Impfschutz: Auf dem Ticket der anderen in die Waldorfschule

„Das Risiko nicht zu impfen ist um ein vielfaches höher, als das Risiko zu impfen. Warum also wenden sich immer mehr Menschen vom Impfen ab? Ich hatte dazu eine Diskussion mit einem befreundeten Ehepaar, dass seine Kinder auch nicht impfen hat lassen. Und am Schluss sagte der Vater: „Es ist einfach eine Frage des Glaubens! Wir glauben das, und so leben wir auch.“.

Das war sehr ehrlich, denn immerhin hat er zugegeben dass es nichts gibt, was seine Impfskepsis untermauert. Aber noch sind offenbar – und man muss es offenbar so brutal sagen – noch nicht genügend Kinder schwer erkrankt, um diese Leute aufzuwecken.

Der kleine Jan-Hieronymus und die kleine Tara-Mafalda fahren noch auf dem Ticket der anderen, der geimpften Mehrheit, in die Waldorfschule. Das haben die Eltern, mit denen ich gesprochen habe, auch zugegeben. Das angebliche Impfrisiko, vor dem sie selbst so warnen, das tragen die anderen, und die eigenen Kinder profitieren davon.“ (S. M. Steinitz)

 Quelle: Die „Stern“-Kolumnistin S. M. Steinitz bei der Verleihung des “Goldenen Brettes 2018″ am 28. November 2018 in Wien.

Im Video ab etwa Minute 21:00 unter https://www.facebook.com/DasGoldeneBrett/videos/197217234519773/

Siehe auch: https://www.stern.de/sylvia-margret-steinitz-3006312.html

Die einflussreichste esoterische Sekte Deutschlands

„Die Anthroposophen stellen heute die mit Abstand einflussreichste esoterische Gruppierung des deutschsprachigen Raumes dar. Es ist ein Skandal, dass eine autoritär strukturierte Sekte, die an Reinkarnation und Karma, an „Äther“-, „Astral“- und andere Leiber glaubt, öffentlich anerkannte Schulen betreiben darf.“ (Colin Goldner)

Quelle: Colin Goldner im Gespräch mit der Badischen Zeitung (25.3.99) (via agpf.de / Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V.)

Lehrplan Waldorfschule: Waldorfpädagogik gegen die Frühsexualisierung

„Fachkompetenzen:

Ab der sechsten Klasse ist damit zu rechnen, dass die unbefangene, freudige Hinwendung zur Welt deutlich abnimmt. (…) Die Fragen richten sich jetzt auf das Verborgene, Rätselhafte, dessen augenscheinliche Wirkungen nach einer Erklärung verlangen:

 „Wenn Rätsel über die Welt und ihre Erscheinungen nicht in der jugendlichen Seele entstehen, dann wandeln sich, weil die Kräfte dazu da sind, diese Kräfte; (…) Wenn diese Kräfte frei werden, und es gelingt nicht, das intensivste Interesse zu erwecken für die Rätsel der Welt, dann verwandeln sich diese Kräfte in dasjenige, in das sie sich bei der heutigen Jugend meist verwandeln; sie verwandeln sich nach zwei Richtungen hin in Instinktartiges; erstens in Machtkitzel und zweitens in Erotik.“ (R. Steiner) 

Dabei geraten junge Menschen in die Gefahr, sexuelle Praktiken unter sozialem Druck frühzeitig auszuüben, bevor sie die seelische Reife für eine liebevolle Beziehung zum gleichaltrigen Partner entwickelt haben. Beiden Tendenzen soll der Unterricht auf verschiedenen Ebenen entgegenwirken.“

Quelle: Aus dem offiziellen Lehrplan der österreichischen Waldorfschulen, via http://www.waldorf-schoenau.at/Waldorf/Lehrplan_AUT.pdf

Ich bin ein Füsiker!

„Auf dem Lehrerpult ist aus Spiegeln, Projektoren und Pappscheiben ein Versuch zur Optik aufgebaut. (…) Erst probieren, dann dokumentieren. Wieder fragt jemand: »Das Bild dreht sich um, wenn ich weiter weggehe – warum?« Von [Lehrer] Neukirchner kommt nur ein »Mmh«. »Weil die Welt magisch ist!«, antwortet ihr Sitznachbar.“ (Erziehungskunst) Quelle: „Erziehungskunst – Waldorfpädagogik heute”, das […]

Lehrplan Waldorfschule: Unterricht mit Wesensgliedern, Seelenerkenntnis und Reinkarnation

„Rudolf
Steiners Ansatz geht von einem engen Zusammenhang zwischen leiblicher
und geistigseelischer Entwicklung aus. Geist und Seele aber werden
aufgefasst
als Essentiae, d.h. wesenhaft seiend und wirkend, so dass sich
Entwicklung in der Wechselwirkung der drei Glieder der menschlichen
Wesenheit von Leib, personaler Seele und individuellem Geist vollzieht.
Hier liegt eine Differenz zu heute stark an naturwissenschaftlichen
Methoden und Erkenntnissen orientierten Anschauungen vor.(…)  

In
den für die Pädagogik ansonsten äußerst fruchtbaren Neurowissenschaften
werden beispielsweise seelische Regungen wie Gefühle, Denkvorgänge,
Willensäußerungen
und das „Selbst“ als emergente Erscheinungen neuronaler und
hormoneller, das Verhalten steuernder Vorgänge gesehen. Selbst
moralische Entscheidungen werden ursächlich auf Prozesse im Frontalhirn
sowie im limbischen System zurückgeführt. Diese reduktionistische
Sicht wird von Vertretern der Waldorfpädagogik abgelehnt (…)

Zu
den Grundlagen der Waldorfpädagogik gehören daher elaborierte
Auffassungen über die leibliche und die innere Wesenheit des Menschen
(„Wesensglieder“),
welchen der Leib als ihr Instrument zugeordnet ist (…)

1920
formuliert Rudolf Steiner die pädagogische Zielsetzung der
Waldorfschule: im Mittelpunkt müsse die sich „entwickelnde
Individualität des Kindes“
stehen. Dazu sei aber „eine Seelen-Erkenntnis, die wirklich das Wesen
des Menschen aufschließt“ notwendig. Im Zentrum steht die sich
entwickelnde geistige Individualität des heranwachsenden Kindes und
Jugendlichen. Rudolf Steiner fasst sie auf als „Entelechie“,
die sich mit der Geburt in die irdischen Verhältnisse inkarniert.“

Quelle:
Aus dem offiziellen Lehrplan der österreichischen Waldorfschulen, via http://www.waldorf-schoenau.at/Waldorf/Lehrplan_AUT.pdf

Lehrplan Waldorfschule: Wer fragt, reinkarniert!

„Das
Interesse der Kinder [kann] Indikator für eine innere, nicht
artikulierte Frage sein, wenn sie im Unterrichtsinhalt eine bildhafte
Entsprechung
für die eigene Entwicklungsaufgabe erkennen. Dieser Gesichtspunkt ist
neben dem allgemeinen Bezug zum Menschenwesen grundlegend für die
Lehrplangestaltung in Waldorfschulen.“
(Lehrplan Waldorfschule)

„Zu
den Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen: Den im dritten Jahrsiebt
freiwerdenden, noch sehr ungeordneten, unkontrollierbaren Seelenkräften
muss
zuerst ein „Raum“ geschaffen werden in der Welt der Jugendlichen“ (Lehrplan Waldorfschule)

Quelle: Aus dem offiziellen Lehrplan der österreichischen Waldorfschulen, via
http://www.waldorf-schoenau.at/Waldorf/Lehrplan_AUT.pdf

Hintergrund
zur „eigenen Entwicklungsaufgabe“ des Kindes: Waldorfianer glauben
gemäß Ihrer esoterisch-okkulten Weltanschauung, dass Kinder ihre bislang
unfertige Reinkarnation in Sieben-Jahres-Schritten durchlaufen. Den
„Ätherleib“, den „Astralleib“ und das „Ich“ in „Jahrsiebten“ stufenweise
zu entwickeln, sei die „karmische Aufgabe“ eines Kindes.

Lehrplan Waldorfschule: Zarte Autorität?

„Ein
wesentliches Prinzip besteht in dem besonderen Stellenwert der
Lehrerpersönlichkeit für die Erziehung. So betreut der Klassenlehrer
bzw. die
Klassenlehrerin eine Klasse meist acht Jahre lang. Damit wird er/sie in
dieser Zeit zur wichtigsten Bezugsperson für die Schülerinnen und
Schüler. Durch intime Vertrautheit mit allen Kindern der Klasse kann
er/sie (gemeinsam mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern
der Klasse) jedes einzelne individuell fördern. Die wichtigsten
pädagogischen Mittel dafür sind die Auswahl der Unterrichtsinhalte und
die Methoden der Vermittlung. Dennoch wirken Pädagoginnen und Pädagogen
in erster Linie durch ihre Persönlichkeit. Steiner
selbst betont, dass die Autorität der Lehrerin bzw. des Lehrers nicht
„anbefohlen“ und „äußerlich festgestellt“ sein dürfe, und spricht von
einem „zarten autoritativen Verhältnis“.“ (Lehrplan Waldorfschule)

Quelle: Aus dem offiziellen Lehrplan der österreichischen Waldorfschulen, via
http://www.waldorf-schoenau.at/Waldorf/Lehrplan_AUT.pdf

Siehe
auch bei Steinerquotes:

[Schüler brauchen] heilige Ehrfurcht, aber keine eigene Meinung: http://steinerquotes.tumblr.com/post/142506538773/heilige-ehrfurcht-aber-keine-eigene-meinung

[Schüler brauchen] heilige Scheu vor dem verehrten Lehrer: http://steinerquotes.tumblr.com/post/131676824536/heilige-scheu-vor-dem-verehrtem-lehrer

Steiner sagt: Waldorflehrer kritisiert man nicht: http://steinerquotes.tumblr.com/post/133126307796/waldorflehrer-kritisiert-man-nicht

Steiner: Lethargiker brauchen eine Schocktherapie:

http://steinerquotes.tumblr.com/post/133061656750/schocktherapie-f%C3%BCr-lethargiker

Lehrplan Waldorfschule: Krankheit als sinnhaftes Schicksal

„Für
eine Schule ergibt sich daher eine weitere wichtige Frage: Wozu soll
die Gesundheit Kinder in ihrem späteren Leben befähigen? Umgekehrt ist
zu bedenken, was eine Krankheit für die Biografie eines Menschen
bedeutet. Es gibt bedeutende Persönlichkeiten, deren Lebenswerk nur
entstehen konnte, weil sie sich mit einer schweren Behinderung oder
Krankheit auseinandersetzen mussten, (…)  Krankheit erscheint
in der Biografie unter Umständen nicht nur als Widerstand, der zu

überwinden
ist, sondern als Schicksalsmotiv, das dem Leben eine Wendung,
vielleicht sogar einen neuen Sinn gibt. (…) Ohne die Krankheit und den
damit verbundenen Kontrollverlust wäre das Werk dieser Künstler so
nicht entstanden.“ (Lehrplan Waldorfschule)

Quelle: Aus dem offiziellen Lehrplan der österreichischen Waldorfschulen, via
http://www.waldorf-schoenau.at/Waldorf/Lehrplan_AUT.pdf

Hintergrund:
Die esoterischen Waldorfschulen und anthroposophischen Ärzte begreifen
Krankheit als ein vom Karma vorgegebenes Schicksal, in das man
nicht eingreifen sollte. Masernepidemien gehen daher oft von
Waldorfschulen aus, die Impfungen mehrheitlich aus Glaubensgründen
ablehnen: http://steinerquotes.tumblr.com/search/Masern

Lehrplan Waldorfschule: Tanze das Zuhören, erlebe die Linie, errechne die Freiheit!

„Kompetenzerwerb in langfristiger Perspektive:
Durch welche Faktoren lernen die Kinder und Jugendlichen langfristig, „vom Leben zu lernen“ (…)?

[Zitate Rudolf Steiner] „Die Menschen werden durch Eurythmie lernen, richtig zuzuhören. (…)

Zum
Beispiel kommt es beim Zeichnen einfacher geometrischer Formen darauf
an, dass die Qualität jeder einzelnen Linie gefühlsmäßig erlebt wird.
(…)

Durch
die richtige Methodik im Rechenunterricht sollen langfristig die
Freiheit des Menschen und damit sein Verantwortungsgefühl gestärkt
werden.“
(Lehrplan Waldorfschule)

Quelle: Aus dem offiziellen Lehrplan der österreichischen Waldorfschulen, via
http://www.waldorf-schoenau.at/Waldorf/Lehrplan_AUT.pdf