Dem Kosmos ekelt es vor dem Menschen

“Nur dadurch haben wir die Möglichkeit, unser höheres Erkennen zu entfalten, daß wir die Gehirnnerven besser ernähren, als die Tiere es können. Aber mit dem eigentlichen Erkennen hat das Gehirn und das Nervensystem überhaupt nichts zutun. (…)

Nun fragt es sich: Warum haben wir den Gegensatz zwischen Kopfsystem und dem polarischen Gliedmaßensystem mit dem Unterleibssystem? Wir haben ihn, weil das Kopfsystem in einem bestimmten Zeitpunkte «ausgeatmet» wird durch den Kosmos.

Wenn dem Kosmos gegenüber dem, was der Mensch in sich trägt, so stark «ekelt», daß er es ausstößt, so entsteht dieses Abbild.

Im Kopfe trägt wirklich der Mensch das Abbild des Kosmos in sich.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Vorträge und Kurse, gehalten für die Lehrer der Freien Waldorfschule in Stuttgart” (GA 293, S. 42)

Die engelhafte Tiergestalt des Ätherleibs

“Und wie würden denn diese Teile, die da herausspringen aus uns, wenn wir den physischen Leib abtrennen könnten, aussehen?

Diese Teile des Ätherleibes würden Formen annehmen und sie würden ungefähr das ausgebreitete Tierreich sein, das heißt, alle die möglichen Formen des Tierreiches würden zum Vorschein kommen. Es würde wirklich so sein, daß ein gewisser Teil Ihres Ätherleibes — der des Kopfes — sich vogelähnlich gestalten würde, ein gewisser Teil des Ätherleibes, zum Beispiel aus der in der Nähe des Kehlkopfes befindlichen Partie, würde eine sehr schöne, fast engelhafte Tiergestalt sein und so weiter.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Vorträge: Die Lebenslüge der heutigen Zeit” (GA 167, S.166)