Steiners ko(s)mische Physik

„Die alte Physik hatte einen kosmischen Charakter.
Die alte Physik war geneigt, mit Kräften, welche dem Gebiete des
Tatsächlichen angehören, zu rechnen. Denn der Mond, der Merkur, der Mars
und so weiter sind Tatsachen.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Der Waldorfschul-Gründer und Hellseher Rudolf Steiner in „Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwickelung der Physik“ (1920), Gesamtausgabe Band 321, S.44

„Wir können also gar nicht umhin, von dem gewöhnlichen Physikalisch-Irdischen in das Kosmische überzutreten.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner in „Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwickelung der Physik“ (1920), Gesamtausgabe Band 321, S.90

Anthroposophen heilen mit kosmischen Planetenkräften

„Es
war unser Plan gewesen, in der Fortsetzung dasjenige zu behandeln, was als
irdische und kosmische Kräfte in den Metallen Gold, Silber, Blei, Eisen,
Kupfer, Merkur, Zinn wirkt, und auszuführen, wie dieselben in der Heilkunst zu
handhaben sind. Auch sollte dargestellt wer» den, wie man im alten
Mysterien-Wesen ein tiefes Verständnis hatte für die Beziehungen der Metalle zu
den Planeten und ihre Beziehungen zu den verschiedenen Organen des menschlichen
Organismus.“ (Ita Wegmann)

Quelle: Ita Wegmann war zusammen mit dem Hellseher Rudolf Steiner die Erfinderin der esoterischen „anthroposophischen Medizin“, wie sie von Firmen wie Weleda, Wala oder Dr. Hauschka praktiziert wird.

Zitiert nach: „GRUNDLEGENDES FÜR EINE ERWEITERUNG DER
HEILKUNST NACH GEISTESWISSENSCHAFTLICHEN ERKENNTNISSEN“, Rudolf Steiner
Gesamtausgabe Band 27, S. 137. (http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA027.pdf#page=137&zoom=100,0,0)

Spirituelle Planetenkräfte im Gemüse sind nichts abgehobenes

 „Demeter, sind das nicht die, die mit dem
Mond…? Je nach Charakter lacht oder seufzt da der angesprochene Demeter-Bauer.

 Rudolf Steiner [hielt] 1924 einen Kurs über
„Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“. Diese
Vorträge sind voller Bilder und Anregungen aus einer geistigen Schau, heute
heißt das „spirituell“.

 Biodynamische Bauern und Gärtner wissen, dass
das Leben von der Sonne kommt und Erde, Mond und Planeten deren Wirkungen
vielfältig modifizieren: Kosmos bedeutet Licht, aber auf der Erde wird es auch
zu Wärme, zu photosynthetischer Energie, Licht, Schatten, Farbe, Formkraft und
vielen anderen, das Lebendige gestaltende Faktoren mehr.

 Dass der Rhythmus beim Bauern eine Rolle
spielt, ist klar – die Rhythmen werden aber vom Kosmos, sprich Sonne, Mond und
Sternen, intoniert. Das beschreiben schon die alten Griechen im Mythos der
Göttin Demeter. (…)

 Landwirtschaft mit dem Ursprung in einer
ideellen oder spirituellen Sphäre ist also nichts abgehobenes, sondern einfach
ein Weg, mit neuen Begriffen genauer darauf hinzuschauen, mit was wir es als
Landwirte zu tun haben: mit Lebendigem.“ (Bauernstimme)

 Quelle: Erweiterter Beitrag (28.8.09) von
Andrea Eiter, Michael Olbrich-Majer aus Bauernstimme 5-2008 via: http://www.lebendigeerde.de/index.php?id=demeter-und-kosmos

Wenn es dem Bauer zu wohl wird…

„Um gute und
reiche Frucht zu erhalten müsse man die ganze Pflanze, den Boden, im Prinzip
die gesamte Erde und den Kosmos im Auge behalten. Auch sei es wichtig, dass der
Bauer sich wohl fühle auf seinem Grund und Boden.
(…)

Landwirt
Klaus Oberhofer: „Der Kurs gibt einen guten Einblick in die biodynamische
Landwirtschaft, er bringt die verschiedenen Teilnehmer auf den gleichen
Wissensstand. Neu war sicherlich die geistige Sichtweise der Landwirtschaft und
die Eurythmie (Bewegunskunst, im Kurs zur „Übersetzung“ von abstrakten Inhalten
in körperliche und seelische Erfahrung eingesetzt. d. R.).
(…)

In den
letzten Jahren wurde mir bewusst, dass bei meiner Arbeit auch andere Einflüsse
wichtig sind. So habe ich bestimmte Arbeiten nach der Konstellation der
Gestirne ausgerichtet, eigene Versuche bestätigten sich. Da ergeben sich
zwangsläufig Fragen, was passiert da oben.“ (Salto.bz)

Quelle:
Salto.bz – „Demeter-Landwirte in Südtirol“, ein Gastbeitrag der
Arbeitsgemeinschaft für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise, Sektion
Südtirol.

Blei fördert den Astralleib

“Unser Ich und unser astralischer Leib wirken von außen mit den spirituellen Kräften des Kosmos auf uns zurück im Schlafzustande. (…)

Zum Beispiel ist es eigentümlich, daß, wenn wir nun wiederum eine Substanz, die nicht in dem gewöhnlichen Nahrungsmittelsystem darinnen ist, das Blei, in irgendeiner Weise in uns aufnehmen, dieses Blei immer die Wirkung hat, daß es sozusagen zuerst den Menschen dazu drängt, seinen astralischen Leib nach außen zu fördern, geradeso wie es im Schlaf geschieht.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Anthroposophische Menschenerkenntnis
und Medizin – Vorträge über Medizin
“ [PDF], Gesamtausgabe Band 319, Seite 237. Steiner gibt an, dass in Nahrungsmitteln gewöhnlich kein Blei sei (Blei kommt in Fischen, Muscheln, Milch oder Pilzen u. a. vor). Blei spielt in sogenannten anthroposophischen “Medizin” eine wichtige Rolle.

Siehe auch bei Steinerquotes: Anthroposophische Medizin

Überirdische, luft-übertragene Planetenkräfte

“Wir haben ja angeführt, wie man streng unterscheiden müsse  zwischen denjenigen Kräften, die im Pflanzenwachstum sind, und die aus dem Kosmos zwar stammen, aber vom Kosmos zuerst in die Erde aufgenommen werden und von der Erde aus auf das Pflanzenwachstum wirken. 

Diese Kräfte, die also im wesentlichen herstammen aus den kosmischen Einflüssen, wie ich gesagt habe, von Merkur, Venus und dem Monde, aber die nicht direkt von diesen Planeten wirken, sondern  auf dem Umwege durch die Erde wirken, diese Kräfte hat man zu  berücksichtigen, wenn es sich darum handelt, zu verfolgen dasjenige,  was nach einer Mutterpflanze wieder eine Tochterpflanze hervorruft  und so weiter.

Dagegen wird man in alledem, was die Pflanze aus dem Umkreis von dem Überirdischen hernimmt, zu sehen haben auf das, was die ferneren Planeten übertragen der Luft an Wirkungsmöglichkeiten, und was eben aufgenommen wird auf diese Weise.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen  der Landwirtschaft – Landwirtschaftlicher Kurs”, Gesamtausgabe Band 327, Seite 150. Dieser Kurs bildet die Basis des so genannten “biologisch-dynamischen Landbaus” bei Demeter und Co.

Schwerpunkt: Kosmos

“Der Gegenstand des Unterrichts in Waldorfschulen ist im Großen und
Ganzen der Kosmos. Es wird kein Schwerpunkt auf den Erwerb von
Kenntnissen in einzelnen Fächern gelegt, sondern auf ein ganzheitliches,
in die Tiefe gehendes Welt- und Menschenverständnis. Unterrichtsinhalte
werden immer im Bezug zum Menschen und zum Kosmos dargestellt.” (Bayerischer Rundfunk)

Bayerischer Rundfunk (BR) – “Reformpädagogik –
Idee der Waldorf-Schulen

Die Kalk- und Kieselwirkungen von Merkur und Venus

“Dagegen wird man in alledem, was die Pflanze aus dem Umkreis von dem Überirdischen hernimmt, zu sehen haben auf das, was die ferneren Planeten übertragen der Luft an Wirkungsmöglichkeiten, und was eben aufgenommen wird auf diese Weise. Im weiteren Sinne aber kann man auch sagen, daß alles das, was von den nahen Planeten an Kräften auf die Erde einwirkt, viel beeinflußt wird von den Kalkwirkungen der Erde, während beeinflußt wird das, was aus dem Umkreis wirkt, von den Kieselwirkungen.

Und da ist es dann so, daß wenn die Kieselwirkungen auch von der Erde selbst ausgehen, sie dennoch das vermitteln, was von Jupiter, Mars, Saturn ausgeht, nicht eigentlich dasjenige, was von Mond, Merkur und Venus ausgeht.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Vorträge über Naturwissenschaft”, Gesamtausgabe Band 327, S.150f. Rudolf Steiners durch Hellseherei gewonnene Erkenntnisse sind Grundlage der “biologisch-dynamischen Landwirtschaft” beim Verband Demeter.

Substanzen von kosmischer Qualität

„Biodynamische
Agrarkultur umfasst die geistigen und materiellen Aspekte der Welt. Sie
befähigt die Menschheit mit Kräften und Substanzen in ihren kosmischen und
irdischen Qualitäten bewusst umzugehen (Dimension Erkenntnis und Ganzheitlichkeit).“
(Demeter)

Quelle:
Demeter – „Richtlinien.  Einleitung: Visionen“ in der aktuellen Fassung
von September 2015, S.10.

Siehe auch: Kosmische Kräfte in Weledas homöopathischem Dung

Ostern ist, wenn die Erde flutende Seelenkräfte durch-christet in den Kosmos atmet

“Die Erde hat eben ausgeatmet; die Seele ist
noch halb in der Erde, aber die Erde hat die Seele ausgeatmet, die
flutenden Seelenkräfte der Erde ergießen sich in den Kosmos hinaus. Ist
nun die Kraft des Christus-Impulses seit dem Dezember innig mit der Erde
verbunden, mit dem Seelischen der Erde, dann finden wir jetzt, wie
dieser Christus-Impuls mit dem hinausflutenden Seelischen die Erde zu
umstrahlen beginnt

Dem, was da als durch-christetes
Erdenseelisches in den geistigen kosmischen Raum hinausströmt, dem muß
aber jetzt begegnen die Kraft des Sonnenlichtes selber. Und die
Vorstellung entsteht: Jetzt beginnt der Christus, der sich mit der Erde
seelisch im Dezember zurückgezogen hat in das Erdeninnere, um isoliert
zu sein von den kosmischen Einflüssen, mit der Ausatmung der Erde selber
seine Kräfte hinausatmen zu lassen, sie hinzureichen zum Empfange des
Sonnenhaften, das ihm entgegenstrahlt. Und wir erlangen eine richtige
schematische Zeichnung, wenn wir nun das Sonnenhafte als dasjenige, was
sich mit der von der Erde ausstrahlenden Christus-Kraft vereinigt, also
zeichnen:
Der Christus beginnt mit dem Sonnenhaften zusammenzuwirken zur
Osterzeit.

Die Osterzeit fällt daher in die Zeit der Ausatmung der Erde.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen” (GA 229, S11f). (via)