Rudolf Steiner – Unfehlbar oder Unzurechnungsfähig?

Rudolf Steiner. Begründer der Anthroposophie, der Waldorfpädagogik, der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, der anthroposophischen Medizin. Tausende Einrichtungen berufen sich auf ihn. Die von ihm initiierte Esoterik-Branche macht Umsätze in Milliardenhöhe.

Muss dieser Mensch, der Erfinder des anthroposophischen Glaubens, nicht unweigerlich ein Genie gewesen sein? Ein charismatischer Guru mit übermenschlichen, ja vielleicht sogar göttlichen Kräften? Oder war er einfach nur geisteskrank?

In seiner Selbstbeschreibung war Steiner jedenfalls nicht weniger als der Wahrer des geheimen Wissens, ein Okkultist, ja ein „Hellseher, Hellhörer und Hellschmecker„. Manchen seiner Anhänger gilt der verehrte „Doktor“ als leibhaftige Reinkarnation von Jesus Christus.

Betrüger oder Bekloppter?

Es kann im Grunde nur zwei Deutungen geben: Entweder war Steiner ein genialer Betrüger, der die von ihm postulierten „höheren Welten“, all die Auren und Fabelwesen und Ätherleibe nur aus Geltungs- und Profitsucht erfunden hat.

Oder Steiner glaubte selbst an seinen hanebüchenen Esoterik-Mix, den er aus Buddhismus, Christentum, Theosophie, Goethes Lehren, Freimaurertum, Science-Fiction-Romanen und vielem anderen zusammenrührte.

Angereichert mit seinen Erkenntnissen aus dem legendären, aber leider unsichtbaren Buch aller Weltengeheimnisse, der „Akasha-Chronik“, kam dabei am Ende die Anthroposophie heraus. Diese krude, überwürzte Melange ist für seine Anhänger nicht weniger als die wirklich echte Wahrheit (™) , an der sie noch heute unverrückbar festhalten.

Einmal alles mit allem, bitte

Wer von Steiner gehört – oder, schlimmer noch, – gelesen hat, merkt schnell: Der Prophet war ein Großmeister im Vermischen. Alles wird bei ihm mit allem vermengt, und alles hat immer mit allem zu tun. Der Mensch ist ein Kosmos, der Kosmos ist ein Mensch; die Entwicklungsgeschichte eines Kindes entspricht der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Alles ist mit allen verwoben, mit allem verbunden.

Steiners Spezialität: Salbaderndes Schwurbeln

In seinen Vorträgen war Steiner oft nicht in der Lage, eine prägnante Aussage zu treffen. Seine Argumentation mäandert in endlosen Bandwurmsätzen von Thema zu Thema, von Assoziation zu Assoziation. So schwurbelt und salbadert Steiner, bis der letzte Zuhörer benebelt abdriftet oder die eigene geistige Verwirrung als mangelnde Spiritualität missinterpretiert. Denn: Wer es nicht versteht, so Steiner, dem fehlt ein wichtiges Organ, der hat seine Hellseherorgane noch nicht genügend weit entwickelt.

Ähnliches stellte Kurt Tucholsky fest, nachdem er einen Vortrag Rudolf Steiners besuchte:

Rudolf Steiner, der Jesus Christus des kleinen Mannes, ist in Paris gewesen und hat einen Vortrag gehalten. Ich habe so etwas von einem unüberzeugten Menschen überhaupt noch nicht gesehen. Die ganze Dauer des Vortrages hindurch ging mir das nicht aus dem Kopf: Aber der glaubt sich ja kein Wort von dem, was er da spricht! (Und da tut er auch recht daran.)  (…)

Die Zuhörer schliefen reihenweise ein; dass sie nicht an Langeweile zugrunde gingen, lag wohl an den wohltätigen Folgen weißer Magie. Immer wenn übersetzt wurde, dachte ich über diesen Menschen nach.

Was für eine Zeit -! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler. Alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert … Und das hat Anhänger -!“ (Kurt Tucholsky über Rudolf Steiner, 1924)


Das stellen wir uns mal ganz dumm und fragen: Was ist ein Dreieck?

Vor Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft hielt Steiner 1921 einen Vortrag mit dem Titel „Das Dreieck“ – eigentlich kein so komplexes Thema. Trotzdem faselte der Prophet weit- bis allumfassend von den Freimaurern und dem allsehenden Auge, vom Buddhismus und Atma, Budhi und den Manas, von den Weiten des Weltenalls und vom Mond, er kam auf den Dämon Ahriman zu sprechen und leitete über zu übersinnlichen Astral- und Ätherleiben, fabulierte über das Gehirn, ja über die Moral an sich – und immer so weiter und immer so fort.

Man kann durchaus davon ausgehen, dass Rudolf Steiner Geisteskrank war.


Schizophrener oder Scharlatan?

Steiners vorgebliches Talent, höhere Welten wahrzunehmen, die Aura von Menschen sehen zu können und die Geschichte der gesamten Welt mehrere tausend Jahre im Voraus zu kennen, hat wohl schon in seiner Kindheit begonnen.

„Bereits als Kind will Steiner erste Erfahrungen mit Hellsichtigkeit gehabt haben. So habe er im Alter von sieben Jahren in einer Vision seine Tante gesehen, die fast zeitgleich an einem weiter entfernten Ort Selbstmord begangen hatte. Da er diese inneren Erfahrungen mit niemandem teilen konnte, zog er sich oft in sich selbst zurück und interessierte sich zunehmend für Esoterik.“ (Wikipedia-Artikel „Rudolf Steiner„)

Der Münchener Psychologe Colin Goldner interpretiert Steiners „übersinnliche Fähigkeiten“ in der Süddeutschen Zeitung als „schizoide Persönlichkeitsstörung„:

„Schon in früher Kindheit, so die Legende, sei Steiners “primäre Erfahrung die der Welt des Seins hinter der sinnlichen Welt“ gewesen.

Demnach hätte der junge Steiner übersinnliche Fähigkeiten besessen. Aus heutiger psychiatrischer Sicht würde man die Symptome, die er als junger Erwachsener entwickelte, allerdings als Hinweise auf den Beginn einer schizoiden Persönlichkeitsstörung interpretieren.“ (Colin Goldner, „Offenbart in mystischer Schau„, Süddeutsche Zeitung, 2010)

Ausführlich befasste sich der Psychiater Wilhelm Lange-Eichbaum in seiner Buchserie „Genie, Irrsinn und Ruhm“ mit Rudolf Steiner. Er attestierte ihm handfeste Halluzinationen, die seine „höheren Welten“ für ihn real werden ließen:

Wie unzählig andere Schizophrene vor und nach ihm hat Rudolf Steiner in seiner Psychose das Erlebnis des Sterbens gehabt. Es unterscheidet ihn von vielen Kranken, daß ihm die Kraft blieb, dieses Erlebnis darzustellen und so zu objektivieren, daß gerade der davon handelnde Teil seiner Werke die größte Anziehungskraft auf seine Anhängerschaft ausübte.

Er erlebt ja seine höheren Welten wirklich, er steht offenbar in offener (halluzinatorischer) Sinnenverbindung mit ihnen und erfährt daher fortwährend etwas Neues. Steiner litt an jener besonderen Verlaufsform der Schizophrenie, deren verschiedene Varianten Emil Kraepelin unter dem Namen Paraphrenien zusammenfaßte: Paraphrenia expansiva, confabulans und phantastica. Alle drei Untergruppen erfüllt Steiner in ihren
Merkmalen.” (Wilhelm Lange-Eichbaum, „Genie, Irrsinn und Ruhm„, Band 7, S.534, 1967/1979)

Auch der Hannoveraner Soziologe Dr. Utz Anhalt kommt zum Fazit, dass Steiner an einer „schizophrenen Erkrankung“ litt:

„Solche Fantasien kennen wir von Fieberkranken, oder auch von paranoid Schizophrenen in akuten Psychosen. Tatsächlich diagnostizierten spätere Psychologen bei Steiner eine schizophrene Erkrankung.” (Dr. Utz Anhalt über „Naturheilverfahren: Germanische neue Medizin„, 2015)

Dr. Erich Eder, Biologe an der Universität Wien befand in seinem Vortrag für „Das goldene Brett 2018“, Steiner sei „im wahrsten Sinne des Wortes durchgeknallt“ gewesen:

„Wenn Ihnen diese Zeilen vollkommen irrsinnig vorkommen, dann haben Sie schon recht. Sie stammen von niemand geringerem als von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie. (…)  Ganz plötzlich um 1902 kam es zu einer radikalen Wende seiner Ansichten, und er trat der Theosophischen Gesellschaft bei – einer okkult-esoterischen Mystikergruppe – und wurde durch seine dortige Vortragstätigkeit rasch zum Star.

Was war der Grund für diese radikale Wende? Manche Zeitgenossen unterstellten ihm finanzielle Gründe. (…) Wahrscheinlicher aber ist, das Steiner – im wahrsten Sinn des Wortes – durchgeknallt ist. So erschien ihm Jesus Christus in einer Offenbarung. Aber nicht genug damit, er selbst sei zusammen mit Goethe eine der beiden Reinkarnationen Jesus Christus. Und er glaubte, hellseherische Einsicht in ein imaginäres, okkultes tibetisches Buch, die „Akasha-Chronik“ zu haben.

Nach der aktuellen Version der International Classification of Diseases (ICD-10) litt Rudolf Steiner ganz offensichtlich unter einer wahnhaften Störung. „F22.0“ charakterisiert durch die Entwicklung eines einzelnen Wahns oder, in seinem Fall, mehrerer aufeinander bezogener Wahninhalte, die im Allgemeinen lange, manchmal lebenslang andauern. Der Inhalt solcher Wahnsysteme ist sehr unterschiedlich, gelegentliche oder vorübergehende Halluzinationen schließen, besonders bei älteren Patienten, die Diagnose nicht aus, solange die Symptome nicht typisch schizophren erscheinen.

Derartige wahnhafte Denksysteme, und ich glaube wir alle können ein Lied davon singen, finden sich bei vielen Menschen, die der Esoterik anhängen. Wir sollten daher durchaus vorsichtig sein, uns über solche Menschen lustig zu machen, die in vielen Fällen schwere psychiatrische Erkrankungen haben. Es entbehrt jedoch nicht einer gewissen Komik, dass der Wahn Rudolf Steiners so viele Anhänger gefunden hat.“ (Erich Eder, Vortrag für „Das goldene Brett“ [im Video ab 01:15h], 2018)

In der Presse ist Steiner über die Jahre viel gescholten worden, und das oft mit deutlich drastischeren Worten:

Steiner sei ein „bekloppter Spinner“ gewesen (SüdWest-Presse), ein „geistiger Gelegenheitsarbeiter“ (Die Zeit), er sei der „Anthroposophie-Gründer mit Wahnvorstellungen“ (Telepolis) oder gar „einer der großen Irren der deutschen Kulturgeschichte (Der Spiegel).

Der große Schriftsteller Harry Rowohlt hielt Steiners Aussagen in einem Interview mit Bernd Durstewitz gar für „Töne wie aus einer undichten Gummizelle„.


Die Fabelwesen in Steiners Kopf – für Anthroposophen sind sie Realität

Für Anthroposophen sind Steiners Erkenntnisse wahr. Gerade bei dogmatischeren Gläubigen gilt der Prophet als unfehlbar. Als Beispiel können die vielen Fabelwesen dienen, die in Waldorfschulen und Demeter-Höfen noch immer für Realität gehalten werden: Astralische Wesenheiten, Elfen, Engel, Erz- und Ur-Engel, Feuergeister, Forstriesen, Gnome, Mondbrüller, Undinen und Sylphen, Volksgeister und Wichtelmänner.

Fakten oder Fiktion?

Gibt es also die „höheren Welten“? Eine zusätzliche, verborgene geistige Welt, die Uneingeweihte nur nicht wahrnehmen? Das ist schwer zu beweisen oder entkräften. Viele konkretere Aussagen Steiners sind jedoch leicht zu widerlegen. So war Steiner sicher: Der Planet Vulkan existiert (er tut es nicht), das Herz ist keine Pumpe (ist es doch) und Spektralfarben gibt es nicht (es gibt sie). Steiners Anhängerschaft ficht all das jedoch bis heute nicht an.

Wichtel und Wahnsinn bei Demeter, Waldorf und Co.

Da der Prophet nichts als unverrückbare Wahrheiten postuliert habe, muss eben alles, was die Wissenschaft in den letzten 100 Jahren erarbeitet hat, falsch sein – oder zumindest grob unvollständig. So forschen biologisch-dynamische Landwirte nach verborgenen „Ätherkräften“ im Gemüse, anthroposophische Evolutionsbiologen wollen die „Abstammung des Tieres vom Menschen“ beweisen und anthroposophische Mediziner setzen die „Aura der Mistel, dem Pflanzentier des Mondes“ bei Krebserkrankungen ein.

In Sachen „Vermischung von alles mit allem“ sind Steiners Jünger also ebenfalls sehr erfinderisch. Der von Steiner erfundene, esoterische Engelstanz „namens Eurythmie“ wird beispielsweise in der Medizin zur „Heilung“ und in der Landwirtschaft zur „Verbesserung“ der Ernte und zur Besänftigung von „Naturgeistern“ eingesetzt.

Entscheiden Sie selbst…

Mischen Sie einfach mal selbst ein paar anthroposophische Schlagworte (Äther! Arier! Astralleib! Aura! Apfelernte!) und googeln Sie danach. Sie können sicher sein, dass die Anthroposophen bereits am Thema forschen. Es scheint ihnen unvorstellbar, dass sich der Prophet in seiner Weisheit geirrt haben könnte.

Oder meditieren Sie einmal selbst über die tiefsinnigen Wahrheiten, die der Sektengründer von sich gab:

“Geradeso wie der Fisch schwimmt, so würde der Hund fliegen, wenn er ein Vogel wäre.” (Rudolf Steiner)

Rudolf Steiner war „im wahrsten Sinne des Wortes durchgeknallt„. Und es scheint bei seiner Gefolgschaft einer gewissen geistigen Disposition zu bedürfen, um im anthroposophischen Glauben tiefschürfende Wahrheiten zu finden.


8 Gedanken zu “Rudolf Steiner – Unfehlbar oder Unzurechnungsfähig?

  1. Aus der Liste der zitierten Personen scheint in der heutigen Zeit nur Colin Goldner eine entsprechende Ausbildung zu besitzen. Wilhelm Lange-Eichbaum hat seinen entsprechenden Text bereits 1928 veröffentlicht, wobei die zeitliche Nähe zu den Lebzeiten Rudolf Steiners interessant ist.
    Leider benennt Colin Goldner keine Symptome, obwohl er sie erwähnt.
    „Demnach hätte der junge Steiner übersinnliche Fähigkeiten besessen. Aus heutiger psychiatrischer Sicht würde man die Symptome, die er als junger Erwachsener entwickelte, allerdings als Hinweise auf den Beginn einer schizoiden Persönlichkeitsstörung interpretieren.“ (Colin Goldner, „Offenbart in mystischer Schau„, Süddeutsche Zeitung, 2010)“
    Letztendlich ist die Annahme einer Geisteskrankheit kein Merkmal guter Kritik, da es zu einer Entschuldigung führt und dies eher im Interesse der Apologeten ist.

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    • Franz Kafka in seinem Tagebuch, 28. März 1911:
      „Mein Besuch bei Dr. Steiner“
      „(…) In seinem Zimmer suche ich meine Demut, die ich nicht fühlen kann, durch Aufsuchen eines lächerlichen Platzes für meinen Hut zu zeigen, ich lege ihn auf ein kleines Holzgestell zum Stiefelschnüren. (…)
      Er hörte äußerst aufmerksam zu, ohne mich offenbar im geringsten zu beobachten, ganz meinen Worten hingegeben. Er nickte von Zeit zu Zeit, was er scheinbar für ein Hilfsmittel einer starken Konzentration hält. Am Anfang störte ihn ein stiller Schnupfen, es rann ihm aus der Nase, immerfort arbeitete er mit dem Taschentuch bis tief in die Nase hinein, einen Finger an jedem Nasenloch.“
      „Rudolf Steiner kafkaesk“, https://www.schiebener.net/wordpress/rudolf-steiner-kafkaesk/

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  2. Was treibt den Autor dieses Blogs wohl an? Mir ist Steiner ziemlich egal, meine Kinder haben ihre Waldorfschulzeit ohne bisherige Kosten für Psychiater gut überlebt und profitieren von den meist überdurchschnittlich engagierten Lehrern und der frühen Fremdsprachvermittlung – und das erste Abitur (übrigens das gleiche wie für alle Abiturienten) war mit 1,0 ziemlich erfolgreich – es gibt an Waldorf-Schulen nicht mehr und nicht weniger Irre wie in anderen Schulen – wo ist das Problem?

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  3. Dieser blog ist unglaublich böswillig ,und keine Aussage istf fundiert! Bitte machen Sie etwas Schlaueres aus Ihrem Leben als wild zu kritisieren, was Sie nicht verstanden haben! Ausserdem: wie kommt diese Website dazu, von den Kommentatoren Namen zu verlangen, während der Autor dieses unsäglichen Blogs unbekannt bleibt!?

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    • … wieder zuviel in der „Akasha-Chronik“ gelesen?

      „Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash

      Aus der Akasha-Chronik

      BERLIN. (hpd) Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die “Akasha-Chronik”, ein geistiges Weltengedächtnis in der “Ätherwelt”, zu haben. Über diese “Chronik”, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch “Aus der Akasha-Chronik”.

      BERLIN. (hpd) Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die “Akasha-Chronik”, ein geistiges Weltengedächtnis in der “Ätherwelt”, zu haben. Über diese “Chronik”, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch “Aus der Akasha-Chronik”.

      Ich versuche, einem Freund den Inhalt zu erklären: “Es ist die Geschichte der Menschheit, wie sie sich dem Eingeweihten zeigt. So eine Art ‘Evolutionsgeschichte’, nur dass der Eingeweihte auch in die Zukunft schauen kann. Die Menschheit entwickelt sich laut Steiner auf sieben Planeten. Von Planet zu Planet steigt das Menschengeschlecht höher in der Entwicklung. Dabei helfen ihm Führer, die selber schon auf einer höheren Entwicklungsstufe stehen. Es geht los auf dem Saturn, dann kommt die Sonne, der Mond und schließlich die Erde …”

      “Wieso Sonne und Mond – das sind doch keine Planeten?!”

      “Für den Esoteriker Steiner schon. Die Erde formt sich im nächsten Entwicklungsschritt in den Jupiter um, dann kommt die Venus und zuletzt der Vulkan. Sieben Planeten, und auf jedem Planeten durchleben die Menschen sieben mal sieben Entwicklungsstufen … Ja, ich weiß, das klingt nach Science Fiction … ich habe mich an die Perry Rhodan-Hefte erinnert, du weißt schon, diese Groschenromane.”

      “Mich erinnert das Ganze an ein Video-Game, wo man immer das nächsthöhere Level erreichen muss!”

      “Ja, stimmt, das ist großartig, das trifft’s genau! Weißt du, das ist so platt, dass mir gar nichts mehr dazu einfällt – aber richtig übel ist, wie die Entwicklung abläuft, das ist nur noch bösartig …” und wird deshalb hier im Original wiedergegeben: (…)“, mehr: https://hpd.de/artikel/10883

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