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Wie der Mensch gebildet wird

„Nun, Sie können sagen: Im Leibe der Mutter kommen die weibliche Eizelle und die männliche Samenzelle zusammen, und aus dem entsteht der Mensch. Ja, meine Herren, aus dieser Stoffmischung kann der Mensch nicht entstehen (…)

Derjenige, der behauptet, im mütterlichen Leibe bilde sich der Mensch aus Stoff, der soll nur auch gleich behaupten, ich lege da Holz zusammen und setze mich ein paar Jahre nieder, und dann wird nach ein paar Jahren eine sehr schöne Bildsäule daraus.

Natürlich, der Stoff muss dem Geist zur Verfügung gestellt werden. Das geschieht im mütterlichen Leibe. Aber der Mensch wird nicht im mütterlichen Leibe gebildet, sondern dieser Stoff, der wird, wie der Stoff von einem Bildhauer, von dem Geiste eben bearbeitet.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – „Die Erkenntnis des Menschenwesens nach Leib, Seele und Geist. Über frühe Erdzustände.“ (GA347, S.74f)

Rechtschreiben: Schlecht, Häkeln: Befriedigend

“Der Düsseldorfer Erziehungswissenschaftler Heiner Barz und Dirk Randoll vom Institut für Empirische Sozialforschung im nordrhein-westfälischen Alfter haben jetzt eine umfassende Studie vorgelegt*. Dafür wurden die Ergebnisse einer Befragung unter mehr als 1100 Absolventen der Steiner-Schulen ausgewertet.

Ihr Fazit: Die "in der Tendenz guten Schulen” weisen laut dem Urteil früherer Schüler schwere Mängel im Fremdsprachenunterricht und bei der Vermittlung von Rechtschreibkenntnissen auf.

Den Werdegang der Schüler scheinen diese Defizite nicht einmal zu hemmen. (…) Das mag allerdings auch an der Herkunft der Befragten liegen: Überwiegend stammen sie, so die Studie, “aus dem gehobenen Mittelstand mit einem hohen Akademikeranteil, dem sogenannten Bildungsbürgertum”.

Die Waldorfschulen fördern vielfältig, neben den traditionellen Fächern stehen etwa Nähen, Stricken, Häkeln, Spinnen, Schlossern, Feldmessen, Bildhauerei und Theater auf dem Stundenplan.“ (Der Spiegel)

Quelle: Spiegel Online – ”Waldorf-Schulen: Hassfach Eurythmie

Juden können keine Bildhauer sein

“Und wenn sich die Juden zum Beispiel beleidigt fühlen, wenn man sagt: Ihr seid keine Bildhauer, ihr könnt da nichts leisten – so kann man sich sagen: Es müssen doch nicht alle Leute Bildhauer sein! Sie können doch durch ihre persönlichen Fähigkeiten anderswo etwas leisten!

So sind die Juden eben nicht zur Bildhauerei geeignet; sie haben ja auch in die Zehn Gebote das eine aufgenommen: «Du sollst dir von deinem Gotte kein Bild machen», weil sie eben überhaupt in der bildlichen Anschaulichkeit nichts Übersinnliches darstellen wollen.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “Vorträge für die Arbeiter am Goetheanumbau”, Elfter Vortrag, 1924, GA353

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