Strenge und Härte im Waldorfkindergarten?

“Und der Klaps auf den Po? Nein, hätte es auch nicht gegeben. Meine
Frau fragte mehrfach nach. Und die Antwort? „Sie wünscht sich vielleicht
einen Klaps auf den Po!“. BITTE WAS? Das war ein Satz einer
ausgebildeten Waldorf-Erzieherin mit langer Berufserfahrung. Endlich kam
das eigentliche Problem zur Sprache: Das Gespräch drehte sich und aus
unseren Anliegen, über den Erziehungsstil im Kindergarten zu reden,
wurde eine widerliche Hetztirade gegen uns als Eltern.

Denn, so ging es weiter, wir würden unsere Kinder eben falsch
erziehen. Dieses ganze geborgen und das Familienbett und lange Stillen:
Nun, da wolle unser Kind wohl etwas Strenge und Härte, hmm?
(…)

Und –
achja – über Waldorf jetzt aber nichts bloggen, ja?” (Caspar Clemens Mierau)

Quelle: Caspar Clemens Mierau bei Leitmedium – “Waldorf ist alles andere als geborgen: Erfahrungen zwei entgeisterter Eltern

Siehe auch:

Wohlbekannte Comic-Fratzen lähmen die Phantasie

“Comics prägen die Vorstellungswelt. Lässt man Kinder im Wartezimmer ein Bild malen, so ist die Armut und Stereotype dieser Produkte erschütternd.

Umrandete Wolken, wohlbekannte Fratzen und Schemata tauchen auf ohne sonderliche Originalität.

Die Phantasieentwicklung [des Kindes] wird gelähmt und belastet, genauso wie seine Gemütsentwicklung.” (Wolfgang Goebel und Michaela Glöckler).

Quelle: Der anthroposophische Bestseller “Kindersprechstunde – ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber” von Wolfgang Goebel und Michaela Glöckler, Kapitel “Multimedia und die Kinder – Comics und die Welt der Bilder”. Das Buch hat sich in 19. Auflage
ca. 500.000 mal verkauft.

Siehe: Wikipedia zu “Comics“. “In Deutschland kam es in den 1950er Jahren zu sogenannten „Schmutz-und-Schund“-Kampagne. In dieser wurden Comics
pauschal als Ursache für Unbildung und Verdummung der Jugend, als
„Gift“, „süchtig machendes Opium“ und „Volksseuche“ bezeichnet. Auf dem
Höhepunkt der Kampagne wurden Comics öffentlichkeitswirksam verbrannt
und vergraben.
“ oder Wikipedia zu “Comics Code