisblumen verursacht.

Nun habe ich Ihnen ja gesagt, erinnern Sie sich nur: Wenn einer zuwenig Mondtätigkeit hat, wenn einer zuviel Sumpfgas entwickelt in seinem Kopf, so wird er, wie der Volksmund sagt, ein «Sumser», das heißt ein Dummkopf.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “VORTRÄGE FÜR DIE ARBEITER AM GOETHEANUMBAU”, Gesamtausgabe Band 351, Seite 64.

Hinterm Mond…

“Es gibt zahlreiche Fakten und
Untersuchungen, die solche Einflüsse des Mondes auf den Menschen und seine
Umwelt widerlegen”, sagt Klaus Jäger vom Max-Planck-Institut für
Astronomie in Heidelberg.
[…]

Volkskundler Helmut Groschwitz hat
sich intensiv mit der Kulturgeschichte des Mondkalenders beschäftigt – und
diese These bereits vor Jahren widerlegt. “Das in den heutigen
Mondkalendern vermittelte ,Wissen’ ist kein uraltes, empirisches Bauernwissen,
wie in den Kalendern zur Legitimation behauptet wird”, resümiert Groschwitz.
Vielmehr gingen die Mondregeln auf elitäres Wissen der mittelalterlichen
Medizin und Astrologie zurück, denen man nur ein neues Etikett verpasst habe.
“Die Thesen beruhen auf keinerlei Beobachtung.”
[…]

Auch in der biologisch-dynamischen
Demeter-Landwirtschaft spielt der Rhythmus des Mondes eine Rolle, wie sie
Anthroposoph Rudolf Steiner schon in den 30er-Jahren propagiert hat. Er empfahl
die Aussaat einige Tage vor Vollmond, weil dann Wasser besonders stark in die
Blätter dränge. Viele Hobbygärtner schwören heute auf den lunaren Einfluss beim
Säen und Schneiden der Pflanzen – und stellen mitunter ein besseres Wachstum
fest. Dies könne allerdings auch daran liegen, dass die Pflanzen mithilfe eines
Mondkalenders einfach regelmäßiger gegossen werden.“
(Berliner Morgenpost)

Quelle:
Berliner Morgenpost von Februar 2017 – „Die rätselhafte Kraft des Mondes – Das Nachtgestirn hat keinen
Einfluss auf den Menschen.
“.

Laut dem Hellseher Rudolf Steiner hat der Mond magische “Wachstumskräfte”, so beinflusst er die “Mondwichtel” und auf ihm lebt der “Mondbrüller”, der auch Irrenhäuser besucht. Der Mond wirke besonders “auf die Hinterteile der Tiere” und spielt eine wesentliche Rolle im biologisch-dynamischen Landbau bei Demeter sowie in der anthroposophischen Medizin bei Weleda, die sich mit der “Aura der Mistel, dem Pflanzentier des Mondes” beschäftigt.

Siehe auch: Steinerquotes über den Mond

Krankheit ist gleich Heilung

“Bei der Neurodermitis ist der Fluß von
Körpersäften zur Haut gesteigert. Vielleicht ist das schon
ein Anfang der Heilung. Denn der Körper läßt
Wäßriges dahin fließen, wo etwas gelöst werden
soll.” (Cornelia De Coster-Selinger)

Quelle: Die anthroposophische Medizinerin Dr. med. Cornelia De Coster-Selinger in Ihrem Buch “Schöpferisch Heilen”. Untertitel: “Beiträge zu einem therapeutischen Vademecum für den
Entwicklungsweg der Kinder aus der Menschenkunde Rudolf Steiners.” (Ausführlichere Inhaltsangabe)

Siehe auch bei Steinerquotes: Anthroposophische Medizin