Schreibtisch-Tierquäler und die kosmischen Antennen

“Und „Ebenso
kann die Kuh mit ihren Hörnern als Art „Antennen“ kosmische Kräfte
aufnehmen und in ihrem komplizierten Verdauungsapparat umsetzen, was man
auch in der Qualität und Struktur der Milch nachweisen kann.“!

Der Quatsch mit den „Antennen für kosmische Strahlung“
verschwindet aus taktischen Gründen immer mehr von den DEMETER-Seiten,
auch das „Volkswissen“ um den Mondkalender, nach dem man säen sollte,
zumal sich nun bei Demeter zwei Fraktionen gebildet haben in der
Mondzeitenauslegung. Den Unsinn mit der „Dynamisierung des
Bodens“ durch den Kuhhorn-Hokuspokus u.a. kann man unter
Religionsfreiheit durchgehen lassen, selbst wenn Kuhhörner Erwachsene
verletzen, bei Kindern nicht mehr, aber wenn Wunden der Kühe
durch Streit-Hornverletzungen im Tiefstreu-Laufstall nicht oder zu spät
nach den Regeln der Schulmedizin („allopathische Produkte“) versorgt
werden, sondern mit Quacksalbereien, nicht zuletzt weil man bei einer
Behandlung mit Antibiotika die Bio-Milch sehr lange nicht liefern darf,
dann wird es zur ideologischen Tierquälerei. Wer bei Tieren unterstellt,
dass Homöopathie wirksam sein könnte, ist ein Schreibtisch-Tierquäler.
Hier darf es keinen Ermessensspielraum für Ideologen geben.” (Georg Keckl)

Quelle: Georg Keckl bei BlogAgrar – “Demeter und die Esoterik” über den Artikel der FAZ – “So viel Oberweite braucht keine Pute“ von Jakob Strobel y Serra