“Die Eurythmie ist das irdische Abbild der Erzengelsprache” (Rudolf Steiner)
Quelle: Weltwoche.ch
“Die Eurythmie ist das irdische Abbild der Erzengelsprache” (Rudolf Steiner)
Quelle: Weltwoche.ch
“Normalerweise sind die Gnome eingeschlossen in den Bereich des Wurzelhaften. Sie können aber auch über diese Grenzen hinauswachsen, streben eigentlich immer danach, und dadurch wachsen sie sich zu riesenhafter Gestalt aus: die Gnome werden dann zu Frostriesen. (…)
Wir sind ganz umgeben von geistigen Wesenheiten! Wir gehen durch die Luft, und sie ist nicht nur chemische Substanz, sondern jeder Windhauch, jeder Luftstrom ist die Offenbarung geistiger Wesenheiten.” (Rudolf Steiner)
Quelle: Weltwoche.ch
“Die Mondbrüller sind nicht grösser als etwa ein siebenjähriges Kind. (…) Ihr Brüllen ist Ausdruck der klimatischen Verhältnisse auf dem Mond. Je nachdem Vollmond oder Neumond ist, brüllen oder schweigen diese Mondwesen.” (Rudolf Steiner)
Quelle: Weltwoche.ch
“Verdorren wird das, was jetzt als Organe der menschlichen Fortpflanzung dient, und der Kehlkopf wird werden das neue Fortpflanzungsorgan.
Ebenso wie der Mensch heute seine Gedanken verkörpert in den Bewegungen der Luft im Sprechen, so wird er später seinesgleichen durch das neue Fortpflanzungsorgan, den Kehlkopf, sprechend erzeugen.Mit dem Wort, das aus ihm dringt, wird der Kehlkopf schöpferisch Menschen-Nachkommen aussprechen.
Das wird eintreten, wenn die Erde vom Planeten zum Fixstern und vom Fixstern zum Tierkreis wird.”
Quelle: Rudolf Steiner, Gesamtausgabe, GA266a, Seite 209
„Rudolf Steiner, der Jesus Christus des kleinen Mannes, ist in Paris gewesen und hat einen Vortrag gehalten. […] Ich habe so etwas von einem unüberzeugten Menschen überhaupt noch nicht gesehen. Die ganze Dauer des Vortrages hindurch ging mir das nicht aus dem Kopf: Aber der glaubt sich ja kein Wort von dem, was er da spricht! (Und da tut er auch recht daran.) […]
Wenns mulmig wurde, rettete sich Steiner in diese unendlichen Kopula, über die schon Schopenhauer so wettern konnte: das Fühlen, das Denken, das Wollen – das ‚Seelisch-Geistige‘, das Sein. Je größer der Begriff, desto kleiner bekanntlich sein Inhalt – und er hantierte mit Riesenbegriffen.
Man sagt, Herr Steiner sei Autodidakt. Als man dem sehr witzigen Professor Bonhoeffer in Berlin das einmal von einem Kollegen berichtete, sagte er: ‚Dann hat er einen sehr schlechten Lehrer gehabt -!‘ Und der Dreigegliederte redete und redete. Und [der bekannte Journalist Jules] Sauerwein übersetzte und übersetzte. Aber es half ihnen nichts. Dieses wolkige Zeug ist nun gar nichts für die raisonablen Franzosen. […]
Die Zuhörer schliefen reihenweise ein; dass sie nicht an Langeweile zugrunde gingen, lag wohl an den wohltätigen Folgen weißer Magie. Immer wenn übersetzt wurde, dachte ich über diesen Menschen nach. Was für eine Zeit -! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler […], Alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert … Und das hat Anhänger -! […]
Der Redner eilte zum Schluss und schwoll mächtig an. Wenns auf der Operettenbühne laut wird, weiß man: Das Finale naht. Auch hier nahte es mit gar mächtigem Getön und einer falsch psalmodierenden Predigerstimme, die keinen Komödianten lehren konnte. Man war versucht zu rufen: Danke – ich kaufe nichts.“ (Kurt Tucholsky)
Quelle: Wikipedia / Ignaz Wrobel (Pseudonym von Kurt Tucholsky), Rudolf Steiner in Paris, in: Die Weltbühne, Jg. 20, Nr. 27, 3. Juli 1924, II, S. 26–28
“Es wird gefragt nach einem Elterntag:
Dr. Steiner: Er sollte schon vorhanden sein, aber es wäre gut, wenn er nicht allzuoft wäre, sonst versickert das Interesse und die Eltern kommen nicht mehr. (…)
Man könnte die Kinder ja etwas deklamieren lassen, etwas Eurythmie machen lassen und so weiter. (…)
Im allgemeinen werden Sie ja wahrscheinlich die Erfahrung machen, daß sich die Elternschaft zu wenig kümmert, außer die anthroposophischen Eltern.” (Rudolf Steiner)
Quelle: Rudolf Steiner, Gesamtausgabe, GA300a, Seite 110
“Man muß wirklich die Schicksalsfrage im Sinne der Karmafrage allmählich mit dem Kinde behandeln.(…)
Selbst in einer solchen Weise, daß Sie sich hier zusammenfinden zum Beispiel in einem Lehrerkollegium in der Waldorfschule, ist ein erfülltes Karma.” (Rudolf Steiner)
Quelle: Rudolf Steiner, Gesamtausgabe, GA300a, Seite 102
“Im freien Religionsunterricht könnte versucht werden, Imaginatives, mythische Kultbilder herauszuarbeiten, zum Beispiel das Mithrasbild als die Überwindung der niederen Natur.
Man könnte solche Kultbilder verwenden, um Bildhaftes in den Vordergrund zu stellen und das Erzählungsmäßige in Mythisches, in Bildhaftes einzugliedern.” (Rudolf Steiner)
Quelle: Rudolf Steiner, Gesamtausgabe, GA300a, Seite 116
„So scheint mir denn die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise dafür vorbestimmt zu sein, die Forderung unserer Regierung zu erfüllen: »Ernährungsfreiheit des Deutschen Volkes auf Deutscher Scholle!«” (Demeter)
ZItat: „Demeter“, die „Monatschrift für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise“, Februar 1939.
Quelle: Peter Staudenmaier, „Between occultism and fascism: Anthroposophy and the politics of race and nation in Germany and Italy, 1900-1945“(via)
„Steiner verwendet antijüdische Stereotype, wie sie aus anderer antijüdischer Polemik bekannt sind, begründet sie aber anthroposophisch. Steiners Antijudaismus ist strukturell bedingt – wie auch sein Rassismus.“ (Jan Badewien)
Quelle: Pfarrer Jan Badewien, Beauftragter der Evangelische Landeskirche in Baden in: Antijudaismus bei Rudolf Steiner?, Universität Paderborn, 23. Januar 2002 (via Wikipedia)